Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
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Mag. Dr. Richard Kager

Mag. Dr. Richard Kager
Moderator
Pfarre Schwadorf bei Wien und Gramatneusiedl
2432 Schwadorf, Fischamender Straße 20
Priester
Glaubensgemeinschaften
20/07/1968
Tauchen am Wechsel
Klerus
Mag. Dr.
Franz und Hermine
Fußball, Radfahren, Wandern

Zur Karriere von Richard Kager


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Schon in der Volksschule wollte ich Priester werden. Daher besuchte ich das Humanistische Gymnasium der Erzdiözese Wien in Sachsenbrunn, wo ich 1986 die Matura ablegte. Anschließend trat ich ins Wiener Priesterseminar ein und begann zugleich das Theologiestudium an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Im Herbst 1992 beendete ich das Studium mit der Sponsion zum Magister der Theologie. Dann absolvierte ich ein Arbeitsjahr als Pastoralpraktikant in der Pfarre Neuottakring, parallel dazu war ich als Assistent am Institut für Dogmatische Theologie der Universität Wien tätig. Leider mußte ich diese Stelle im Sommer 1993 auf Wunsch des damaligen Erzbischofs Hans Hermann Kardinal Groër (gest. 2003) wieder kündigen, um am 21. November 1993 im Wiener Stephansdom die Weihe zum Diakon empfangen zu können. Ich war dann Diakon in der Pfarre Perchtoldsdorf und unterrichtete eben dort außerdem Religion an der Volksschule und am Gymnasium. Im Juni 1994 wurde ich im Wiener Stephansdom zum Priester geweiht, anschließend war ich drei Jahre als Kaplan in der Pfarre Wien Ober St. Veit tätig. In meinem dritten Kaplansjahr wurde ich vom damaligen Erzbischof Christoph Schönborn eingeladen, mein Studium fortzusetzen. Mit Herbst 1997 wurde ich für ein Doktoratsstudium an der Universität Fribourg freigestellt. Bereits nach wenigen Wochen erhielt ich das Angebot, die Leitung des interdiözesanen Theologenkonvikts „Salesianum“ zu übernehmen. Ich sagte zu und leitete dieses Haus bis März 2000, dann gab ich diese Position wieder ab, um mich mehr dem Studium zu widmen. Ab 1998 fungierte ich außerdem als Assistent am Departement für Glaubens- und Religionswissenschaften und Philosophie. Am 5. November 2004 promovierte ich mit ausgezeichnetem Erfolg zum Doktor der Theologie. Unmittelbar anschließend wurde ich nach Österreich zurückberufen und bin seit 1. Dezember 2004 Moderator der Pfarre Schwadorf sowie seit 1. September 2006 auch Moderator der Pfarre Gramatneusiedl.

Zum Erfolg von Richard Kager


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich persönliche Weiterentwicklung und Reifung als Mensch. Die äußerlichen Zeichen des Erfolges, die zähl- und meßbar sind, wie beispielsweise Geld und materieller Besitz, spielen in meinem Erfolgsverständnis keine Rolle. Geld allein macht bekanntlich nicht glücklich. Mir geht es um innere Werte und Menschlichkeit.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bemühe mich, im Sinne meiner Definition erfolgreich zu sein. Wenn sich mein Leben auf einer Spur mit Gott bewegt, stellt sich auch rundherum Erfolg ein - mein Verkünden der frohen Botschaft Jesu Christi ist glaubwürdiger und stößt auf mehr Resonanz, insofern beispielsweise mehr Leute in die Kirche kommen. Wenn einzelne Menschen in meinen Pfarren den Sinn und das wahre Glück ihres Lebens finden, sehe ich das als Erfolg.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich bin in meinem Glauben fest verankert. Auch wenn es für manche schwer nachvollziehbar ist: Ich versuche das zu tun und zu leben, wozu Gott mich berufen hat und was er von mir will. Was aus diesem Leben mit Gott und im Dienst für Gott und die Menschen folgt, wird mir zum Erfolg. Ich gehe offen auf die Menschen zu und bin nicht nur in der Kirche präsent, sondern in allen Bereichen des Lebens.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein Elternhaus und das religiöse Leben dort, meine fünf älteren Geschwister, mein Firmpate Pfarrer Franz Kager, mein Heimatpfarrer Johann Mayer (gest. 1983) sowie Bischofsvikar Anton Berger (gest. 2001) waren sicherlich prägend für meine berufliche Laufbahn.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Der mangelnde Priesternachwuchs ist ein großes Problem, das auch ich am eigenen Leib verspüre, weil ich zwei Gemeinden zu betreuen habe. Echte Religiosität und gelebter christlicher Glaube sind in der Bevölkerung zurückgegangen - und wo Glaube nicht gelebt wird, kann auch keine Berufung wachsen. Früher waren die Eltern stolz, wenn ein Sohn Priester wurde; heute ist man hier schon distanzierter.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Speziell die Menschen in Schwadorf, wo ich ja schon länger tätig bin, kennen mich sehr gut, weil ich stark präsent bin. Und immer wieder sagen die Leute zu mir: „Hoffentlich bleiben Sie uns noch lang erhalten!“
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ein Mitarbeiter muß neben dem Interesse an unseren Aufgaben auch Freude am Glauben und einem Leben in der Kirche mitbringen. Ich zeige nicht nur die schönen, sondern auch die schwierigen Seiten auf, um keine falschen Hoffnungen zu wecken. Wichtig ist, daß Mitarbeiter gut mit Menschen, egal ob jung oder alt, umgehen und sie begeistern können. Neben diesen menschlichen Qualitäten sollte ein Bewerber auch die Bereitschaft zur Weiterbildung, die wir anbieten, mitbringen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Durch meine eigene Freude, durch Wertschätzung, die ich ihnen immer wieder entgegenbringe sowie die Zeit, die ich mit ihnen gemeinsam verbringe.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Nach Abschluß meiner Dissertation, für die ich viele Jahre investiert habe, bin ich nun selbst in der Priesterfortbildung der Erzdiözese Wien im Bereich „Personalentwicklung für Priester“ tätig. 2006 absolvierte ich den Pfarrbefähigungskurs, damit ich nicht nur Moderator, sondern auch einmal Pfarrer sein kann. Regelmäßig besuche ich kleinere, tageweise Fortbildungsveranstaltungen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Nehmt euch mehr Zeit für das menschliche Miteinander.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
In meinen zwei Gemeinden ist noch einige Aufbauarbeit hinsichtlich „gelebter Glaube“ und Gemeinschaft zu leisten. Mein Ziel ist es, die Menschen in Schwadorf und Gramatneusiedl soweit zu festigen, daß nicht alles zusammenbricht, wenn ich eines Tages weiterziehe. Die Leute sollen erkennen, daß die Dinge, die hier passieren, mit Gott zu tun haben und nicht mit meiner Person.
Ihr Lebensmotto?
Ein Mensch unter Menschen zu sein, durch den Gottes Liebe spürbar und erfahrbar wird.
Richard Kager
https://www.fr.ch/app/master_cat/991014052189705509/detail

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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