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* Ing. Richard Hahnekamp

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Vice President Intier Europe R&D
Intier Automotive Eybl GmbH
2435 Ebergassing, Götzendorfer Straße 3-5
Fahrzeugbestandteile u. -zubehör
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Profil

Zur Person

Ing.
Richard
Hahnekamp
27.10.1957
Eisenstadt
Johanna und Michael
Michaela (1979), Tina (1977)
Reiten, Schifahren, Tennis, Golf

Service

Richard Hahnekamp
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Hahnekamp

Zur Karriere

Zur Karriere von Richard Hahnekamp

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Pflichtschule absolvierte ich im Jahrgang der ersten Absolventen dieses Schultyps die technische Schule Eisenstadt und wußte anschließend noch nicht genau, welchen Beruf ich ergreifen sollte. So war ich zunächst als technischer Angestellter und Assistent des Werkstechnikers im Zementwerk Mannersdorf tätig und entschloß mich nach drei Jahren aus privaten Gründen, nach Eisenstadt zu wechseln. Ich wurde aus diesem Grund beim damaligen Bürgermeister Eisenstadts vorstellig, um ihn darauf aufmerksam zu machen, daß man nicht einmal als Absolvent des ersten Jahrganges der neuen Schule in Eisenstadt eine Stelle finden würde, worauf er mir versprach, sich um einen Arbeitsplatz für mich zu kümmern. Kurze Zeit später wurde mir von der Geschäftsleitung von Isa-Sport, einem Zulieferer für die Schiindustrie, eine Stelle in der Entwicklungsabteilung für Schibauteile angeboten. Ich hatte mich drei Wochen zuvor bei diesem Unternehmen beworben und, nachdem jede Reaktion ausgeblieben war, wütend angerufen und gebeten, man möge doch wenigstens kundtun, daß man an mir nicht interessiert sei: Ich konnte daraufhin meine Stelle innerhalb von drei Tagen antreten!. Ich war für die Entwicklungsabteilung für Rennbelag- und Tennissaitenentwicklung zuständig. Es kam in dieser Zeit zu ersten Kontakten mit der Autoindustrie; insgesamt beschäftigte ich mich zehn Jahre lang mit Kunststoffen und Maschinenbau, da wir die Anlagen zur Fertigung selbst bauten. In diesem Zusammenhang kam ich in Kontakt mit der Firma Eybl in Ebergassing, die später vom Unternehmen Magna gekauft wurde, und trat schließlich 1988 in dieses Unternehmen ein, weil ich mit dem dortigen Leiter der Entwicklungsabteilung, Herrn Steiner, schon länger zusammengearbeitet hatte. Er wollte mich gewinnen, um schwierige Fertigungsprozesse in der Autoindustrie durch einfachere zu ersetzen. In der Folge übernahm ich die Abteilung Materialentwicklung und kletterte die Karriereleiter sukzessive bis zum Vertriebs- und Entwicklungsleiter hoch. In dieser Phase bauten wir auch Werke in Deutschland auf. Heute bin ich Vice President für Entwicklung, Vorentwicklung und Projektmanagement für gesamt Europa. Zu unserem Kundenkreis zählt die Autoindustrie, unsere Hauptkunden sind BMW, Mercedes und Audi.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Richard Hahnekamp

