Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Gerald Götz MSc

Gerald Götz MSc
Inhaber
Unternehmensberatung Götz Gerald
2700 Wiener Neustadt, Zehnergasse 20/F/10/4
Unternehmensberater
02/01/1964
Werfen / Pongau
Tristan (1987), Tassilo (1993) und Wolfram (1995)
Lebensgemeinschaft mit Mag. Barbara Weber
Berater
Cäcilie und Josef
Bergsteigen und Schitouren, Literatur, Kunstgeschichte, Kochen
- Senior Consultant und Partner bei Denkstatt GmbH - Lektorat an der FH Wiener Neustadt (Wirtschaftsberatende Berufe) - Lektorat am Technikum Joanneum Graz (Projektmanagement) - Lektorat FH WIFI Wien, e-learning und Multimedia in der Lehre - Lektorat WU Wien (Lehrgang Tourismusmanagement und Führungsprozesse)

Zur Karriere von Gerald Götz


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine geplante berufliche Ausrichtung wurde sehr stark von meinen Eltern und meinem Großvater mitbestimmt, sodaß ich 1979 die Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft in Bruck an der Mur besuchte. Im Maturajahr stellte ich dann endgültig fest, daß mich diese Materie überhaupt nicht interessiert, und wollte die Schule wechseln. Das erlaubte mein Großvater aber nicht, und so brach ich die Ausbildung 1983 einfach ab. Ich rückte beim Bundesheer ein, wo ich in der Folge fast neun Jahre, bis 1992, als Offizier auf Zeit verpflichtet war. Parallel dazu holte ich von 1987 bis 1990 am mathematischen Oberstufenrealgymnasium für Berufstätige die Matura nach. Anschließend begann ich mit dem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Wien, beim Heer absolvierte ich außerdem Kompaniekommandantenkurse mit Fachteil Pionier an der Militärakademie sowie Fortbildungen in Führung, Rhetorik und Kommunikation. 1992 rüstete ich als Oberleutnant vom Bundesheer ab und begann neben dem Studium bei der EDV-Firma B.I.T. Trainings und Kurse abzuhalten. Aus den anfänglichen 15 Wochenstunden wurden plötzlich 40 bis 70, der Nebenjob entwickelte sich zu einer Vollzeitbeschäftigung, und dadurch blieb auch keine Zeit mehr für das Studium. 1995 entdeckte ich zufällig ein Inserat, in dem die Firma Integrata einen Senior-Consultant für Informatikthemen suchte. Das interessierte mich, ich wurde sofort aufgenommen, und damit vollzog sich auch der Wechsel vom Freiberufler zum Angestellten. In diesem internationalen Unternehmen machte ich relativ rasch Karriere und stieg bereits nach einem Jahr zum Abteilungsleiter auf. Außerdem konnte ich in meiner Funktion als Informationstechnologieberater interessante Auslandserfahrungen in Deutschland, der Schweiz, den USA, Rußland und China sammeln. 1998 wurde Integrata von einem französischen Konzern übernommen, und ich erhielt das Angebot, mit meiner Familie nach Paris zu übersiedeln und meine Karriere dort weiter voranzutreiben. Da ich aber nicht sehr frankophil bin und auch nicht Französisch spreche, lehnte ich ab. In weiterer Folge traf ich die Entscheidung, mich als Unternehmensberater und Wirtschaftstrainer mit Schwerpunkt Qualitäts- und Prozeßmanagement selbständig zu machen. Berufsbegleitend absolvierte ich von 2000 bis 2003 ein Master-Studium in Qualitätsmanagement an der Donau-Universität Krems. Ich bin nach wie vor als selbständiger Unternehmensberater tätig, war zum Beispiel von 2004 bis 2007 Senior-Consultant für integrierte Managementsysteme bei der Perlogis Consulting Group, und bin heute auch Senior-Consultant und Partner der Denkstatt GmbH. Unter der Schirmherrschaft der Denkstatt möchte ich meinen Beratungsschwerpunkt verstärkt in Richtung Umweltmanagement lenken. Die Denkstatt ist eine österreichische Firma mit drei Tochtergesellschaften in Ungarn, Bulgarien und Rumänien.

