Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.

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Günter Fritz

Günter Fritz
Inhaber
Networking Fritz EDV Dienstleistung Günter Fritz
1140 Wien, Westermayergasse 11
EDV-Berater
17/03/1964
Wien
Lucas und Anna-Lea
Verheiratet mit Monica
Elektronik
Ingeburg und Herbert
Elektronik, Mountainbiken, Lesen, EDV

Zur Karriere von Günter Fritz


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Die erste wesentliche Weichenstellung war der Abschluß der Volksschule, da meine Lehrerin meinen Eltern riet, mich in eine Hauptschule zu geben, weil ich ein so ängstliches Kind war, daß sie befürchtete, ich würde in einer Höheren Schule nicht bestehen. Das konnte ich nicht akzeptierten und entschied mich trotzdem für das Gymnasium. Dort hatte ich zum Glück einen Klassenvorstand, der mich extrem förderte und mich in den Klassenverbund integrierte. Die zweite wesentliche Weichenstellung in meinem Leben war eine Krankheit. Mit 20 Jahren litt ich unter schwerer Gelbsucht, die ich mir durch jugendlichen Leichtsinn eingehandelt hatte. Das hat mich aus dem pubertären Teenagerdasein in eine verantwortungsvolle Realität geführt und mir gezeigt, daß der Glaube an sich selbst, der eiserne Wille und der Rückhalt in der Familie genug Kraft gibt. Seit damals höre ich sehr intensiv auf meine innere Stimme, die mir in allen Lebensentscheidungen immer die richtige Antwort gegeben hat. 1982 begann ich mit dem Studium der Elektrotechnik, weil es das für mich interessanteste war, und betrieb es anfangs auch sehr engagiert, obwohl ich das Gefühl hatte, daß ich mich in die falsche Richtung entwickle. Ich begann mich für die EDV zu interessieren, und mich immer intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen; auf freiberuflicher Basis entwickelte ich verschiedene Programme. 1993 begann ich über Zukunftsperspektiven nachzudenken und bekam die Chance, als Angestellter in die Voest Alpine Medizintechnik einzutreten, um dort im großen Stil EDV-Organisation und Management zu betreiben. Dort war ich drei Jahre lang beschäftigt, in denen ich extrem viel lernte und die Basis für meine heutige Tätigkeit legte. Ich lernte mit meinen eigenen Ressourcen zielorientiert zu haushalten, meine Arbeit einzuteilen, nach Strukturplänen vorzugehen, zu dokumentieren, Ergebnisse einzufordern und mit Kunden umzugehen. In dieser Zeit knüpfte ich sehr wesentliche Kontakte für meine weitere Laufbahn. Der dritte wesentliche Meilenstein in meinem Leben war der Austritt aus dem Angestelltenverhältnis und der Mut, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. 1996 erwarb ich die Gewerbeberechtigung für meine eigene Firma. Durch konstantes, autodiktatisches Weiterlernen habe ich mir alle erforderlichen Kenntnisse angeeignet, die im Umgang mit Servern, Betriebssystem, Anwenderproblemen und Schulungen anfallen.

Zum Erfolg von Günter Fritz


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, selbstgesteckte Ziele zu erreichen. Diese Ziele sind mit einem enormen Anspruch an mich selbst verbunden und der Erfolg kommt nur zustande, weil ich 200 Prozent geben kann und weil mir mein Umfeld gestattet, mich intensiv mit meiner Arbeit zu beschäftigen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich als erfolgreich, weil ich jeden Tag Freude an dem, was ich umsetzen kann, habe. Ich sehe jetzt meine Ideen verwirklicht und habe noch keinen einzigen Kunden verloren.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend waren Selbstbewußtsein, sozialer Rückhalt in der Familie und der Glaube an mich und meine Vision. Meine Vision war, den Computer an den Arbeitsplatz zu bringen und zu einem Werkzeug zu machen, das bei der täglichen Arbeit unterstützend wirkt. Ich bin ein Einzelgänger und arbeite gerne alleine, weil ich mich selbst am besten einbringen kann, wenn ich keinen Ballast habe.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich sehe mich als Landwirt, der seine kleinen Felder beackert, sich aussuchen kann, was er anbaut und den gesamten Werdegang bis zu Ernte verfolgt. Ich finde es sehr schön, immer wieder neue Herausforderungen gestellt zu bekommen, durch die ich mich weiterbilden kann. Ich betrete gerne Neuland, beginne gerne von vorne. Ich habe keinen Kunden aktiv gesucht, sondern alle durch Empfehlungen bekommen. Es ist auch einer meiner Vorteile, daß ich einen sehr langen Atem habe, ich kann mich Tage hindurch in ein Problem verbeißen, ohne zu essen und zu schlafen, bis ich es gelöst habe. Das erfordert eine Mentalität wie bei einem Spitzensportler, der über sich selbst hinausgeht, mental stark ist, an sich selbst glaubt und den notwendigen Background hat. Zwischendurch muß ich mir aber immer wieder die entsprechende Regerationsphase erlauben.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Man muß flexibel und in der Lage sein, sich die Zeit so einzuteilen, daß man gewisse Kernzeiten für die Familie frei hält, daher arbeite ich zu Unzeiten, in denen andere schlafen. Mein Arbeitstag dauert meist bis in die späte Nacht hinein. Ich habe mit meiner Frau auch eine Zeiteinteilung gefunden, wodurch jeder von uns beiden genug Zeit für die Familie gewinnen kann. Ich mußte aber lernen, mit sehr wenig Schlaf auszukommen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man soll auf sich selbst hören und sich nicht von äußeren Einflüssen beirren lassen. Schon in jungen Jahren sollte man sich bemühen, soviel innere Ruhe und Festigkeit zu entwickeln, daß eine eigene Bestandsaufnahme möglich ist. Es kann nur jemand erfolgreich sein, der in sich ruht, an sich glaubt und mit dieser Ausgangsbasis entweder aktiv gefördert wird oder seine Begabung verfolgt. Außerdem sollte man sich nicht von wirtschaftlichen Randfaktoren beeinflussen lassen, sondern sein Ziel verfolgen, denn wenn man gut ist, wird man erfolgreich sein. Gut sein heißt, Gutes zu tun, auch den Partner gelten zu lassen und Kritik einstecken zu können.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte noch mehr Zeit für mich und meine Familie haben und Freiräume schaffen, in denen sich auch meine Frau verwirklichen kann. Mein großes Ziel ist, in der Basis breiter zu werden, entweder in Form einer Bürogemeinschaft oder mit Angestellten, um Strukturen zu schaffen, die es mir gestatten, mich freizuspielen.
Günter Fritz

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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