Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Wolfgang Köstler

Wolfgang Köstler
Prokurist, Mitglied der Geschäftsführung
Plaut Austria GmbH
1030 Wien, Modecenterstraße 14
EDV-Dienstleistungen
200
18/05/1965
Wien
Alexander (1981) und Tina (1994)
Verheiratet mit Andrea
Elektronik
Josef und Ingeborg
Reiten, Schifahren

Zur Karriere von Wolfgang Köstler


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte vier Jahre die AHS, fünf Jahre die HAK des BFI und maturierte 1984. Bereits während der Schulzeit war ich als Ferialpraktikant und in befristetem Dienstverhältnis bei IBM tätig, wo ich nach dem Präsenzdienst von 1985 bis 1986 im PC-Hardwarebereich tätig war. Der Einstieg in den Bereich, in dem ich heute tätig bin, erfolgte 1986 mit dem Wechsel zu Philips Data Systems, wo ich zuerst ebenfalls im PC-Hardwarebereich tätig war, 1987 hausintern zur Industrie-Softwaregruppe wechselte, zum COBOL-Programmierer ausgebildet wurde und in den Bereichen Entwicklung, Kundenbetreuung, Einführung und Projektdurchführung für Industriesoftware in ganz Österreich eingesetzt wurde. 1989/90 war ich im Rahmen eines internationalen PPS-Projektes in Berlin der Konzernzentrale unterstellt und habe das Produkt mitdesigned, die Markteinführung vorbereitet und dieses Produkt nach meiner Rückkehr nach Wien bei den österreichischen Kunden betreut. 1991 gründete ich mit sieben Kollegen die Firma IOS GmbH, die sich auf die Entwicklung und Umsetzung von Industrie-Gesamtlösungen spezialisierte (zuletzt 22 Beschäftigte, zwei regionale Niederlassungen und ca. 60 Softwareinstallationen). Meine Aufgabe in unserem Unternehmen war Projektmanagement und Vertrieb, ab 1994 auch Technik und Einkauf. 1999 verkauften wir unser Unternehmen an Plaut, wo ich nach dem Eingliederungsprozeß von IOS als Account Manager in den Vertrieb mit Zuständigkeit Plazierung von SAP im österreichischen Mittelstand tätig war. 2000 wurde ich erst Center Manager Sales und Ende 2000 in die erweiterte Geschäftsführung berufen. In dieser Funktion bin ich für den zentralen Vertrieb, Partnermanagement und den Geschäftsbereich SME zuständig. Plaut ist ein Beratungsunternehmen im IT-Bereich (Strategie, Umsetzung und Betrieb unter Verwendung von SAP-Modulen), betreibt zwei Rechenzentren und hat bereits über 1.000 SAP-Projekte realisiert.

Zum Erfolg von Wolfgang Köstler


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet, gegebene Versprechen einzuhalten, Projekte im geplanten Rahmen umsetzen zu können, das Vertrauen der Partner zu gewinnen und in langfristige Bindungen umzuwandeln.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, mit meinem Geschäftsprinzip bin ich immer gut gefahren, wurde auch persönlich in meinem Erfolg bestätigt und daraus ergibt sich alles weitere.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich bin ein sehr direkter Mensch und Offenheit empfinde ich als den einzig richtigen Weg. Innerhalb eines Konzerns ist zwar häufig Taktik angesagt und ich bin daher fallweise der einzige Ehrliche, was mir zwar manchmal Nachteile bringt, langfristig habe ich damit aber Erfolg. Wichtig war auch, daß ich mir Kritikfähigkeit angelernt habe; heute weiß ich, daß ich nicht immer recht habe und höre mir daher andere Meinungen genau an.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Seit der Zeit als ich selbständiger Unternehmer war, als wir 1994 15 Projekte verkauft hatten und ich merkte, daß sich die Mühe lohnt, wußte ich, daß ich am richtigen Weg bin. In meinem Beruf empfand ich mich immer dann als erfolgreich, wenn ich etwas verkaufen konnte, wenn ich sah, daß sich durch Kommunikation, Teamfähigkeit und Verbesserung meiner Arbeit ein Erfolg einstellte.
Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein?
Entscheidend ist Charisma. Im unternehmerischen Sinn ist es eine Kombination aus beidem, immer gepaart mit dem eigenen Profil.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Walter Grünauer, mein Boß bei Philips und der Geschäftsführer von IOS, der dieses Unternehmen zu dem machte was es letztlich war. Bei ihm ging ich durch eine harte Schule, die mich für mein weiteres Berufsleben fit machte.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Im Vertrieb ist die Anerkennung mit dem Einkommen gekoppelt und wenn ich von unseren Partnern fallweise höre, daß wir etwas gut gemacht haben, reicht mir das schon. Wenn man von einem Projekt nichts mehr hört, weiß man auch selbst, daß es super war.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Dieses Geschäft ist Teamarbeit. Für jedes Projekt wird ein Team zusammengestellt, das entweder gemeinsam gewinnt oder verliert.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich entscheide aus dem Bauch nach dem ersten Eindruck und aufgrund seiner persönlichen Ausstrahlung.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Unser Gehaltsschema ist an sich motivierend, darüber hinaus motiviere ich durch persönliche Kontakte, gemeinsame Events und durch persönliche Anerkennung.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir gehören in Österreich zu den bekanntesten und größten Beratungshäusern für SAP und haben uns auf Industrie, Handel und Energieversorger spezialisiert.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Diese beiden Bereiche vereinbare ich durch eine Kette von Kompromissen. Für das Privatleben muß Zeit sein, sonst ist man im Beruf nicht leistungsfähig. Ich versuche zumindest zwei Abende unter der Woche für meine Familie Zeit zu haben und verzichte dafür auf die Teilnahme an manchen beruflichen Events.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Der Job bringt täglich soviel Neues mit sich, daß er ständiges Lernen bedeutet. Einmal jährlich besuche ich persönlichkeitsbildende Seminare.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Diesen fordernden Job kann man nicht bis zur Pension ausüben, daher will ich auf der Höhe meiner Leistungsfähigkeit mein Bestes geben und das Maximum verdienen. Alles weitere wird sich ergeben; ich arbeite nicht auf eine Position hin, die ist mir nicht so wichtig. Der Job muß mir Freude machen, der Rest kommt von allein. Privat möchte ich immer eine zufriedene Familie haben. Das ist immens wichtig und erfordert entsprechendes Zeitmanagement.
Ihr Lebensmotto?
Was es wiegt, das hat’s.
Wolfgang Köstler

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

Bewerbung an:
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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