Zum Erfolg von Gerald Götz


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Privat bin ich erfolgreich, wenn es mir rundherum gut geht - wenn die Beziehung mit der Partnerin glücklich ist, wenn ich mein finanzielles Auskommen finde und genügend Freizeit für Hobbys und Familie habe. Erfolg im Geschäftsleben ist etwas schwieriger zu definieren, weil er sehr vielen Kriterien und Einflüssen unterliegt. Bezeichnen mich Geschäftspartner als erfolgreich, nehme ich das nicht ohne zu hinterfragen an.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja - ich bin privat so glücklich wie noch nie zuvor, und auch geschäftlich hat sich alles wunschgemäß entwickelt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ganz entscheidend ist, wissensmäßig am Ball zu bleiben und sich ständig mit neuen Themen auseinanderzusetzen - man darf niemals glauben, schon genug gelernt zu haben. Der zweite große Erfolgsfaktor ist in meinen Augen Beharrlichkeit. Ich werfe die Flinte nicht ins Korn, denn wenn etwas heute nicht geht, dann morgen oder vielleicht übermorgen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
In dieser Branche muß man hinsichtlich der Kundentermine extreme Flexibilität zeigen. Was die eigentliche Arbeit betrifft, kommt guter Planung, auch innerhalb des Netzwerkes, eine entscheidende Bedeutung zu.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich 1995 zur Firma Integrata kam und dort relativ rasch Verantwortung für große Projekte und Budgets erhielt, fühlte ich mich erfolgreich - auch weil das positive Feedback über das normale Maß für Engagement und Einsatzbereitschaft hinaus ging.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Auch wenn es heute kaum noch Bedeutung hat, war mir meine damalige Entscheidung, Kunstgeschichte zu studieren, extrem wichtig. Das war zu dieser Zeit der Traum meines Lebens, und ich packte ihn an, ohne mich um die Meinung des Umfeldes zu kümmern.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein Jugendfreund Andreas Ghafour war mit mir beim Bundesheer und startete dann eine tolle Beraterkarriere. Er ist heute ein höchst erfolgreicher Wirtschaftstrainer. Mit ihm konnte ich mich zwischendurch immer wieder „matchen“, seine Meinung und seine Freundschaft sind mir wahnsinnig wichtig.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Der österreichische Markt ist insofern schwierig, als zwischen der Absichtserklärung eines Kunden und der eigentlichen Auftragserteilung sehr viel Zeit vergeht. Österreicher neigen grundsätzlich dazu, Entscheidungen aufzuschieben. Bei großen Betrieben braucht es manchmal auch sanften politischen Druck.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Sie spielen eine zentrale Rolle, je nach Auftrag sind zwischen drei und sieben Mitarbeiter in ein Projekt involviert. In dieser Zusammenarbeit gibt es regelmäßige Austauschpunkte, die wir als „Denkfix“ - in Anlehnung an jour fixe - bezeichnen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich entscheide mich für jenen Mitarbeiter, der für meine Aufgabenstellung über die besten Referenzen und Erfahrungen verfügt.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich gehe davon aus, daß man niemanden motivieren kann, der nicht schon von sich aus motiviert ist. In diesem Job ist Geld kein echter Motivator, ein paar tausend Euro mehr oder weniger im Jahr spielen keine Rolle. Die wirkliche Motivation kommt über das positive Feedback von außen.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Das Alleinstellungsmerkmal, wodurch ich mich als Unternehmensberater und sich die Denkstatt als Firma auszeichnet, ist die Philosophie des begleitenden Beratens.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Sehr gut - in der Freizeit bleibt der Beruf außen vor!
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Die meisten Ressourcen, derer wir uns bedienen, sind endlich - daher rate ich zu einem schonenden Umgang mit Ressourcen. Außerdem finde ich, daß junge Leute nicht schon heute entscheiden müssen, wie ihr Leben verlaufen soll. Schaut euch die nächsten paar Jahre an, und trefft dann weiterführende Entscheidungen. Wir leben ja auch in einer Zeit, in der man mit einem einzigen Beruf gar nicht mehr durchs Leben kommt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Noch zehn fette Jahre - mit Mitte Fünfzig möchte ich mich ins Privatleben zurückziehen.
Gerald Götz
Masterthesis Universität Krems: Künftige Anforderungen an EDV-gestützte Managementsysteme, 2003; Design von Managementportalen mit Standardsoftware (ASP, NET und SQL-Server), Verlag Addison-Wesley, 2008; Integrierte Managementsysteme in der Praxis, Ein Leitfaden zur Konzeption und Implementierung, 2008
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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