Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.

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DI Mag. Andreas Bernhard MBA MAS, CMC

DI Mag. Andreas Bernhard MBA MAS, CMC
Leiter der Verbund-Donaukraftwerke
Verbund Austrian Hydropower AG
3435 Zwentendorf, Donaukraftwerk Altenwörth
Betriebsleiter
Industrie, Erzeugung allgemein
120
17/02/1956
Persenbeug
Alexander (1978)
Verheiratet mit Erika
Industrie
DI Mag.
Leopold und Rosa
Weiterbildung und Umsetzung
Selbständiger Unternehmensberater, Supervisor und Coach

Zur Karriere von Andreas Bernhard


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Beginnend mit einer Betriebselektrikerlehre von 1971 bis 1975 bei der EVN (damals NEWAG) wechselte ich nach dem Präsenzdienst zur Österreichischen Donaukraftwerke AG um im neu errichteten Donaukraftwerk Altenwörth eine Stelle als Betriebselektriker anzutreten. Durch die interessante Tätigkeit wurde es sehr rasch mein Ziel, mich beruflich weiter zu entwickeln und so begann ich 1978 die Werkmeisterausbildung am WIFI in St. Pölten. Motiviert durch die Lernerfolge erschien es mir erstrebenswert, berufsbegleitend auch noch die Reifeprüfung an der HTL St.Pölten, in der Fachrichtung Elektrotechnik nachzuholen. Ich nutzte die einmalige Gelegenheit zu Beginn des vierten Semesters der Werkmeisterschule parallel in das vierte Semester eines laufenden Abendschullehrganges der HTL einzusteigen. Während dieses Semesters gelang es mir die Werkmeisterschule mit Erfolg abzuschließen, die notwendigen Prüfungen über die drei Vorsemester der HTL nachzuholen und das laufende HTL-Semester mit ausgezeichnetem Erfolg zu beenden, so daß ich in Folge in nur dreieinhalb Jahren diesen beruflichen Ausbildungsweg beenden und die Reifeprüfung mit Auszeichnung ablegen konnte. Der HTL-Besuch bedingte eine berufliche Standortveränderung zur Montageleitung der damals in Bau befindlichen Donaukraftwerke Melk und anschließend Greifenstein. 1984 begann ich die Ingenieurtätigkeit als technischer Sachbearbeiter um sehr rasch die Projektleitung für einige sehr innovative technische Erneuerungsprojekte übertragen zu bekommen. 1994 wurden Führungsfunktionen im Bereich der Kraftwerke vakant, die mich zur erfolgreichen Bewerbung um die Leitung der Donaukraftwerke Altenwörth und Greifenstein per 1. Jänner 1995 veranlaßten. Die Liberalisierung des europäischen Strommarktes führte zu umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen, so daß mit 1.1.1999 auch noch die Leitung der Donaukraftwerke Ybbs-Persenbeug, Melk und das neu errichtete Donaukraftwerk Freudenau in meinen Verantwortungsbereich übertragen wurden. Dieser Bereich repräsentiert die größte und leistungsstärkste Kraftwerksgruppe der Verbund Austrian Hydro Power AG und erstreckt sich räumlich auf ca.180 km entlang der Donau. Die Restrukturierungsmaßnahmen motivierten mich aber auch zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Veränderungsmanagement, so daß das Studium aller dazu notwendigen und begleitenden Managementtools ein selbstverständlicher Schritt war. Einer der Schwerpunkte war sicherlich eine sechssemestrige berufsbegleitende Ausbildung zum systemischen Supervisor und Coach. Seit 2002 verfüge ich über die Gewerbeberechtigung als Unternehmensberater.

