Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.

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Christian Call

Christian Call
Leiter Marketing und Kommunikation
EnBW Austria Energie-VertriebsgmbH
1030 Wien, Lothringerstraße 14
Kommunikationsmanager
05/05/1963
Wien
Energie
Reisen, Kommunikation, Motorradfahren

Zur Karriere von Christian Call

Welche waren die wichtigsten Stationen Ihrer Karriere? Nach meiner Matura absolvierte ich zunächst einmal die einjährige, freiwillige Ausbildung zum Offizier des Österreichischen Bundesheeres. Dort konnte ich sehr viel über die Strukturen menschlichen Zusammenlebens und das Führen von Menschen unter dem Aspekt der Motivation, lernen. Ich war dort als Informations- und Presseoffizier tätig, und hatte somit die Aufgabe, die Anliegen des Österreichischen Bundesheeres nach außen hin zu vertreten. 1991 begann ich bei der EVN–Energieversorgung Niederösterreich AG, wo ich in der Abteilung Information und Kommunikation ebenfalls nach außen hin mit den unterschiedlichsten Dialoggruppen–Kunden, aber auch Medien und Investoren verhandelte, und somit die unterschiedlichen Interessen in der Kommunikation vertrat. Die dritte wichtige Station meines Lebens war meine selbständige Tätigkeit als Kommunikationsberater und –trainer. Seit 1999 bin ich als Mitglied der Geschäftsleitung in der EnBW Austria Energie-VertriebsgmbH als Leiter der Abteilung Marketing und Kommunikation, tätig.Welche Spezialität bietet Ihr Unternehmen? Die Energie Baden-Württemberg AG (EnWB) ist der drittgrößte Deutsche Energiekonzern, und hat sich die Schaffung neuer Strukturen und ein offensives Herangehen an den Markt zum Ziel gesetzt. Liberalisierung ist der Weg aus einem geschützten Markt in einen Wettbewerbsmarkt, und auf diesem Weg weht ein rauher Wind. Dort wo die Versorgungsunternehmen Mauern bauen, um sich davor zu schützen, hat die EnWB Segel gesetzt, und hat Niederlassungen nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in Europa (Österreich, Italien, Spanien, Benelux, Polen, usw.) gegründet. Das Herangehen an den Kunden, den man eben als Kunden sieht und nicht mehr als Stromabnehmer, ist die große Spezialität der EnWB; das ist jener Schritt, den wir den anderen Anbietern voraus sind. Wir entwickeln zusammen mit dem Kunden die bestmögliche Lösung, und möchten wirklich ein Customer Relationship aufbauen. Wir sind kreativ und flexibel in der Versorgung des Kunden und versuchen, im Gespräch Einsparungsmöglichkeiten und Effizienz anzubieten, und Lösungen zu finden, wie andere Energien gewonnen werden können.

