Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Dr. Dipl.-Ing. Anton Eichinger MBA

Dr. Dipl.-Ing. Anton Eichinger MBA
Geschäftsführer
Austroplan Austrian Engineering GmbH
A-1150 Wien, Storchengasse 1
Technische Industrie
26
17/01/1965
Zwei
Verheiratet mit Regina
Industrie
Dr. Dipl.-Ing.
Fischen, Weine sammeln
Aufsichtsrat bei ATRUS Cement Holding AG und bei FC Lukavac.

Zur Karriere von Anton Eichinger


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Von 1979 bis 1984 besuchte ich die HTBL St. Pölten, Fachrichtung Maschinenbau. Meine Studien im Bereich - Allgemeiner Maschinenbau - , setzte ich anschließend an der Technischen Universität in Wien fort, welche ich mit dem Titel Diplomingenieur 1989 abschloß. Im Jahr darauf trat ich als Konstrukteur und Berechnungsingenieur bei der Maschinenfabrik J.M. Voith AG in St. Pölten ins Berufsleben. Neben dieser Tätigkeit absolvierte ich an der Technischen Universität und an der Wirtschaftsuniversität in Wien einen Lehrgang für Projektmanagement im Export. Ab Februar 1992 war ich als Vertragsassistent am Institut für Wasserkraftmaschinen und Pumpen an der Technischen Universität tätig. Von 1992 bis 1993 vollendete ich mein Doktorratsstudium, das ich mit der Dissertation: Wissensbasierte Systeme / Expertensystem für die Beurteilung von alten Wasserkraftanlagen, abschloß. Im Juli 1993 kehrte ich zu meinem ehemaligen Arbeitgeber, J.M. Voith nach St. Pölten zurück wo ich mein Aufgabengebiet in verschiedensten Positionen fand: Projektierungs- und Vertriebsingenieur, Projektmanager und Leiter der Konstruktion und Abwicklung. Mit der Jahrtausendwende wechselte ich zu FCM Maschinen- und Anlagenbau GmbH in St. Pölten wo ich als Prokurist und Leiter der Auftragsabwicklung tätig war. Gleichzeitig begann ich an der Donau-Universität in Krems einen Executive MBA-Lehrgang, welcher die Hauptfächer: Human Ressource Management, Organisationsentwicklung, Finanzierung und Management Control, Strategische Unternehmensführung, Marketing und Internationalisierung, Europäische Integration und Change Management beinhaltete. Dieses Studium schloß ich 2002 mit dem Titel: Master of Business Administration, ab. Von Jänner 2001 bis August 2007 war ich bei Voith Papier GmbH in St. Pölten tätig. Zunächst 3 Jahre als Leiter des Projektmanagements und anschließend als Leiter des Bereiches - Geschäftsprozessoptimierung - national und international. Im September 2007 wechselte ich zu Austroplan Austrian Engineering GmbH in Wien, wo ich bis heute als Geschäftsführer tätig bin.

Zum Erfolg von Anton Eichinger


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Das Gefühl des Erfolges tritt dann ein, wenn der Auftraggeber eines Projektes mit unserer Leistung zufrieden war. Dieses Erfolgserlebnis ist gleichzeitig die Triebfeder um mit Freude und Begeisterung an das nächste Projekt heranzugehen. Erfolg zeigt sich für mich auch darin, daß ich mein Ziel, welches bereits während des Schulbesuches der HTL in St. Pölten in mir keimte, auch tatsächlich realisieren konnte; d.h. ich wußte schon sehr bald, daß ich ein technisches Studium in Angriff nehmen möchte.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil ich sehr viele Projekte erfolgreich abschließen konnte. Weiters ist es auch ein Erfolg, daß ich in meinem Alter eine Geschäftsführerposition erreicht habe.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Die Begeisterung und Freude an der Technik und der Wille etwas bewegen zu können.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Die richtigen Mitarbeiter zu finden ist zur Zeit ein fast unlösbares Problem. Auch die Tatsache, daß am internationalen Markt in erster Linie, indische Ingenieure vermehrt auf den Markt drängen, sehe ich kritisch, da das Lohnniveau permanent sinkt. Unsererseits kann man nur durch Spezialisierung dagegenwirken.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine wesentliche Rolle, wenn nicht sogar die wichtigste Rolle! Bedingt durch die Spezialisierung jedes einzelnen Mitarbeiters ist es uns gelungen ein Unternehmen aufzubauen, welches sich am hart umkämpften internationalen Markt behaupten kann.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Wie bereits erwähnt, ist es in diesen Tagen eine schwierige Aufgabe geworden die richtigen Mitarbeiter zu finden, obwohl wir sämtliche Systeme zur Mitarbeiterfindung bereits aktiviert haben. So kamen einige Mitarbeiter sogar über Headhunter zu uns, über Empfehlungen und schließlich über Anzeigen, welche wir in Fachzeitschriften geschalten haben. Generell gesehen ist es sehr schwer geeignete Mitarbeiter zu finden, welche einerseits den technischen Background besitzen und andererseits auch die Fähigkeit haben, als Berater für jemanden anderen zu arbeiten. Leider ist es oft so, daß gute Ingenieure keine guten Berater sind und auch umgekehrt. Dies ist eine permanente Herausforderung!