Zum Erfolg von Andreas Bernhard


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg steht für mich in erster Linie in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit. Erfolg darf nicht kurzfristig sein, sollte der Lohn für eine ehrlich erbrachte exzellente Leistung sein, ohne Leichen im Keller zu haben und ohne die „soziale Ader“ verloren zu haben.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich hatte ein klares Ziel und einen hohen Motivationsgrad durch die herausragende Qualität meiner Arbeiten und dennoch sozial verträglich aufzufallen. Nicht zuletzt war sicherlich auch Neugier, Veränderungs- und Tatendrang eine gute Antriebsfeder.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Der Kick war, als ich zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn merkte, daß es möglich ist, durch eigenen Antrieb in kurzer Zeit scheinbar Unmögliches möglich zu machen.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ein für mich sehr maßgebliches Ereignis war das Hochwasser 2002. Ein Hochwasserereignis, daß es in dieser Dimension seit Bestehen eines Donaukraftwerkes noch nie gegeben hatte, konnte betriebssicher und unter Einhaltung aller behördlichen Vorschreibungen und Regelwerke bewältigt werden. Ein großes Kompliment gebührt auch allen unseren Mitarbeitern, die damals bis über die Grenzen ihrer Belastbarkeit Großartiges geleistet haben, obwohl viele von Ihnen persönlich oder im persönlichen Umfeld selbst Hochwasseropfer waren.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Auf jeden Fall Originalität. Gibt es jemanden der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Ja, Prof. Viktor Frankl hat in mir durch seine Weisheit und sein Charisma eine maßgebliche Faszination ausgelöst. Beeindruckt hat mich mit seinem ganzheitlichen Managementansatz auch mein väterlicher Freund und Direktor der Austrian Thermal Power, Dipl.Ing. Anton Smolak.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Es ist für mich eine tolle Anerkennung, in einem Kraftwerksbetrieb, in dem ich als Elektriker begonnen habe, zum verantwortlichen Leiter zu werden und diese Funktion auf die größte Kraftwerksgruppe des Unternehmens zu erweitert zu bekommen.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Jedes Problem ist eine Herausforderung und hat so auch die passende Lösung in sich, die nur erweckt werden muß.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich denke ich werde als sehr leistungsorientiert gesehen. Meine Freunde und Bekannten zeigen sich auch immer wieder von meiner Vielseitigkeit beeindruckt.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Wichtig ist mir ein gutes Miteinander mit wechselseitiger Wertschätzung. Führen heißt für mich Beispiel zu sein, Verantwortung zu übernehmen und auch abzugeben, Mitarbeiterpotenziale zu fördern und zu entwickeln.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Führungskraft zu sein beinhaltet für mich auch die Verantwortung, meine Mitarbeiter erfolgreich zu machen. Ich habe in meinem Berufsleben schon viele Führungskräfte erlebt, die in ihrer Mitarbeitermotivation gescheitert sind, weil Sie für ihre Mitarbeiter keinerlei Basis geschaffen haben, daß sich diese selbst motivieren können. Methoden die geeignet waren Untertanen ruhig zu stellen, sind nicht geeignet Mitarbeiter zu motivieren. Der Focus ist auf die Stärken und nicht auf die Schwächen zu legen. Ich kann auch von meinen Mitarbeitern nichts verlangen, was ich selbst nicht zu leisten bereit bin.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich denke, daß meine Mitarbeiter große Wertschätzung für meinen Werdegang empfinden Ich höre auch von meinen MitarbeiterInnen auch immer wieder, wie die positiven Veränderungen und Akzente innerhalb der von mir geführten Organisationseinheit wahrgenommen werden.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Mein Privatleben repräsentiert sich einerseits durch meine Familie, die mir nicht nur Rückhalt und Ausgleich gibt und andererseits als Quasi-Privatleben durch meine Tätigkeit als Unternehmensberater und Trainer. Es ist mir sehr wichtig, mein Wissen, meine Erfahrungen und meine Kreativität, oder wenn Sie so wollen, meine Ganzheitlichkeit auch in sozialen Netzwerken in einem bewußten Sein auf allen Ebenen zu leben.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich bilde mich permanent weiter, daher ist es schwierig, dies in einen zeitlichen Rahmen zu fassen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Das anzuerkennen, was ist, darauf aufbauen, es weiter zu entwickeln und das Handeln so auszurichten um sich jeden Moment reinen Gewissens in den Spiegel schauen zu können.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ein maßgebliches Ziel ist es, im Bereich der Unternehmensberatung ein anerkannter Experte mit medialer Präsenz zu sein.
Ihr Lebensmotto?
Energy flows where attention goes.
Andreas Bernhard
Fachartikel (ÖZE-Österreichische Zeitschrift für Elektrizitätswirtschaft)

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Maturaniveau
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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