Zum Erfolg von Christian Call

Was ist für Sie persönlich Erfolg? Ich denke, daß Erfolg etwas sehr individuelles bezeichnet, für jeden etwas anderes darstellt, und im Laufe des Lebens immer wieder neu definiert wird. In der Ausbildung versteht man darunter das erfolgreiche Ablegen einer Prüfung, in der Selbständigkeit den erfolgreichen Aufbau des eigenen Unternehmens, im privaten Bereich ist Erfolg ein harmonisches und erfülltes Leben. Im Moment definiere ich persönlichen Erfolg als das Leben in Balance: als den Einklang von beruflichem und privatem Leben, in dem beide Seiten einander bedingen und fruchtbar aufeinander wirken.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Aus meiner heutigen Sicht betrachte ich mein Leben als erfolgreich. Ich betrachte heute auch die weniger ausgeglichenen Stationen meines Lebens als, zwar negative, Erfahrung, die aber Erkenntnis brachte.Welchen Stellenwert hat Anerkennung für Sie? Ich verstehe unter Anerkennung ehrliches Feedback von der Führungsebene und von meinem Team. Es ist mir sehr wichtig, Autorität nicht von oben nach unten auszuüben, sondern selbst jemanden aus meinem Mitarbeiterkreis als Autorität anzuerkennen. Ich bin aber auch fähig zur Eigenbeurteilung, und kann die Qualität meiner Arbeit genauso erkennen, wie ich in der Lage bin, mir einen Mißerfolg einzugestehen. Wo liegen Ihre Stärken? Eine meiner wesentlichsten Stärken ist sicher meine Fähigkeit, Menschen anzuleiten und zu führen. Damit meine ich aber keine hierarchische, autoritäre Führung, sondern eher eine Art Coaching. Ich betrachte meine Führungskompetenz vor allem unter dem Aspekt, Mitarbeiter so zu stärken und so sehr auf ein Ziel auszurichten, daß sie mit Freude und motiviert Leistungen erbringen, die das ganze Team erfolgreich machen. Dadurch, daß ich selbst ein sehr begeisterungsfähiger Mensch bin, glaube ich, diesen Funken auch auf andere überspringen lassen zu können. Des weiteren zähle ich Kreativität, Flexibilität und die Konsequenz in der Umsetzung meiner Ziele zu meinen Stärken.Ziehen Sie ein großes Ziel kleineren Zielen vor? Meine persönliche Erfahrung ist die Grundorientierung in Form einer Art von Lebensziel. Ich weiß, wo meine Werte liegen, und mit diesen Werten zu leben gilt für mich als grundsätzliches Ziel. Ein weiteres ist, dabei meine Stärken entfalten zu können. Die kurzfristigen, beruflichen Ziele begreife ich als sehr flexibel; es gilt somit Gelegenheiten zu nützen, die oft unerwartet auftauchen und rasche Entscheidungen verlangen.Welche Punkte haben Sie beachtet, um Ihr Ziel erreichen zu können? Bei beruflichen Entscheidungen ist es für mich enorm wichtig, daß die Ziele klar formuliert und von allen Beteiligten (der Führungsebene und den Mitarbeitern), gleich definiert werden. Ein wesentlicher Faktor meines Erfolges ist ganz sicher, daß ich in meiner Zielverfolgung gelernt habe, meine eigenen Stärken zu entfalten.Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein? Das erste Kriterium und somit die Grundvoraussetzung ist fachliche Kompetenz. Erst danach blicke ich auf den Menschentyp, wobei ich davon überzeugt bin, daß in einem guten Team der penible Perfektionist genauso vertreten sein soll, wie der chaotische Kreative und der Ungeduldige, schnell Arbeitende. Die Ergänzung dieser Typen ist die Basis, um ein Ziel zu erreichen, das im Alleingang von keinem der Beteiligten erreicht werden könnte. Meine Aufgabe als Coach ist, die Stärken der Personen herauszufinden, die in einem Team arbeiten, und die Leitlinie vorzugeben, an der das Team entlanggehen wird.Wie motivieren Sie diese? Ich verstehe unter Motivation die persönliche Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeit, die ich einem Mitarbeiter bieten kann, indem ich ihn gemäß seiner persönlichen Stärken einsetze. Ein zweiter Punkt ist die Klarheit. Motivation darf nicht als Streicheleinheiten für die Mitarbeiter mißverstanden werden: sicherlich zählt Lob, aber es ist ebenso wesentlich, offen und ehrlich begründete Kritik auszusprechen. Durch diese Art des Feedbacks hat der Mitarbeiter die Chance, sich selbst weiterzuentwickeln.Wie sehen Sie den Begriff Teamarbeit, und wie setzen Sie diesen ein? Wenn ich ein Team zusammenstelle, dann gilt es zunächst einmal die Aufgabe zu definieren, die dieses Team zu erfüllen hat. Danach werde ich versuchen, möglichst ergänzende Menschentypen zusammenzuführen, die gemeinsam das vorher definierte Ziel erreichen können.
Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
Ich betrachte Fehler als etwas sehr Positives, um daraus zu lernen und meine Beurteilungskraft zu stärken. Man soll einen Fehler nicht zweimal machen, man soll, provokant ausgedrückt, immer wieder neue Fehler machen, und dadurch neue Erfahrungen sammeln. Ich halte es für enorm wichtig, aus Mißerfolgen seine Schlüsse zu ziehen, denn am besten kann man aus der eigenen Erfahrung lernen.
Woraus schöpfen Sie Ihre Kraft?
Ich habe einige Techniken, um sozusagen meinen Motor wieder abzukühlen. Das kann ganz einfach die Fahrt nach Hause sein, auf der ich mich räumlich und psychisch vom Beruf zurückziehe. Ganz wichtig ist es mir, am Abend mit meiner Frau über meinen Tag zu sprechen, und ihr zuzuhören, wenn sie über ihren Tag spricht: durch diese Reflexion kann ich zur Ruhe kommen. Eine weitere Energiequelle sehe ich in den Wochenenden mit meinen Kindern, an denen ein ganz anderes Leben stattfindet, und an denen ich ganz bewußt abschalte.
Christian Call

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Maturaniveau
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native Speaker - Deutsch, oder Englisch
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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