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Mit der Aufgabenstellung kommt auch die Motivation. Diese Ansicht kann ich mit meinen Mitarbeitern teilen. Ich sehe die Aufgabe einer Führungskraft nicht darin als Motivator tätig zu sein, sondern die Herausforderung als solches ist die Aufgabenstellung mit dem der Mitarbeiter konfrontiert ist. Das Projekt bzw. die Aufgabenstellung ist eigentlich Ansporn genug. Wenn ein Projekt erfolgreich beendet wird, ist dies eine Triebfeder um die nächste Herausforderung zu meistern. Da unsere Mitarbeiter aus verschiedensten Ländern der Erde kommen, nutzen wir dies natürlich auch, um Kontakte zu den jeweiligen Ländern zu knüpfen und uns über die speziellen Landeseigenheiten zu informieren.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Stärken unseres Unternehmens liegen in der jahrelangen Erfahrung der MA im Bereich Maschinen und Anlagenbau. Viele unserer Mitarbeiter können auf eine langjährige Dienstzugehörigkeit verweisen. Auf Grund der Erfahrung unserer Mitarbeiter und der Spezialisierung im Anlagenbau können wir uns am internationalen Markt behaupten.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Duch die Globalisierung haben wir es mit einer größeren Anzahl von Mitbewerbern am internationalen Markt zu tun. Die europäische Ingenierusausbildung und die Spezialisierung unserer Mitarbeiter ist das wesentliche Verkaufsargument.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Das Familienleben leidet sicherlich durch meine Auslandsaufenthalte. Meine Ehefrau und ich haben die Entscheidung getroffen, daß sie bei den Kindern zu Hause bleibt und dies halten wir bis heute so. Im Großen und Ganzen funktioniert dies auch sehr gut.

Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Der Zeitaufwand läßt sich nicht so eindeutig feststellen, denn einerseits passiert Fortbildung permanent und andererseits punktuell, da ich auch Konferenzen und Seminare, manchmal auch mit meinen Mitarbeitern gemeinsam, besuche.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Wenn man sich für das Ingenieurwesen interessiert, sollte man technisches Grundverständnis mitbringen. Gesunder Hausverstand sollte ebenfalls vorhanden sein. Der Wille etwas Neues zu lernen, steht jedoch altersunabhängig an erster Stelle. Was in der Praxis zählt, ist nicht der perfekte Theoretiker, sondern die permanente Bereitschaft zu lernen. Die Technik entwickelt sich rasant weiter und hier gilt es am Ball zu bleiben. Generell betrachtet genießt das europäische Ingenieurwesen großes Ansehen! Ob zukünftig dieses Niveau zu halten sein wird, möchte ich bezweifeln. Die Erfahrung zeigt, daß die Qualität der Ausbildung nicht mehr dem entspricht, wie vor Jahren. Somit stehen Lernbereitschaft und Neugierde, besonders dann, wenn man als Spezialist tätig sein möchte, eindeutig im Vordergrund.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein primäres Ziel ist es, unser Unternehmen zu etablieren und so am Markt aufzustellen, daß es für die zukünftigen Hausforderungen am Weltmarkt gerüstet sein wird
Anton Eichinger

Club-Carriere

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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