Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Univ.-Prof. Dr. Michael Jörg Hiesmayr

Univ.-Prof. Dr. Michael Jörg Hiesmayr
Vorstand
Klinische Abteilung für Herz-Thorax-Gefäßchirurgische Anästhesie & Intensivmedizin
1090 Wien, Eroicagasse 30
Fachärzte für Chirurgie
08/01/1954
Bregenz
Elena (1990), Fritz (1993) und Judith (1995)
Verheiratet mit Dipl.-Ing. Hildegard Burgstaller-Hiesmayr
Gesundheit
Dr.
Prof. Dr. Ernst und Dr. Isolde
Bergsteigen, Segeln, Schifahren, Theater, Musik (Saxophon)
Vortragender, Internationaler Koordinator des Nutrition Day in European Hospitals (2005-2008), Projektleiter des ICU Nutrition Day (2007-2009), Big Band Heiligenstadt.

Zur Karriere von Michael Jörg Hiesmayr


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich genoß eine zweisprachige Schulausbildung in Deutsch und Französisch und hatte das Glück, in einem gebildeten Umfeld aufzuwachsen. Nach der Matura studierte ich Medizin, weil ich den Menschen und den Umgang mit Menschen spannend fand. Neugier war immer ein zentraler Faktor in unserer Familie; mein Vater konnte sich sogar im hohen Alter noch für neue Musikrichtungen und moderne Kunst begeistern. 1979 promovierte ich und begann meine praktische Ausbildung an der Universität in Zürich bei einem renommierten Professor der Inneren Medizin. Dieser Aufenthalt prägte mich im medizinischen Arbeiten, und als ich nach Österreich zurückkam, um meinen Turnus zu beenden, entschied ich mich für die Anästhesie und Intensivmedizin, da diese Bereiche am ehesten mein Interesse an Physiologie und dem Verstehen und Beeinflussen von Phänomenen abdeckten. In Österreich faszinierte mich Prof. Penzer, mit dem ich gerne zusammenarbeiten wollte, und der 1984 mein Mentor für die Assistentenstelle an der Universitätsklinik in Wien war. Ich begann relativ früh mit habilitierten Professoren, Frau Prof. Sensrod, Prof. Muths und Prof. Penzer in Forschungsprojekten zusammenzuarbeiten, und der ehemalige Leiter der Herz und Thoraxabteilung bemühte sich, mich in sein Team zu holen. Da mir der internationale Austausch immer wichtig war, absolvierte ich 1987 einen halbjährigen Forschungsaufenthalt am Universitätslabor in Rotterdam, der eine nachfolgende zehnjährige intensive Kooperation bewirkte. Einige Jahre war ich Präsident des Netzwerkes der auf Herz und Lunge spezialisierten Intensivmediziner und Gastprofessor für Infektionen auf der Intensivstation in Frankreich. 1999 habilitierte ich mich und erhielt die stellvertretende Leitung der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am AKH. Seit 2002 leite ich die Klinische Abteilung für Herz-Thorax-Gefäßchirurgische Anästhesie & Intensivmedizin.

