Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
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Oberstleutnant Franz Bigl

Oberstleutnant  Franz Bigl
Vorstand
Unterstützungsinstitut der Bundespolizei
1090 Wien, Müllnergasse 23
Sicherheitswachebeamter
01/01/1957
Waidhofen an der Thaya
Verheiratet mit Regina
Verwaltung
Alois und Johanna
Laufen, Schifahren, Inlineskaten, Reiten

Zur Karriere von Franz Bigl


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
1977 legte ich die Matura am Gymnasium in Waidhofen an der Thaya ab. Während dieser Zeit gab es eine intensive Bewerbung des Nachwuchses in der Sicherheitswache, und da einer meiner Jugendfreunde bereits ein Jahr zuvor in den Polizeidienst eingetreten war, schickte er einen Werber zu mir. Das Anfangsgehalt war schon während der schulischen Ausbildung nicht schlecht, außerdem bekam ich die Möglichkeit, nebenbei Jus zu studieren. Nach der Polizeischule wurde ich im Schulwachzimmer Rotenlöwengasse eingesetzt und begann mein Studium. Anschließend wurde ich in den 19. Bezirk als Streifenposten versetzt. Im Gruppendienst kam ich mit meinem Studium aber nur zäh voran, weil ich sehr viele Überstunden machen mußte. So wechselte ich in den Tagdienst, wo ich leichter für Pflichtübungen freigestellt werden konnte. 1984 wurde ich dazu motiviert, um eine Aufnahme in den Offizierskurs anzusuchen. Es gab nur sechs freie Planstellen für 95 Bewerber, trotzdem probierte ich es. Während der Wartezeit auf das Ergebnis absolvierte ich auch die Aufnahmeprüfung für den Chargenkurs. Ich bestand die Aufnahmeprüfung zum Offizierskurs, der zwei Jahre dauerte und 1986 mit einer Dienstprüfung abschloß. Danach wurde ich in den achten Bezirk als Abteilungskommandant-Stellvertreter und wenig später in den 12. Bezirk, der eine größere Herausforderung darstellte, versetzt. Im Dezember 1990 wurde mir die Werbegruppe übertragen, da wir ständig mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen hatten. Da ich immer sehr vielseitig interessiert war, gefiel mir diese Aufgabe und ich schaffte es, in fünf Jahren insgesamt 2000 Bewerber aufzunehmen. Ich organisierte jährlich bis zu 45 Veranstaltungen, vom Mitwirken auf Messen bis hin zu eigenen Veranstaltungen, zusätzlich war ich für die Erstellung einer eigenen Werbelinie verantwortlich. 1995 wurde diese Werbekampagne eingestellt, weil es genügend Bewerber gab. So wurde ich im 14. Bezirk als Einsatzleiter im Hanappi-Stadion eingesetzt, wo ich auch für die Fanbegleitung der Rapid-Fans verantwortlich war, anfangs nur österreichweit, später auch international. 1998 wurde ich zum Experten für Fußballfragen bestellt. Als Österreich den Vorsitz in der EU innehatte, bekam ich die ehrenvolle Aufgabe, sämtliche Fußballberichte zusammenzufassen und einen Bericht für die EU-Länder zu erstellen. 1999 wurde ich zum Stellvertreter des Leiters der Diensthundeabteilung bestellt, was mir aber nicht sehr zusagte, weil ich mich im 14. Bezirk sehr wohlgefühlt hatte. Aber auch diese Aufgabe erfüllte ich entsprechend und führte einige Neuerungen ein. Da ich anscheinend schon einiges Ansehen als Troubleshooter genoß und bereits zehn Jahre lang als Stellvertreter Einblicke gewonnen hatte, wurde ich 2001 gebeten, den Vorstand des Unterstützungsinstitutes der Bundes-Sicherheitswache zu übernehmen, um auch hier einige Verbesserungen durchzuführen.

Zum Erfolg von Franz Bigl


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, einen hohen Prozentsatz der Ziele, die ich mir gesteckt habe, zu erreichen. 100 Prozent sind die Idealvorstellung, aber auch mit 80 Prozent habe ich mein Ziel erreicht, der Rest ist das Sahnehäubchen oben drauf.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich als durchaus erfolgreich, denn obwohl ich oft in Abteilungen kam, in die ich nicht unbedingt wollte, konnte ich überall sehr viel erreichen und meine Vorstellungen verwirklichen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend war sicherlich mein hoher persönlicher Einsatz, mit dem ich oft bis an mein Limit ging. Ich bemühe mich auch immer um Innovationen, die ich nicht in Form einer Revolution, sondern als Evolution durchführe.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich setze mir entweder eigene Ziele oder mache die vorgegebenen Ziele zu meinen eigenen, denn ich muß mich hundertprozentig mit ihnen identifizieren können.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung erfahre ich durch Selbstbestätigung und die Bestätigung von Mitgliedern und Mitarbeitern. Sehr viel Anerkennung erfuhr ich auch während meiner Tätigkeit in der Werbung durch viele Institutionen, mit denen ich zusammenarbeitete.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Gute Mitarbeiter sind unglaublich wichtig. Meistens kann ich diese nicht selbst aussuchen, denn beim Eintritt in eine Abteilung ist der Mitarbeiterstamm vorgegeben. Es ist wichtig, sie nicht zu überfordern, sondern behutsam vorzugehen. Ich möchte erst ein gewisses Level erreichen, auf dem ich dann meine Vorstellungen klarmachen kann. Die Mitarbeiter müssen natürlich mitziehen, und es gibt immer welche, die nicht wollen. Diese versuche ich durch Überzeugungsarbeit in Gesprächen zu motivieren.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Das Unterstützungsinstitut wurde 1874 als soziale Vereinigung gegründet, weil es damals für uniformierte Polizisten, die sehr wenig verdienten, keine soziale Absicherung gab. Anfangs war es nur ein Verein, später wurde daraus eine Sektion gegründet, durch welche Polizisten günstige Wohnungen und eine soziale Absicherung geboten wurden. Um die notwendigen Gelder lukrieren zu können, wurde die Zwangsmitgliedschaft notwendig, weshalb eine Weiterführung als Verein nicht mehr möglich war. So entstand die Konstruktion eines Zwecksvermögens, das einer Körperschaft öffentlichen Rechts gleichzustellen ist, einer in Österreich einmaligen Organisation. Derzeit verfügen wir über16 Häuser mit etwa 1200 Wohnungen und veröffentlichen ein Jahrbuch, welches auch durch Sponsoring Gelder einbringt. Wir betreiben zwei Hotelpensionen, wo die Kollegen zu günstigen Preisen ihren Urlaub verbringen können, sowie eine Küche, drei Kantinen und das Mutterhaus als soziale Vereinigung, die den Kollegen, die unverschuldet in eine mißliche Situation kommen, finanziell aushilft oder Kredite zu günstigen Konditionen zur Verfügung stellt.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Den Rückhalt im Privatleben halte ich für enorm wichtig. Ist dieser nicht gegeben, kann ich nicht erfolgreich sein. Zum Glück bin ich mit einer sehr verständnisvollen Frau verheiratet.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man muß sich entweder eigene Ziele setzen oder Fremdziele zu den eigenen machen. Auf dem Weg zum Erfolg darf man aber das Privatleben nicht vergessen, sonst wird man einsam.
Franz Bigl
Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

Bewerbung an:
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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