Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.

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Judith Zeiller

Judith Zeiller
Betriebsleiterin
Daldruck GmbH
1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 57
Technische Angestellte
14
Verheiratet mit Richard
Medien
Franz und Martha
Meine Katze, Garten, Verfassen von Gedichten und Kurzgeschichten, Zeichnen, Malen

Zur Karriere von Judith Zeiller


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Mir gefiel immer schon alles, was mit Graphik, Druck und Zeichnen zu tun hatte. So begann ich nach meiner Schulzeit bei der Druckerei Wal in Graz zu arbeiten und sammelte zwei Jahre lang die ersten Erfahrungen in der Branche. In den folgenden fünf Jahren war ich im Sommer in St. Wolfgang in der Tourismusbranche tätig, während ich die Winter in England verbrachte. Schließlich lernte ich meinen Mann Richard kennen und zog 1986 zu ihm nach Wien. Ich trat in der Folge in ein Dienstverhältnis in der Druckerei Pillwein, wo ich für fünfeinhalb Jahre in der Buchbinderei und im Büro tätig war. Während dieser Zeit besuchte ich Kurse für Textverarbeitung, Lohnverrechnung, Buchhaltung und EDV, um mich fortzubilden. Nachdem ich in der sehr kleinen Firma jedoch keine Möglichkeit zu einer Weiterentwicklung sah, suchte ich nach neuen Herausforderungen. Ich erhielt über eine Freundin ein Angebot, beim ORF zu arbeiten, und betätigte mich ein Jahr lang in der Sportabteilung, was mir allerdings nicht entsprach. In Folge bewarb ich mich bei der Firma Daldruck, wo ich seit März 1996 angestellt bin. Ich arbeitete zuerst im kaufmännischen Bereich, doch mein Chef erkannte sehr rasch, daß mir praktische Aufgaben mehr liegen. So tauschte ich mit einem Kollegen vorübergehend den Job, damit einer, sollte der andere auf Urlaub sein, für den anderen einspringen konnte. Der Tausch blieb allerdings bestehen, und ich lernte mit viel Einsatz jeden Tag dazu, half in der Buchbinderei und in der Montage mit und besuchte nebenbei Kurse im Bereich Druckvorstufe. So bin ich mittlerweile in diesen Bereichen kompetent und kann beispielsweise bei Problemen in der Produktion mithelfen. Durch meine Praxis weiß ich, wovon ich spreche, was machbar ist und was nicht. Meine Arbeit ist phasenweise sehr zeitintensiv und dauert oft bis spät in der Nacht. In meinem Beruf darf man nicht auf die Uhr sehen. Mit Fleiß, Zielstrebigkeit und unermüdlichem Einsatz schaffte ich schließlich den Sprung von der ungelernten Hilfskraft zur Betriebsleiterin.

Zum Erfolg von Judith Zeiller


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich bin nicht der Typ, der um jeden Preis Karriere machen oder bekannt werden muß. Es gibt einige Kunden, die ausschließlich mit mir arbeiten wollen, darauf bin ich sehr stolz. Am wichtigsten ist mir, daß der Erfolg, den ich habe, auch der Erfolg der Firma ist. Ich bin die Erste, die zu meinen Kollegen geht und ihnen sagt, wenn ein zufriedener Kunde angerufen hat.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Nachdem ich eigentlich keinen Beruf erlernt hatte und es trotzdem schaffte, meinen Weg zu machen, sehe ich mich durchaus als erfolgreich. Mein Erfolg ist unbewußt passiert, er hat sich gewissermaßen ergeben.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Mein Einsatz war ebenso ausschlaggebend wie die Tatsache, daß ich mir für keine Arbeit zu schade war. Dazu kommt auch meine Bereitschaft, immer dazuzulernen. Der Grundstein liegt allerdings in meiner Kindheit, wie ich aufgewachsen und erzogen worden bin. Meinen Eltern habe ich dafür sehr zu danken.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Bei neuen Projekten versuche ich herauszufinden, ob und wie sich bestimmte Aufgaben lösen lassen. Mit Neugier und Durchhaltevermögen eine Lösung zu finden empfinde ich als spannend.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die beste Entscheidung war die Heirat mit meinem Mann. Er ist sehr verständnisvoll ob meiner langen Arbeitszeiten und unterstützt mich.Ist es für Sie als Frau schwieriger in der Wirtschaft erfolgreich zu sein? Sowohl bei den Kunden als auch bei männlichen und weiblichen Kollegen waren Vorurteile spürbar. Gerade am Anfang war es schwierig, mich durchzusetzen, ich konnte nur mit meinem Wissen und Fleiß punkten. Einmal meinte ein Kunde sogar, mit einer Frau würde er nicht zusammenarbeiten, es war ihm unverständlich, daß ich die Leitung innehatte. Die Druckereibranche ist sehr männerdominiert.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Man sollte das tun, was man selbst will, was man gut kann und das dann weiterentwickeln. Es ist wichtig, eigene Ideen zu haben.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung ist eigentlich schon dann gegeben, wenn ein Produkt unsere Firma verläßt und niemand anruft, um sich zu beschweren. Besondere Formen der Anerkennung sind kleine Geschenke, Blumen oder Dankschreiben.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Meine Freunde meinen, ich arbeite zuviel, aber es macht mir Freude. Meine Mitarbeiter sehen mich als streng, aber ich erkenne Leistungen auch an.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ohne deren Einsatz und Mitarbeit ist unser Erfolg nicht möglich.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Die Auswahl erfolgt nach Sympathie, Lernbereitschaft und Fachkenntnissen.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Qualität unserer Drucksorten sowie die Kundenbetreuung und Flexibilität zeichnen uns aus.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Es klappt ganz gut, meine Mann und ich verbringen zwar nicht so viel Freizeit miteinander, aber wir sind immerhin schon 18 Jahre miteinander verheiratet. Seine große Leidenschaft ist sein Motorrad und deshalb ist es nicht so schlimm, wenn ich auch mal am Wochenende arbeite.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Lehrjahre sind keine Herrenjahre, das hat schon meine Mutter immer zu uns gesagt, und es stimmt. Um erfolgreich zu werden, muß man durchhalten, darf nie aufhören zu lernen, und man darf sich für keine Arbeit zu schade sein.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte, daß der Betrieb gut weiterläuft und ich mit meinem Einsatz und meinem Wissen dazu beitragen kann.
Ihr Lebensmotto?
Arbeit und Einsatz. Was immer man tut, soll aus Überzeugung geschehen. Nicht faul und träge werden, aber trotzdem mal zurücklehnen und sagen, das habe ich gut gemacht und darauf bin ich stolz! Und woran ich glaube ist, daß man alles im Leben, ob gut oder nicht gut, so oder so zurück bekommt.
Judith Zeiller

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

Bewerbung an:
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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