Zum Erfolg von Michael Jörg Hiesmayr


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, am AKH gemeinsam mit einem starken Team die Möglichkeit zum Gestalten zu haben.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Primär sind es meine Interessen an Themen wie Stoffwechsel, Kreislauf, Ernährung und Qualitätsmanagement wie auch der Wille zur internationalen Zusammenarbeit. Teils war ich in Europa Teil von Netzwerken, gestaltete sie mit oder war Erschaffer eines Netzwerks für verschiedene Projekte. Durch die aktive Mitarbeit in Netzwerken lernte ich zuerst, wie Netzwerke funktionieren. Die Vernetzung gab mir Input von außen und die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Projekte durchzuführen. Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich in Netzwerken in den Bereichen Benchmarking und internationaler Vergleich der Qualität der Performance einer Institution sowie an der Gestaltung der Methoden des Vergleichs. Um in Netzwerken ernst genommen zu werden, ist ein aktiver Beitrag erforderlich. Das bedeutet Einsatz und Arbeitszeit ohne finanzielle Abgeltung, sonst geht gar nichts.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
In Netzwerken ist es wichtig, ein Forum zu finden, in dem Ehrlichkeit herrscht und die Anonymität der Institutionen bei Qualitätsmaßnahmen entsprechend gewährleistet wird; nur dann können die Erfahrungen des Austauschs und der Vergleich mit anderen genutzt werden und ein Lernzuwachs stattfinden. Als Dienstleister, Forscher und Lehrer zu fungieren erfordert viel Zeit und Einsatz, aber wenn ich etwas selbst nicht weiß, dann frage ich die Personen, die es besser wissen. Die eigenen Grenzen zu erkennen und meine Führungsaufgaben wahrzunehmen halte ich für wichtig.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Bildung und Kultur stellten in unserer Familie zentrale Fragen dar. Mein Vater war Architekt und Professor an der technischen Universität; ein Mensch, der bis ins höchste Alter interessiert war, meine Mutter war die erste promovierte Ärztin aus dem Bregenzer Wald. Ich empfinde es als ein Privileg, in diesem Umfeld aufgewachsen zu sein, denn dieser Background entfachte meine Neugier auf die Welt..
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Die Infektionsrate auf der Intensivstation ist ein nicht ganz in den Griff zu kriegendes Problem. Durch neue Methoden und die Teilnahme am Netzwerk Infektionen auf der Intensivstation konnten wir die Qualität unserer Arbeit in kurzer Zeit verbessern, weil wir von anderen gelernt haben. Die Zahl der Infektionen hat seither abgenommen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Essentiell sind die exzellenten Mitarbeiter im Nahbereich. Die Tätigkeit ist eine extrem arbeitsteilige und belastende, und es kann nur in Kontinuität miteinander gearbeitet werden. Gegenseitiges Vertrauen und das Einhalten gemeinsam definierter Standards, an die Mitarbeiter auch glauben müssen, sind Notwendigkeiten.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Mitarbeiter zu fördern sehe ich als meine Führungsaufgabe an. Gemeinsam definierte Ziele und Begeisterung gelingt nur mit einem gewissen Ownership, das bedeutet selbst zu entwickeln, die Auseinandersetzung zu suchen und dann eine Vereinbarung zu treffen. Für jeden Mitarbeiter im Team einen Platz zu suchen und zu finden, Mitarbeiter ernst zu nehmen und die Latte immer wieder gemeinsam höher zu legen, ermöglichte mir die Entwicklung eines starken Teams. An der Universität von heute gibt es immer mehr Lehraufgaben, sodaß die jungen Studenten viel früher lernen, im Team zu arbeiten, was ich gut finde.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Aufgrund meines hohen beruflichen Einsatzes verbringe ich mit meiner Familie sicher weniger Zeit, doch versuche ich, so gut es geht, Beruf und Familie zu vereinbaren. Gemeinsam Urlaub zu machen ist mir sehr wichtig. Die Familie ist für mich essentiell, und meine Kinder gehen über alles. Meine Frau, selbst Forscherin, die an vielen Projekten arbeitet, hat viel Verständnis und einen entscheidenden Beitrag geleistet, denn ohne sie wäre mein berufliches Engagement nicht möglich gewesen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Übers Jahr verteilt verbringe ich sicher ein Monat als Vortragender in ganz Europa. In Österreich findet seit 25 Jahren ein postgraduelle Fortbildung als Klausurtagung zur Intensivmedizin statt. Das Interdisziplinäre Zentrum für Forschung und Entwicklung der Intensivmedizin veranstaltet einmal im Jahr eine Klausurtagung in deutscher Sprache, besetzt mit internationalen Sprechern. Daran nehme ich regelmäßig teil, um internationale Kontakte weiter auszubauen.
Michael Jörg Hiesmayr
Insgesamt 120 Publikationen, darunter sechs Bücher.
Europäische Gesellschaft für Ernährung und Stoffwechsel, Österreichische Anästhesiegesellschaft.
1997 und 2006: Bürgermeisterfonds, 1999: Hoechst-Preis.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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