Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Dipl.-Ing. Georg Magg

Dipl.-Ing. Georg Magg
Emea Director High Power Division
APC Deutschland GmbH
80336 München, Mittererstraße 9
Manager
Computer, Computersysteme, Büromaschinen
07/01/1959
Buchloe
Sebastian (1985)
Verheiratet mit Elke
Elektronik
Dipl.-Ing.
Georg und Hildegard
Golf, Snowboard

Zur Karriere von Georg Magg

Was waren die wichtigsten Stationen Ihrer Karriere? Zunächst machte ich den Realschulabschluß und dann eine Lehre als Elektriker. Anschließend besuchte ich die Fachoberschule, absolvierte danach meinen Wehrdienst und studierte daraufhin in München Datentechnik. Ich schloß mein Studium sehr schnell, bereits nach sieben Semestern, ab und hatte auch schon während des Studiums die Gelegenheit, bei der Firma Digital Equipment in Kaufbeuren, damals der zweitgrößte Computerkonzern der Welt, heute gibt es die Firma nicht mehr, anzufangen. Das war in meinem zweiten Praktikumssemester. Da alles sehr gut lief, und ich auch mit den Kollegen sehr gut zurecht kam, wurde ich als Werkstudent übernommen, wofür ich auch ein wenig entlohnt wurde. Schon sehr eng verbunden mit der Firma, machte ich dort meine Diplomarbeit. Nach dem Studium war ich bei Digital Equipment,in der Fertigung tätig. Ein halbes Jahr darauf arbeitete ich für die Firma in der USA, in der Nähe von Boston, wo ich insgesamt vier Jahre blieb. Danach wechselte ich in einen anderen Firmenbereich, in das Programm-Management, wo Technik und Business miteinender verbunden wird. Als das Werk der Firma Digital in Kaufbeuren schloß, ging ich zu APC, die damals einen Account Manager für strategische Partner suchte. Ich hatte damals keine Vertriebserfahrung, aber die Leute bei APC wollten mich trotzdem, und so startete ich meine Vertriebskarriere. Durch die rasante Expansion der Firma, ergaben sich verschiedenste Möglichkeiten für mich. Nach einem halben Jahr verabschiedete sich der damalige Geschäftsführer und ich übernahm seinen Posten.

