Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Dr.-Ing. Michael Würdinger

Dr.-Ing. Michael Würdinger
Geschäftsführer
Fachhochschule Technikum Wien-Geschäftsleitung
1060 Wien, Mariahilfer Straße 37-39
Weiterbildung
235
06/01/1961
Wien
Verheiratet mit Brigitte
Bildung
Dr.-Ing.
Otto und Elisabeth
Naturwissenschaften, Synthese (zwischen Wirtschaft und Technik), Reisen, Musik (besonders Klassik, Oper), Schifahren, Radfahren, Lesen, Esoterik, Mechanische Armbanduhren
Kaufmännischer Geschäftsführer der FEEI Management und Service GmbH.

Zur Karriere von Michael Würdinger


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach vier Jahren am Theresianum (bis 1975) absolvierte ich bis 1980 die HTL (Maschinenbau, Betriebstechnik), studierte anschließend bis 1988 Wirtschaftswissenschaften und war parallel zum Studium von 1980 bis 1986 als Assistent am TGM tätig. 1987 wurde ich Lehrer für den technischen und wirtschaftlichen Unterricht beim Stadtschulrat für Wien, war ab 1988 Prüfer für Unternehmensführung am Wifi (bis 1999) und wechselte 1989 zur Pharmig (Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen), wo ich bis 1991 Assistent der Geschäftsleitung war. 1992 war ich Mitarbeiter im Operational Audit der Österreichischen Philips Industrie GmbH, von 1993 bis 1996 Projektleiter für strategische Planung, Innovationsmanagement, Strukturanalysen und diverse EU-Projekte am Wifi Österreich; 1996 wurde ich schließlich zum Geschäftsführer der Fachhochschule Technikum Wien (früher VFH) bestellt. Seit 2000 bekleide ich zusätzlich die Funktion des Geschäftsführers der FEEI (Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie) Management und Service GmbH. Das Technikum Wien wurde 1994 vom Fachverband und Großunternehmen der Elektronikindustrie (u.a. Philips, Kapsch, Siemens) als Förderverein für Fachhochschulstudiengänge gegründet und hielt bei meinem Eintritt nur einen FH-Studiengang für Elektronik mit 150 Studenten ab. Derzeit bieten wir 27 FH-Studiengänge (Elektronik, Wirtschaft, Produkttechnologie, IT-Bereich, Elektronische Informationsdienste, Verkehrssteuerungssysteme, Sportgerätetechnik, Business-Technologien) an und bilden rd. 2500 Studenten aus.

