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* Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Seidl

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Leiterin der Abteilung Pflegeforschung
Institut für Pflegewissenschaft der Universität Wien
1080 Wien, Alser Straße 23
Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester
Wissenschaftliche Institute, Forschung
3
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dr.
Elisabeth
Seidl
17.11.1939
Wien
Musik, Blumen, Natur, Wandern, Meer, Berge, Freundschaften

Service

Elisabeth Seidl
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Seidl

Zur Karriere

Zur Karriere von Elisabeth Seidl

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura absolvierte ich von 1958 bis 1961 am Rudolfinerhaus eine Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester. Nach kurzer praktischer Tätigkeit war ich bis 1972 als Lehrschwester tätig und absolvierte in dieser Zeit, 1968/69, auch eine Weiterbildung in Pflegepädagogik und -management an der Kaderschule Zürich. Ab 1973 studierte ich Psychologie und Soziologie an der Universität Wien, 1978 promovierte ich an der Philosophischen Fakultät bei Dr. Giselher Guttmann (Dissertationsthema: Interaktionsprobleme des Pflegepersonals im Krankenhaus). Bereits 1975 wurde ich Direktorin des Pflegedienstes und der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Rudolfinerhauses und übte diese Funktion bis 1999 aus. Seit 1992 habe ich die Leitung der Abteilung Pflegeforschung des Instituts für Pflege- und Gesundheitssystemforschung der Johannes-Kepler-Universität Linz inne, 1995 habilitierte ich in Soziologie der Pflege an der Universität Linz. Per 1. Oktober 2004 wurde ich Vertragsprofessorin für Pflegewissenschaft, seit Anfang 2005 bin ich Vorständin des Instituts für Pflegewissenschaft an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien. Daß in Österreich ein Studium der Pflegewissenschaft möglich ist, geht auf Initiative des Pflegepersonals, das in meinem Umkreis arbeitete, zurück. Es ist also eine Bewegung von unten - von Leuten, die über Jahrzehnte die europäische Entwicklung verfolgten. Österreich war auf diesem Gebiet in Europa ein Spätzünder. Ich besuchte als Direktorin der renommierten Krankenpflegeschule am Rudolfinerhaus damals einige Kongresse, und meine Berichte und Erkenntnisse stießen auf reges Interesse. Seither hat sich auch in Österreich die Pflegephilosophie massiv zugunsten der Patienten verändert.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Elisabeth Seidl

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich werte es als Erfolg, wenn das Richtige möglichst effizient geschieht. Ich definiere Macht als die Möglichkeit, jemandem zu helfen, etwas zu machen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich konnte etwas bewegen und sehe an den Studierenden, daß sie in der Krankenpflege etwas verändern wollen und hart dafür arbeiten. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich habe zu meiner Zeit als Lehrschwester gesehen, wie Schülerinnen ausgenützt wurden und oft 100 Wochenstunden arbeiten mußten, und wie sehr es Ärzten nur um die Erhaltung ihrer Machtposition ging. Der Patient, um den es eigentlich gehen sollte, blieb dabei auf der Strecke. Mein Gerechtigkeitssinn ist stark ausgeprägt, und ich hatte klare Ziele, diese Zustände zu ändern und das Pflegesystem im Sinne der Patienten zu verbessern. Nach einigen Differenzen verließ ich das Rudolfinerhaus, ehe man mich 1975 als Direktorin holte, um den Pflegebereich und die Ausbildung neu aufzubauen. Ich bin aber kein ehrgeiziger Mensch, der sich gern in den Mittelpunkt rückt, sondern mir geht es immer nur um die Sache. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein Interesse am Pflegeberuf wurde sicherlich auch durch meine Familie geprägt. Mein Vater war Arzt, meine Mutter war als Ordinationshilfe und beim Roten Kreuz tätig. Meine beiden älteren Geschwister sind ebenfalls Ärzte, ein Bruder ist Soziologe, nur mein jüngster Bruder hat sich für eine Künstlerlaufbahn entschieden. Von meiner Mutter habe ich meine soziale Ader; mein Vater war durch seinen liebevollen Umgang mit älteren Patienten ein Vorbild für mich.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben sind bei mir fließend. In der Freizeit oder in der Nacht habe ich oft die besten kreativen Ideen, um aus einer Sackgasse neue Lösungen zu finden. Ich stehe in der Früh auf und weiß, was ich bei einem Vortrag zu sagen habe, wie ich mit Politikern reden muß, wie ich die Studenten begeistern kann.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Auf einen einfachen Nenner gebracht: Österreichs Patienten sollen gut versorgt werden, die Probleme im Pflegebereich müssen europakonform gelöst werden. Ich konnte schon vieles bewegen und erreichen, aber es gibt noch zahlreiche Herausforderungen.

Publikationen

Autonomie im Alter, Verlag Wilhelm Maudrich; Betrifft: Pflegewissenschaft, Verlag Wilhelm Maudrich; Pflegewissenschaft. Aufbruch in Österreich, Verlag Facultas.

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