Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Herbert Zinkl

Herbert Zinkl
Leiter Speditionsabteilung
Schenker Railog GmbH
1200 Wien, Taborstraße 95
Transport und Verkehr
24/11/1956
Neustift am Alpenwalde
Christian (1985) und Daniela (1988)
Verheiratet mit Gabriele
Transport und Verkehr
Maria und Franz
Schifahren, Wandern, Schwammerlsuchen, Puzzles

Zur Karriere von Herbert Zinkl


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte in Wiener Neustadt die dreijährige Handelsschule und begann nach dem Abschluß 1974 als Bankkaufmann bei der Sparkasse in Aspang zu arbeiten. Dort war ich, nur unterbrochen durch das Bundesheer, bis 1982 tätig. Dann war ich mit der Firmenpolitik des Direktors nicht mehr einverstanden, und ich beschloß, mit meiner Frau nach Wien zu gehen und eine neue Karriere aufzubauen. Im August 1982 erfolgte mein Einstieg bei der Spedition Schenker & Co als Tarifeur und Speditionsangestellter. In dieser Position war ich bis 1995 tätig, dann wurde das Tarifbüro in ein Profitcenter umgewandelt. Mein Kollege Christian Prosser wurde Abteilungsleiter, während ich zum Stellvertreter der Abteilung Eurocombi, wie das Tarifbüro nun hieß, bestellt wurde. Unsere Aufgabe war der Verkauf von Bahndienstleistungen. Mit 1. Januar 2001 wurde die Eurocombi ausgegliedert und als Schenker Railog GmbH neu gegründet. Im Zuge dieser Umstrukturierung wurde ich Stellvertreter des Geschäftsführers und Leiter Operating, 2004 übernahm ich außerdem das Controlling. Seit April 2006 bin ich Leiter der Speditionsabteilung der Schenker Railog GmbH. In dieser Funktion bin ich verantwortlich für Kundenofferte, Abwicklung, Dispositionen und Rechnungslegung.

Zum Erfolg von Herbert Zinkl


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich die Anerkennung meiner Person durch Vorgesetzte und Mitarbeiter. Auch die finanzielle Absicherung ist Teil des Erfolges, da ich meiner Familie einen gewissen Lebensstandard bieten kann. Es ist ein angenehmer Nebeneffekt des beruflichen Erfolges, sich bestimmte Dinge leisten zu können, ohne jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich denke, ich habe mit meiner Schulbildung das Bestmögliche erreicht und meine Vorstellung von beruflichem Erfolg umgesetzt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich kann als Zahlenmensch sehr gut mit Zahlen umgehen, was mir im Laufe meiner Karriere in den verschiedenen Positionen ausgesprochen hilfreich war. Natürlich muß man in neue Aufgaben hineinwachsen und sich mit viel Fleiß einarbeiten, aber die natürliche Begabung für Zahlen ist eine gute Basis.Wie begegnen Sie den Herausforderungen des beruflichen Alltags? Ich gehe mit sehr viel Engagement an die tägliche Arbeit heran, ich komme mit Freude und gerne in die Firma. Das ist die beste Voraussetzung, um die ständig neuen Herausforderungen zu bewältigen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich von der Provinzsparkasse nach Wien zu diesem großen Speditionsbetrieb kam, stellte sich nach und nach das Gefühl des Erfolges ein. Schenker befand mich auch als förderungswürdig, und ich konnte für mein berufliches Fortkommen zahlreiche Seminare und Kurse besuchen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Als ich 1981 zu Schenker kam, war Vizedirektor Lothar Landauer ein wunderbarer Lehrmeister, der mir das Tarifieren von Grund auf beigebracht hat. Er war bei meinem Einstieg in diese Branche die wohl prägendste Persönlichkeit für mich.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Aufgrund meines Fachwissens und meiner Offenheit gegenüber den Mitarbeitern werde ich in der Firma doch sehr geschätzt. Das merke ich im täglichen Umgang mit den Kollegen, es ist für mich die schönste Anerkennung.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind für ein Unternehmen, das sich erfolgreich am Markt behaupten will, enorm wichtig. Ich habe immer ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen meiner Mitarbeiter. Sie dürfen mich aber nicht ausnutzen, darauf reagiere ich allergisch. Das ist aber inzwischen bekannt und passiert auch nicht.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Der persönliche Eindruck und der berufliche Werdegang sind für mich die ausschlaggebenden Entscheidungskriterien. Wenn jemand Speditionserfahrung mitbringt, ist das natürlich von Vorteil.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir haben ein angenehmes, offenes Arbeitsklima und achten darauf, daß sich die Mitarbeiter wohl fühlen. Waren die Geschäfte besonders erfolgreich, gibt es finanzielle Anreize in Form von Prämien. Außerdem organisieren wir Freizeitveranstaltungen und beteiligen uns beispielsweise auch an Firmenläufen. Zum Abschluß gibt es dann ein geselliges Beisammensein.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Railog organisiert für Kunden in ganz Europa Logistikdienstleistungen, die über lange Strecken über die Schiene abgewickelt werden und nur im Vor- und Nachlauf die Straße nutzen. Die Partnerschaft mit der Bahn trägt dazu bei, die sich verändernden Anforderungen des Marktes und der Kunden in Zukunft noch besser zu erfüllen, und uns langfristig Kapazitäten auf der Schiene zu sichern. Es ist unser Anliegen, den Güterverkehr in möglichst großem Ausmaß auf die Schiene zu verlagern, um die Straßen und die Umwelt zu entlasten. Railog ist neben Österreich auch in Deutschland, Schweden, Italien, Polen, Ungarn und Tschechien mit eigenen Niederlassungen vertreten. Als Tochterunternehmen eines großen Mutterkonzerns verfügen wir über einen entsprechend sicheren finanziellen Background. Wir bieten unseren Kunden einen umfassenden Service und zahlreiche logistische Zusatzleistungen. Die Wünsche der Kunden stehen an erster Stelle.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich beginne um acht Uhr früh zu arbeiten und komme um 19:30h heim. Dieses Pensum reicht mir, und ich habe es mir abgewöhnt, noch zusätzlich Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Als Familienmensch hat die Freizeit mit meiner Frau und den Kindern einen hohen Stellenwert für mich.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Junge Menschen sollen sich für einen Beruf entscheiden, der ihnen Spaß macht. Wenn sich später herausstellt, daß die Entscheidung falsch war, sollte man sich nicht scheuen, sich beruflich neu zu orientieren.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Natürlich möchte ich den wirtschaftlichen Erfolg der Railog festigen und nach Möglichkeit weiter ausbauen. Auf meiner persönlichen Karriereleiter wäre die Position des Prokuristen noch ein Ziel.
Ihr Lebensmotto?
Ohne Fleiß kein Preis!
Herbert Zinkl
Verein der Tarifeure.

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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