Zum Erfolg von Georg Magg


Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Ich habe einen starken inneren Antrieb und bin auch sehr ehrgeizig. Ich war immer offen für neue Ideen und habe immer gern mit Lust und Liebe schwierige Aufgaben übernommen. Das ist ein Teil,weshalb ich heute erfolgreich bin. Ich hatte auch nie Angst vor neuen Dingen, einen gesunden Menschenverstand, und Lust zu arbeiten. Diese Tatsachen sind es,die in zweiter Linie meinen Erfolg ausmachen. Darüberhinaus, hatte ich auch einige Erfahrung im Personal-Management.Ich bin auch nicht die Art von Mensch,die versucht Leute dort hinzudrücken,wo sie selbst nicht hinwollen. Davon halte ich nichts, das funktioniert auch nicht. Man hat dadurch nur einen kurzfristigen Erfolg. Nach reiflicher Überlegung kam ich zu dem Schluß, daß die wichtigsten Dinge im Personal-Management ein gutes Verhältnis und Vertrauen sind. Vertrauen baut man auf, indem man es auch zuläßt, und dazu ist ein gewisser Freiraum nötig. Man muß seinen Mitarbeitern den Freiraum geben, in dem sie arbeiten können, und ihnen sagen, daß man auch ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge sehr wichtig findet. Ich vergleiche einen Manager eher mit einem Dirigent von einem Orchesters. Man setzt die Mitarbeiter in die richtige Position und dirigiert dann das Zusammenspiel. Ich finde, daß ist ein sehr schönes Bild. Es ist eigentlich ganz einfach. Man muß mit seinen Mitarbeitern reden, muß versuchen sie zu verstehen, muß wissen was sie wollen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und sie dann an eine Stelle setzen, wo sie sich auch wirklich wohlfühlen. Wenn man ihnen dann noch dabei hilft, ihre Schwächen in Stärken umzuwandeln, hat man eine sehr gute Kombination. Außerdem bin ich ein sehr optimistischer Mensch, vielleicht ein wenig kritisch, aber dennoch Optimist. Die Menschen schätzen meinen Optimismus und dadurch habe ich auch einen guten Einfluß auf die Mitarbeiter. Deshalb ist auch die Fluktuation in den von mir beeinflußten Bereichen äußerst gering. Die Mitarbeiter arbeiten gern mit mir zusammen,weil sie wissen, daß da jemand ist, der sie versteht, gute Gedanken hat und auch weiß mit Problemsituationen umzugehen. In dieser Umgebung fühlen sich die Mitarbeiter einfach wohl. In unserer Branche ist es üblich, Mitarbeiter mit allen Mitteln abzuwerben, jedoch unsere Mitarbeiter bleiben trotzdem bei uns, weil es ihnen hier gut gefällt und es ihnen Spaß bereitet, hier zu arbeiten. Ich glaube, das liegt daran, daß ich die Gabe besitze, mich gut in Menschen hineinzuversetzen und dementsprechend auf sie einzugehen.
Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
Niederlagen sind immer etwas zermürbendes. Ich glaube,daß es auch wichtig ist,sich richtig zu ärgern. Ich bin nach einer Niederlage am liebsten mit mir allein. Ich ziehe mich zurück, um mir Klarheit zu verschaffen. Ich gönne mir dann maximal eine Stunde, um nachzudenken. Ich versuche zu überlegen, wie ich aus der Misere wieder herauskomme und festzustellen, wo ich gerade stehe. Mehr kann man nicht tun, denn über das, was man gerade falsch gemacht hat, lange zu sinnieren und sich dabei selbst noch zu demotivieren ist Unsinn. Damit verschwendet man Energie. Energie muß man dafür aufwenden, sich zu überlegen, was man tun kann um aus einer Misere wieder herauszukommen. Ich besitze die Gabe, mich selbst aus heiklen Situationen immer wieder herauszuziehen. Ich spreche zwar auch mit meiner Frau darüber, aber eigentlich erst dann, wenn ich schon selbst die Situation geklärt habe. Außerdem habe ich einen starken Glauben an Gott. Ich gehe zwar nicht in die Kirche, sondern bin einfach ein spiritueller Mensch. Ich bete vor Meetings, im Sinne der Konzentration,und bitte um die Gabe, daß ich die richtigen Worte zur richtigen Zeit finde,und daß ich die nötige Konzentration habe. Ich bin dadurch sehr gut motiviert und weiß, daß es funktioniert. Es wirkt auch sehr beruhigend auf mich und deshalb bin ich in der Regel auch nicht nervös.
Woraus schöpfen Sie Ihre Kraft?
Aus dem Glauben und aus der Familie. Dieses Fundament ist mir besonders wichtig, das hege und pflege ich. Dadurch, daß ich sehr viel unterwegs bin, nützen wir die Zeit miteinander besonders intensiv, und diese Zeit schätze ich besonders.Welche Rolle spielt die Familie für Ihren Erfolg? Ich lege sehr viel Wert auf meine Familie. Sie ist die Basis, die ich benötige. Sie gibt mir Kraft, Sicherheit und Stabilität. Ohne meine Familie wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Ich führe eine sehr glückliche Ehe, wir sind seit 23 Jahren zusammen und seit 14 Jahren verheiratet. Ich denke, hinter einem starken Mann steht immer eine starke Frau. Auch mein Vater hat eine sehr wichtige Rolle für meine Karriere gespielt. Er war ein besonderer Mensch. Er war nie gereizt, und immer positiv. Mein Vater hat es verstanden, die Menschen nicht zu drängen, sondern meistens versucht mit Beispielen aufzuzeigen, was denn wäre, wenn. Er hat es verstanden, mit wenigen Worten und der richtigen Art den richtigen Weg zu finden.
Haben Sie Vorbilder?
Mein Vater ist auf jeden Fall mein Vorbild.
Ihre Ziele?
Es gibt einige Dinge, die ich mir jeden Tag vorsage, um mich damit selbst zu programmieren. Erstens möchte ich auf alle Fälle gesund bleiben, das ist mir sehr wichtig. Zweitens ist mir ganz wichtig, daß meine Familie glückliche bleibt, und wir weiterhin ein aktives Familienleben führen. Man darf sich nicht passiv verhalten und sich dabei zurücklehnen. Mein drittes Ziel ist, beruflich noch weiterzukommen. Ich würde gern die Menschen leiten, weil ich glaube, daß ich vielen Menschen etwas von meiner Erfahrung geben kann. Ich bin einer der sieben im Europadirektorium von APC, aber ganz toll wäre es , in dieser Firma für ganz Europa zuständig zu sein.Haben Sie einen Ratschlag für Erfolg? Man sollte Begonnenes immer fertigmachen. Außerdem glaube ich, ist es ganz wichtig, daß man immer auf dem Boden bleibt und eine gute Ausbildung hat. Man darf nicht überheblich sein, muß offen für Ideen sein, darf keine Vorurteile haben und muß sich selbst ein Bild von allem machen. Man muß sich ein Ziel stecken,damit man weiß, in welche Richtung man gehen soll. Wichtig sind auch noch soziale Kompetenz und Intelligenz. Ich glaube, die richtige Mischung aus Kopf und Bauch ist wichtig. Man braucht Gefühl und Herz. Man kann es selbstverständlich nicht immer allen recht machen, aber man sollte trotzdem fair bleiben und auch einen gewissen Abstand zu den Dingen bewahren. Der Erfolg, den man selber hat, hat ja auch etwas mit den Mitarbeitern zu tun. Wir hatten in den letzten Jahren ein Wachstum von etwa 30 Prozent im Jahr, aber ohne die Menschen, die das Produkt verkaufen und ohne das Team, das dahintersteht, funktioniert das alles nicht.
Ihr Lebensmotto?
Liebe ist das einzige, das wächst, wenn man es verschwendet.
Georg Magg

Club-Carriere

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Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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