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Persönlicher Erfolg bedeutet für mich, von meinen Partnern anerkannt, akzeptiert und letztlich aufgrund meiner Art gemocht zu werden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich sehe mich als erfolgreich, weil es mir gelang, für viele Menschen Arbeit zu schaffen; weil das Unternehmen zweistellige Zuwachsraten verzeichnet und seit 13 Jahren in einer permanenten Aufwärtsentwicklung begriffen ist.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Der Zufall – oder das Glück, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen zu sein. Hätte ich mich nicht mehrmals richtig entschieden und in einigen Situationen nicht den Mut zur Veränderung gehabt, wäre ich heute wahrscheinlich noch in der Entwicklungsabteilung von Isa-Sport tätig. Ich bin jemand, der früh aufsteht und bis zum Mittag die größten Probleme bewältigt haben möchte.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich empfand mich zum ersten Mal als erfolgreich, als es mir gelang, ein Produkt am Markt zu etablieren, von dem jeder zunächst gesagt hatte, daß es nicht funktionieren würde. Wir schafften diese Vorgabe in zwölf Monaten, obwohl solche Entwicklungsprozesse normalerweise vier bis fünf Jahre dauern. Zu diesem Zeitpunkt wartete die gesamte Branche auf unsere Niederlage – heute werden Millionen dieser Bauteile gebaut und in der Automobilindustrie eingesetzt.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ich denke, daß die wesentlichsten Entscheidungen zu Beginn meiner Karriere erfolgten, weil wir damit die entscheidenden Entwicklungsschritte setzten und Markttrends erkannten.Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein? Originalität: Ja, bitte! - Imitation: Nein danke! Ich glaube, daß unser Unternehmen gezeigt hat, daß Originalität der bessere Weg zum Erfolg ist.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich habe sehr viel Anerkennung erfahren – so schloß ich beispielsweise mit vielen Kunden Freundschaften, die über das normale Geschäftsleben hinausgehen und genieße die Wertschätzung meiner Vorgesetzten.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Das Maß an Einsparungspotential, das die Autoindustrie durch technologische Weiterentwicklung in den letzten Jahren erlebt, ist nicht mehr haltbar, weil nur mehr Materialtangenten preistreibende Faktoren sind. Die Gefahr besteht darin, daß es über neue Ideen und Technologien „nichts mehr zu holen“ gibt.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Mein direktes Umfeld (in Eisenstadt) sieht mich als erfolgreich im positiven Sinne, mein Umfeld, in dem ich den Hauptteil meiner Zeit verbringe (in München und Umgebung) schätzt und kennt mich als eher unauffällig, was mich aber nicht weiter stört, weil mir mein unmittelbares Umfeld wichtiger ist.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter sind der wesentlichste Faktor für den Erfolg des Unternehmens, weil ich heute mit den gewachsenen Aufgaben und Inhalten längst nicht mehr alles selbst entwickeln und bearbeiten kann. Meine Mitarbeiter machen heute jene Arbeit, die ich früher noch selbst machen konnte, setzen aber ebenso wie ich ihre Person und Persönlichkeit ein, um die Projekte bestmöglich zu verwirklichen.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ich beschäftige etwa 40 Absolventen der HTL Eisenstadt, die somit die selbe Basisausbildung haben wie ich. Diese technische Basis – sei es nun im Fachbereich Maschinenbau oder Kunststofftechnik – ist mir sehr wichtig, daneben möchte ich aber auch in sein Gesicht blicken und darin ein spitzbübisches Grinsen sehen. Ich verlange bei Gott nicht die besten Zeugnisse, die ich selbst nie hatte, sondern Kommunikationsfähigkeit und eine gewisse Lockerheit, weiters Mobilität und Flexibilität.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Unsere Mitarbeiter haben große Entscheidungsfreiräume und fühlen sich deshalb wohl; darüber hinaus bezahlen wir im Verhältnis zu anderen Branchen dementsprechend hohe und leistungsorientierte Gehälter. In unserem Leistungsschema können die Mitarbeiter ihre jährlichen Zielvorgaben selbst mitbestimmen. Ich pflege das Prinzip der offenen Türen, und zwar für Mitarbeiter aller Hierarchiestufen, es muß sich niemand anmelden, um mit mir sprechen zu können.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich gelte nicht als strenger Chef und bin mit meinen Mitarbeitern per Du, unsere Fluktuation liegt bei Null und ich denke, daß dieser Wert einiges aussagt.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Die Ideen, die von uns entwickelt werden, sind immer mit einer Notwendigkeit seitens des Marktes gepaart: Ich versetze mich in die Lage meiner Kunden, finde ihre Bedürfnisse heraus und biete ein Produkt, das diesen entspricht – dieses Leitbild wird von meiner gesamten Mannschaft getragen und umgesetzt. Eine unserer Stärken ist unsere Philosophie, keinen reinen Vertrieb zu haben: ein Techniker kann sich dieses Wissen relativ leicht aneignen, ein Mitarbeiter im Vertrieb kann sich im Gegenzug nicht genug technisches Wissen erwerben, um in diesem Bereich wirklich versiert zu sein. Dies bedeutet für unsere Kunden, kompetente Ansprechpartner zu haben, die für ihre Versprechen in den Projekten einstehen müssen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich versuchte in der Vergangenheit immer, die beiden Bereiche als Einheit zu sehen – nicht zuletzt deshalb, weil ich viele Freundschaften unter meinen Geschäftspartnern pflege.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Mein ganzes Arbeitsleben bedeutet Fortbildung – ich kann es mir nicht leisten, stehenzubleiben und lerne ständig, weil ich permanenten Veränderungen ausgesetzt bin.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Die nächste Generation wird der Veränderung noch viel mehr als unsere ausgesetzt sein und muß sich dem Druck, Neues zu kreieren und Innovationen zu schaffen, noch mehr aussetzen. Sie wird die Kontinuität nicht mehr erleben, die wir heute noch haben und muß damit rechnen, oft den Arbeitsplatz wechseln zu müssen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte die nächsten Projekte so abwickeln, daß die Mitarbeiter weiterhin beschäftigt werden können und alle Beteiligten zufrieden sind.

Mitgliedschaften

Fontana Golf Club.

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