Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Dipl.-Ing. Franz Staudacher

Dipl.-Ing. Franz Staudacher
Bürgermeister
Marktgemeinde Nötsch
9611 Nötsch 222
Unternehmer
Exekutive
03/03/1950
Villach
Karin (1981), Dagmar (1982), Jutta (1985) und Robert-Franz (1989)
Verheiratet mit Rosa-Agnes, geb. Brandstätter
Verwaltung
Dipl.-Ing.
Tennis, Wandern, Schifahren, Langlaufen, Lesen
Geschäftsführer der ABUG (Abwasserbeseitigungsgesellschaft Unteres Gailtal).

Zur Karriere von Franz Staudacher


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich wuchs in Nötsch in der Nähe von Villach auf und besuchte hier die Volks- und die Hauptschule. Anschließend besuchte ich die HTL für Tiefbau in Villach, die ich im Jahr 1969 erfolgreich mit der Matura abschloß. Danach leistete ich meinen Präsenzdienst beim Bundesheer ab. Anschließend studierte ich von 1970 bis 1977 Bauingenieurwesen in Wien, wobei ich mich auf die Bereiche Straßenbau, Gleisbau und Eisenbahnbau spezialisierte. So trat ich schließlich im Jahr bei den ÖBB ein, wo ich bis zum Jahr 2004 tätig war. Von 2001 bis 2004 hatte ich die Position des Regionalleiters für Kärnten inne. Nebenbei engagierte ich mich immer schon viel für die Allgemeinheit und war in vielen Vereinen tätig. Schon damals dachte ich mir, daß es für mich das schönste wäre, auch beruflich für die Gemeinde zu arbeiten, wobei die interessanteste Position natürlich die des Bürgermeisters war. Ich wollte mein Wissen und meine Fähigkeiten immer schon an die Allgemeinheit weitergeben, deswegen strebte ich eine Tätigkeit innerhalb der Gemeinde an und wurde 1985 zum Gemeinderat gewählt. Von 1991 bis 1997 hatte ich das Amt des Vizebürgermeisters inne, im Jahr 1997 wurde ich schließlich zum Bürgermeister gewählt. Seit ich in Pension bin, habe ich nun die Zeit, mich komplett auf dieses Amt zu konzentrieren, davor hatte ich meistens Zeitprobleme.

Zum Erfolg von Franz Staudacher


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich Dinge umsetzen kann, die mich in allen Bereichen befriedigen, dann spreche ich von Erfolg. Diese Erfolge kann man nur aus sich selbst erreichen, doch das Umfeld muß natürlich stimmen. Allein kann man nicht bestehen, man braucht etwas bzw. jemanden, der einen hält und stützt. Mir geht es überhaupt nicht um materiellen Erfolg, sondern um Zufriedenheit.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend für meinen Erfolg war meiner Meinung nach meine Ausgeglichenheit, ich polarisiere nie in irgendeine Richtung, sondern versuche immer, mit allen auszukommen. Dazu brauche ich meine Familie, die mich unterstützt und mir so meine innere Stabilität gibt.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich überlege, ob ich selbst einen Fehler machte oder ob das Problem durch äußere Einflüsse entstand. Danach ist es vor allem wichtig, Vorkehrungen zu treffen, damit dieser Fehler in Zukunft vermieden werden kann. Dabei muß man mit Vernunft und Ruhe vorgehen.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Da ich selbst aus einfachen Verhältnissen stamme, war es mir sehr wichtig, meinen eigenen Kindern eine optimale Ausbildung zu ermöglichen. Die Entscheidung, mich mit meinen Kindern intensiv zu beschäftigen war bestimmt eine sehr erfolgreiche. So konnten alle vier Kinder einen erfolgreichen Weg einschlagen.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Im Endeffekt ist Originalität besser, glaube ich. Trotzdem gibt es natürlich viele erfolgreiche Menschen, die sich ständig weiterbilden und aufgrund dieses Wissens, das ja nichts Neues, sondern bereits Bekanntes ist, erfolgreich werden. Manches schaut man sich auch ganz unbewußt ab, ich würde so etwas nicht als Imitation bezeichnen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein erster Chef bei den ÖBB, mit dem ich mich sehr gut verstand, prägte mich. Im Gemeindedienst gab es eigentlich kein bestimmtes Vorbild, denn jeder Mensch arbeitet anders.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Wenn Leute mir sagen, daß sie die Zusammenarbeit mit mir schön fanden, oder wenn Bürger sich bei mir bedanken, werte ich das als Anerkennung. Ich brauche keine öffentliche, offizielle Anerkennung.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich denke, daß meine Mitmenschen absolut zufrieden mit meiner Arbeit sind und das Gefühl haben, daß ich für sie da bin.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Alleine kann man nichts umsetzen, man braucht, zumindest in der zweiten Ebene, sehr gute Mitarbeiter und muß auch bereit sein, ihnen Verantwortung zu übertragen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich wähle meine Mitarbeiter nach ihren Interessen, ihren Fähigkeiten und ihrem Charakter aus. Ich lege großen Wert auf menschliche Qualitäten.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wenn ein Mitarbeiter schlechte Zeiten hat, dann versuche ich ihm zu erklären, daß er die Vergangenheit hinter sich lassen und einen neuen Anfang machen soll. Ich unterstütze meine Mitarbeiter, so gut ich kann.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich werde wohl als kollegialer Chef gesehen, ich möchte nicht herrschen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich erarbeitete mir ein gutes Zeitmanagement. Für mich ist es wichtig, immer auch Zeit für meine Familie zu haben. Als ich noch berufstätig war, war es oft schwer, da ich die Bürgermeisterpflichten in meiner Freizeit erledigen mußte. Meine Frau war mir immer eine sehr große Hilfe.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Früher, als ich bei den ÖBB arbeitete, besuchte ich viele Kurse, weil es ständig Veränderungen und Neuerungen gab. Heute lese ich Fachliteratur und versuche mich auch im Bereich EDV im Selbststudium weiterzubilden.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man muß vorsichtig sein, denn die goldenen Zeiten sind vorbei. Man soll global denken und Sprachen lernen. Man muß flexibel sein. Man muß den jungen Leuten unverblümt sagen, daß es schwieriger werden wird.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Bis 2009 werde ich mein Amt als Bürgermeister inne haben, was nachher passiert, weiß ich noch nicht. Irgendwann möchte ich eine Zeit erleben, in der ich mich ganz auf mich und meine Frau konzentrieren und meinen Hobbys, zum Beispiel Sport oder Reisen, nachgehen kann.
Ihr Lebensmotto?
Alles, was man tut, soll zwar einen selbst erfüllen, aber den anderen dienen.
Franz Staudacher
TV Nötsch, MGV Nötsch, SPÖ, Vorsitzender Naturpark Dobratsch.

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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