Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Mag. Willi Bründlmayer

Mag. Willi Bründlmayer
Eigentümer
Weingut Bründlmayer
3550 Langenlois, Zwettlerstraße 23
Weinbauer
Getränke
12/01/1952
Langenlois
Vincent (1983), Cécile (1985) und Anselm (1993)
Verheiratet mit Edwige
Genussmittel
Mag.
Weinbau, Bücher, Kino, Musik, Tennis

Zur Karriere von Willi Bründlmayer


Wie war Ihr Werdegang?
Ich besuchte die Volksschule in Langenlois und das humanistische Gymnasium der Piaristen in Krems, anschließend legte ich das Abitur an der Handelsakademie in Krems ab. Neben der Schule bin ich hier in diesem Weingut aufgewachsen. Diesen Betrieb gibt es bereits sehr lange und er wird von meinem Eltern hervorragend geführt. Schon während meiner Schulzeit bekam ich alles mit, was den Weinbau betrifft. In den Ferien arbeitete ich oftmals in Weingütern in Frankreich und in anderem Ausland. Nach der Matura besuchte ich die Fachschule in Wiesbaden als Gasthörer. Anschließend studierte ich Volkswirtschaften und schloß dieses Studium an der Universität in Wien ab. Aufgrund gesundheitlicher Probleme meines Vaters stieg ich in das Weingut in Langenlois ein. Anfangs war ich etwas skeptisch, weil die Berufsaussichten in dieser Branche in den 70er Jahren nicht sehr rosig waren. Ich sah aber sehr schnell gute Perspektiven für mich und das Weingut. Ich befaßte mich sofort mit der Ökologisierung des Berufs, denn es hatte mich gestört, daß man in den Weingärten Gift verspritzt. Ich sah andere Möglichkeiten und bin an dieses Problem sehr analytisch herangegangen und habe alternative Bewirtschaftungssysteme in den Weingärten versucht und auch eingeführt. Gleichzeitig hatte ich das Glück, daß am Markt eine neue Wahrnehmung in bezug auf feines Essen und Trinken zu bemerken war. Ich sah darin eine Sensibilität, die der Produktion von feinem Wein sehr entgegenkam. In den 80er Jahren war die Situation immer noch unbefriedigend aber man konnte eine Besserung bemerken. Ein weiterer Glücksfall war der Weinskandal im Jahr 1985, der in der Weinwirtschaft die Spreu vom Weizen trennte. Ich bin in diesem Betrieb nicht angetreten und Gewinn oder Umsatz zu maximieren, ich wollte einfach ein sehr gutes Produkt herstellen. Und zwar so, daß man in jeder Weise dazu stehen kann. Es ging dann von Jahr zu Jahr immer leichter und es ist uns große Anerkennung entgegengebracht worden. Das öffentliche Interesse für feinen Wein wurde kontinuierlich immer stärker und ist nach wie vor ein Trend.

Zum Erfolg von Willi Bründlmayer

Was ist für Sie persönlicher Erfolg? Daß man so leben kann, wie man es sich vorstellt, daß man also nicht getrieben wird und über sein eigenes Schicksal selbst entscheiden kann.Was ist das Rezept für Ihren Erfolg? Engagement und Leidenschaft in einer Sache die man liebt. Es gehört natürlich auch Kontinuität und etwas Glück dazu.Haben Sie Ihre Tätigkeit angestrebt? Es gab für mich sehrwohl eine Zeit, in der ich dem Weinbau gegenüber skeptisch war. Ich strebte damals einen vom Weinbau unabhängigen Beruf an. Ich kenne aus eigener Erfahrung viele Fälle in der Weinwirtschaft, in denen die Betriebsnachfolge sehr schwierig ist. Das ergibt sich daraus, daß die ältere Generation vom Weinbau überwiegend andere Vorstellungen hat als die Nachfolgegeneration. Der Weinbau ist ein dermaßen faszinierender Beruf, daß sich die älteren Generationen davon schwer trennen können. In mindestens der Hälfte der Betriebe gibt es gewaltige Generationsprobleme. Ich schätzte meine Eltern sehr und wollte mich diesen Konflikten nicht aussetzen. Deshalb habe ich auch intensiv darauf gedrängt, mein Studium abzuschließen und mir damit einen Zugang zu einem anderen Beruf zu ermöglichen.Spielt Familie beim Erfolg eine Rolle – Welche? Die Familie spielt für mich eine sehr große Rolle in meinem Privatleben. Meine Frau spielt aber auch eine große Rolle im Betrieb.Spielen Mitarbeiter bei ihrem Erfolg eine Rolle? Es gibt in unserem Betrieb ganz wichtige Positionen, z.B. die des Kellermeisters, die allergrößte Sorgfalt erfordert.Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein? Es gibt für jeden Mitarbeiter in unserem Unternehmen ein bestimmtes Anforderungsprofil. Es ist ein großer Unterschied, ob landwirtschaftliche Tätigkeit in den Weingärten oder sensible Arbeit an den Pflanzen gefragt sind.Welche Rolle spielt Anerkennung für Sie? Wenn man jahraus und jahrein mit einem Produkt wie dem Wein beschäftigt ist, dann ist es einem auch wichtig, daß dem Kunden der Wein schmeckt und man dafür Anerkennung bekommt. Dabei ist es auch wichtig, daß einem das Produkt selbst gefällt und auch schmeckt. Ich weiß, daß ich die Anerkennung zu wenig an meine Mitarbeiter weitergebe.Spielen Niederlagen in Ihrer Karriere eine Rolle? Mißerfolge passieren immer wieder. Ich versuche dabei die Gedanken auf positive Dinge zu lenken. Ich denke mir dabei, daß die Welt doch aus wichtigeren Dingen besteht, als aus jenen die man augenscheinlich sieht.
Woher schöpfen Sie Ihre Kraft?
Ich betreibe alles mit sehr großer Freude und das gibt mir auch die notwendige Kraft für meine Unternehmungen. Genauso beschäftige ich mich mit Kunst.Persönliche Zielsetzung, was wollen Sie gerne erreichen? Ich strebe an, mit den Rotweinen in die Weltspitze vorzustoßen. Eines meiner Ziele ist die Erhaltung des genetischen Potentials, das man in den alten Weingärten hat. Der Grund dafür ist die genetische Verarmung durch das Klonen im modernen Weinbau.Gibt es für sie Vorbilder? In der Weinwirtschaft habe ich sehr gute Freunde, die ich sehr schätze und respektiere. Jeder geht aber seinen eigenen Weg. Es ist aber in der Weinwirtschaft so, daß die Persönlichkeit nicht im Vordergrund steht, es ist das Umfeld, daß für den Gesamterfolg verantwortlich ist.Welchen Ratschlag für den Erfolg würden Sie gerne an die nächste Generation weitergeben? Ich habe selbst drei Kinder und würde denen nur raten, in ein Weingut einzusteigen, wenn es ihnen wirklich Spaß macht. Sie sollen die Arbeit im Weingut kennenlernen aber nicht davon abhängig sein. Sie sollen dann frei entscheiden können, ähnlich wie es bei mir war. Wenn man den Beruf des Winzers wirklich will und dafür auch eine gewisse Leidenschaft verspürt, soll man ihn auch wirklich anstreben.
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Willi Bründlmayer

Club-Carriere

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Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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