Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Ing. Gottfried Lackner

Ing. Gottfried Lackner
Geschäftsführender Gesellschafter
Ing. Lackner Bau GmbH
1030 Wien, Eslarngasse 13
Bauingenieur
Bau- u. Innenausbauunternehmen
25/08/1959
Kobersdorf
Daniel (1985) und Caroline (1994)
Verheiratet mit Gerlinde
Bau
Ing.
Luise und Paul
Laufen, Fußball, Schifahren, Lesen

Zur Karriere von Gottfried Lackner


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Von 1974 bis 1977 machte ich eine Maurerlehre bei der Firma Rudolf Strodl in Mattersburg. Anschließend arbeitete ich im Wiener AKH bei der Arge Kernbau, parallel dazu absolvierte ich bis 1979 den abendlichen Werkmeisterlehrgang für Hochbau. Nach dem Bundesheer war ich weiterhin auf der Baustelle AKH als Anleger und Vizepolier bei der Firma Arge Kernbau, ab 1981 bei Hofman & Maculan beschäftigt. Nebenbei besuchte ich die Abendschule HTL Leberstraße und schloß sie 1987 mit der Matura ab. Im selben Jahr kam ich bei Hofman & Maculan als Techniker in eine andere Baugruppe und war auf diversen Baustellen tätig, ehe ich 1989 zum Bauleiter aufstieg. Mein erstes Projekt in dieser Position war die Generalsanierung des Pavillon 1 im Krankenhaus Lainz. Da mein Vorgänger schon im Spitalsbereich eingesetzt wurde, war ich in weiterer Folge ebenfalls auf diesem Gebiet tätig. 1996 wurde Hofman & Maculan von der ERA-Bau übernommen, die 1999 in die Firma Ilbau eingebracht und 2000 in Strabag AG umbenannt wurde. Ich arbeitete dann bis 2003 als Bauleiter für Krankenhausprojekte bei der Strabag. Dann ging mein Chef in Pension, und es kam ein neuer, junger Direktor. Er war der Meinung, daß der Spitalsbereich zu viel Aufwand macht und zu wenig Gewinn bringt. Ich wurde gekündigt und war dann etwa ein Jahr - leider ohne Erfolg - auf Jobsuche. Daher faßte ich Ende 2004 den Entschluß, mich auf meinem Spezialgebiet Spitalswesen mit einer Baufirma selbständig zu machen. Ich besuchte meine früheren Kunden und Auftraggeber, stellte viele Kontakte her und wagte 2005 schließlich den Schritt in die Selbständigkeit. Die erste Baustelle meiner Firma Ing. Lackner Bau GmbH war das Hanusch-Krankenhaus, dann bekamen wir einen Auftrag von der Gemeinde Wien. 2006 kamen das Krankenhaus Lainz, sowie das E-Werk und etliche weitere neue Projekte hinzu. Mit der geschäftlichen Entwicklung bin ich bisher zufrieden, auch wenn wir uns noch in den harten, ersten Gründerjahren befinden.

Zum Erfolg von Gottfried Lackner


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist meiner Meinung nach immer auch mit Geld verbunden. Daher ist es in der heutigen Zeit, wo alles teurer wird, schon ein Erfolg, wenn man relativ ruhig und sorgenfrei schlafen kann.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Meine langjährige Erfahrung im Spitalsbereich und die guten Kontakte, die ich in dieser Zeit aufbauen konnte, tragen sicher zu meinem jetzigen Erfolg als selbständiger Bauunternehmer bei. Der Rest ist harte Arbeit.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Nachdem ich neben meinem Job am AKH abends die HTL absolviert hatte, begann der Erfolg.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Meine Frau Gerlinde hatte immer Verständnis für meinen Beruf. Sie unterstützte mich über all die Jahre, speziell in der schwierigen Zeit, als die Kinder noch klein waren. Sie war auch die treibende Kraft, abends die HTL zu besuchen und die Matura am zweiten Bildungsweg nachzuholen. Beim Schritt in die Selbständigkeit war mir Gerlinde ebenfalls eine wertvolle Hilfe und Stütze.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Im Herbst 2006 wurde ein Pavillon im Hanusch-Krankenhaus von uns fertiggestellt. Der Architekt bescheinigte uns ausgezeichnete Arbeit. Solches Lob freut mein Team und mich natürlich besonders.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Leider ist die Zahlungsmoral in der Baubranche unter jeder Kritik. Wir erbringen sehr viele Vorleistungen durch Personal und Material, bezahlt wird aber oft erst ein halbes Jahr später. Ein zweites Problem sind jene Firmen, die von Personen gegründet werden, welche mit Dumpingpreisen den Markt ruinieren.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Sie spielen eine große Rolle, denn ohne gute Mitarbeiter kann man kein solides Unternehmen aufbauen und auch nicht zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers arbeiten.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Das persönliche Auftreten und die Sympathie sind wichtige Faktoren. Ob jemand fachlich und handwerklich gut ist, stellt sich dann erst auf der Baustelle heraus.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Die Motivation der Arbeiter in unserer Branche erfolgt in erster Linie über das Geld, den Verdienst. Wenn die Mitarbeiter Fleiß und Einsatz zeigen, eine Baustelle pünktlich und ordnungsgemäß fertig wird, zahle ich eine Erfolgsprämie.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich kenne fast alle Mitarbeiter schon viele Jahre aus meiner Zeit bei der Strabag. Wir haben ein freundschaftliches Arbeitsklima, trotzdem bin ich der Chef, der die Entscheidungen trifft.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Unsere Stärken sind Revitalisierungen, sowie Um- und Zubauten, speziell im Spitalsbereich.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Für die Familie ist meine Selbständigkeit natürlich hart, da meine noch junge Firma derzeit höchste Priorität hat. Ich stehe um 5 Uhr 30 morgens auf und komme abends meist nicht vor 21 Uhr nach Hause. Aber dieses Opfer muß man für den Erfolg bringen. Meine Frau hat im Burgenland ein Haus, wo wir normalerweise die Wochenenden verbringen. Das ist der Ausgleich für die schwere Arbeitswoche, auch wenn es in einem Haus viel zu tun gibt.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Es gibt einige Seminare und Themen, die mich interessieren würden, beispielsweise im Bereich der Betonsanierung. Leider komme ich derzeit aus Zeitmangel nicht dazu, solche Veranstaltungen zu besuchen. Das wird sich hoffentlich ändern, sobald die Firma etabliert und finanziell durchstrukturiert ist.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Es gibt in der Baubranche sehr viele Aufstiegsmöglichkeiten, wenn man sich entsprechend interessiert und weiterbildet. Wie man an meinem Beispiel sieht, kann man es vom Maurerlehrling bis zum selbständigen Bauunternehmer bringen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte das Unternehmen auf eine sichere Basis stellen, weiterhin mit Freude in diesem Beruf arbeiten und gesund bleiben.
Ihr Lebensmotto?
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Gottfried Lackner
Österreichischer Fußballmeister der ASKÖ Bundesmeisterschaften der Junioren.

Club-Carriere

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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