Zum Erfolg von Michael Würdinger


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
In einer Organisation unterscheide ich die emotionale und eine wirtschaftliche bzw. finanzielle Seite. Die Grundlage für den Erfolg ist die gemeinsame Arbeit an zukünftigen Entwicklungen, über die man zeitgerecht nachdenkt. Kann dieser Anspruch umgesetzt werden, führt er zum Erfolg. Ein weiterer Aspekt des Erfolges ist die gesellschaftliche Seite, in der unsere Bildungsinstitution durch die Qualifikation der Studenten zum allgemeinen Wohlstand der Gesellschaft beiträgt.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
In gewisser Weise ja, eine Spur Unzufriedenheit gehört aber als Motor für künftige Erfolge dazu. Ich würde mir oft wünschen, daß manches schneller umgesetzt wird, weiß aber, daß man auf den Menschen und vorhandene Strukturen zu achten hat und daher häufig auch kleinere Schritte setzen muß.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Der wesentlichste Faktor meines Erfolges ist mein gesamtheitliches globales Denken bzw. mein Hausverstand; meine Fähigkeit, mich nicht in Details zu verzetteln, sondern mir bewußt zu machen, wie sich eine Entwicklung auf den Menschen und alle Bereiche des Lebens auswirkt. Wichtig ist auch die emotionale Komponente, worunter ich Coaching und Motivation von Mitarbeitern und Feedback darüber, ob sie sich wohlfühlen verstehe. Ich nehme die Menschen, so wie sie sind, und passe die Aufgaben den Menschen an und nicht umgekehrt. Dazu ist entscheidend, Talente zu erkennen, um sie für das Unternehmen nutzen zu können. Zu den Grundlagen meines Erfolges zähle ich auch ständige Innovation. Gut bleibt nur, wer immer besser wird. Jeden Mitarbeiter bringe ich ein großes Maß an Vertrauen entgegen. Dieses Entgegenbringen von Vertrauen ist ein wesentliches Instrument, um den Motivattionsfaktor zu erhöhen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ab dem Moment, wo sich Einzelaktivitäten zu einem Ganzen zusammenfügten und wir zum Technikum Wien umfirmierten, sah ich den Erfolg gegeben. Wir begannen als Förderverein für FH-Lehrgänge im Bereich der Elektrotechnik und konnten uns in weiterer Folge über einen Betreiberverein zur ersten Wiener Fachhochschule mit Öffentlichkeitsrecht (seit 2000) entwickeln.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Im wesentlichen habe ich bei der Mitarbeiterauswahl richtig entschieden, es gab aber nicht nur die eine Schlüsselentscheidung.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Jeder sollte seine Eigenheiten auch im Beruf ausleben und dazu stehen. Ich selbst bin eher dazu geeignet, etwas aufzubauen und auch bei unseren Lehrgängen gehen wir innovative Wege.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Der frühere Obmann des Technikums und Vorstandssprecher von Kapsch, Dipl.-Ing. Walter Skorpik, brachte mir sehr hohes Vertrauen entgegen und ließ mir nicht nur viel Freiraum sondern vermittelte mir auch viele seiner Erfahrungen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung erfahre ich indirekt, da sich die Mitarbeiter wohlfühlen, von den Vorstandsmitgliedern ebenso wie von externen Partnern aus der Wirtschaft, mit der wir als Institut kooperieren, und öffentlichen Stellen, die uns bei der Einführung neuer Fachhochschulstudiengänge vertrauen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine wichtige Rolle spielt der Wohlfühl-Faktor, ich muß die Menschen, mit denen ich arbeite, mögen. Welche Rolle sie für den individuellen Erfolg spielen hängt davon ab, in welcher Phase der Karriere der Einzelne sich befindet.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Mir ist die emotionale Ebene wichtig, ich achte auf die Persönlichkeit, ob die Aufgabe zur Person paßt, lege Wert auf Vertrauen und eigenständiges Mitdenken.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Aktive Motivation gibt es nicht, man kann Motivation nur zerstören. Für mich sind alle Mitarbeiter gleich wertvoll, ich kenne kein Hierarchiedenken, gehe auf den Menschen ein und bemühe mich darum, ihn zu entwickeln.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Von anderen Fachhochschulen in Österreich heben wir uns durch die klare Positionierung als technische Fachschule und unsere strategische Ausrichtung ab. Zu unseren Stärken zählen die gemeinsamen Visionen aller Mitarbeiter und deren Identifikation mit dem Unternehmen. Da wir so gut wie keine Fluktuation haben, geht auch kein Wissen verloren.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
In der Aufbauphase hat das Privatleben zwangsläufig etwas gelitten, ich akzeptierte das jedoch und setzte dementsprechend meine Prioritäten. Wichtig ist mir, meine Rolle innerhalb meiner Position zu definieren: meine Aufgaben bestehen aus der Networking-Funktion sowie den Bereichen Kontakte, Lobbying, strategische Ausrichtung, Budgetüberblick, interne Kommunikation und Vorgabe der Linie im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, nicht aber in der operativen Tagesarbeit. Somit kann ich mir Freiräume für das Privatleben schaffen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Jährlich wende ich rund eine Woche für persönlichkeitsbildende Seminare (Management, Führung) und etwa 20-30 Stunden für das Studium der neuesten Fachliteratur auf.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Wir wollen Österreichs führende technische Fachhochschule bleiben und auch bei den neuen EU-Mitgliedsländern nicht im Abseits stehen.
Ihr Lebensmotto?
Versuche jeden Tag so zu leben, als wäre es dein letzter.
Michael Würdinger
Betriebswirtschaftliche Kennzahlen in der Praxis, Wifi 1994; Fachpublikationen.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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