Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
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Univ.-Lektor Thomas Maximilian Rieder

Univ.-Lektor  Thomas Maximilian Rieder
Direktor
Österreichisches Institut für Verpackungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien
1090 Wien, Augasse 2-6
Familie Rieder ist die zweitälteste Familie Wiens; Stammbaum reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Vorfahren waren bildende Künstler und bekannte Restaurantbesitzer von der Kaiserzeit bis zum 2. Weltkrieg
06/07/1953
Wien
Christian (1976)
Verheiratet mit Mag. Dr. Eva-Maria
Bildung
Margarete und arch. Dipl.-Ing. Franz
Radfahren, Wandern, Spanisch (Zweitwohnsitz in Spanien)
Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger (für Warenverpackung), externer Lehrbeauftragter am Institut für Technologie und nachhaltiges Produktmanagement an der WU/Wien, Mitarbeit in mehreren Ausschüssen des Österreichischen Normungsinstitutes.

Zur Karriere von Thomas Maximilian Rieder


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Matura und Bundesheer studierte ich ab 1972 an der Technischen Universität Maschinenbau, ab 1975 parallel dazu Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien. Mit Beginn des Wirtschaftsstudiums nahm ich auch meine Tätigkeit am Österreichischen Institut für Verpackungswesen ÖIV auf, zunächst als Laborant und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der staatlich autorisierten Versuchsanstalt des ÖIV. Als 1977 der damalige Leiter der Versuchsanstalt wegging, wurde mir die Aufgabe übertragen, den Bereich Gefahrgutverpackungen zu übernehmen. Das Verpackungswesen faszinierte mich und aufgrund meines Engagements am ÖIV ließ ich dann ab 1980 auch das Studium bleiben. 1985 war das Institut in einer leichten Finanzkrise, der Leiter ging gesundheitsbedingt in Frühpension, und ich wurde provisorisch mit der Leitung beauftragt. Meine Vorgabe war zu prüfen, ob eine finanzielle Sanierung möglich ist und ein entsprechendes Konzept zu erstellen. 1986 wurde ich zum wissenschaftlichen und administrativen Leiter des ÖIV bestellt, die Sanierung war binnen vier Jahren abgeschlossen. Das Österreichische Institut für Verpackungswesen wurde 1956 als unabhängige und neutrale Stelle für die Verpackungsindustrie, die abpackende Industrie und den Handel auf Basis eines kooperativen Forschungsinstitutes gegründet. Während sich die Aktivitäten anfänglich auf die Verpackungsprüfung konzentrierten, begann das Institut bald mit der Erarbeitung von Basisinformationen sowohl für öffentliche Stellen als auch für Firmen. Ab 1969 verfügte die Versuchsanstalt über eine staatliche Autorisation für das Gesamtgebiet des Verpackungswesens, die 1995 durch die Akkreditierung als Prüfstelle ersetzt wurde. Qualitätsprüfungen werden sowohl für Packstoffe als auch für Verpackungen durchgeführt. Einer der wichtigsten Tätigkeitsbereiche ist die Prüfung von Verpackungen für gefährliche Güter. Außerdem sind wir mit der Organisation und Durchführung des Österreichischen Staatspreises für Verpackung beauftragt. Dieser Preis, aber auch eine Nominierung ermöglicht die Teilnahme an internationalen Wettbewerben. Österreich ist mit seinen Verpackungen in allen Kategorien im europäischen Spitzenfeld. Auch Marktanalysen, Beratung bei der Verpackungswahl, Öffentlichkeitsarbeit, sowie Untersuchungen über Erfolgschancen neuer Verpackungen gehören zu unserem Aufgabenbereich. Ein neues, heikles Thema, mit dem wir uns derzeit intensiv befassen, ist Blindenschrift auf Medikamentenverpackungen. Ich bin dabei als österreichischer Delegierter in der Europäischen Normenorganisation CEN vertreten. Die am weitesten verbreitete Blindenschrift ist die Brailleschrift, bei der es aber auch leider sehr starke nationale Abweichungen gibt, was eine internationale Normung sehr erschwert. Auch die Beipackzettel sind ein heißer Diskussionspunkt.

Zum Erfolg von Thomas Maximilian Rieder


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Im Endeffekt bedeutet Erfolg für mich Zufriedenheit. Habe ich beruflich und privat ein erfülltes Leben, bin ich erfolgreich.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, wenn ich auf die letzten 25 Jahre zurückblicke, habe ich mit dem Institut doch einiges erreicht. Das zahlreiche positive Feedback aus dem In- und Ausland gibt uns recht.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Mein Beruf interessiert mich und macht mir großen Spaß. Diese Begeisterungsfähigkeit ist in meinen Augen die Grundlage des Erfolges. Natürlich kommen dann noch andere Faktoren wie Fortbildung oder Einsatzbereitschaft dazu, aber die Freude an der Arbeit ist sicherlich die Basis.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich Mitte der achtziger Jahre mit der Leitung des ÖIV betraut wurde, war das ein schönes Erfolgserlebnis. Ab da hat die ganze Sache noch mehr Spaß gemacht.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter spielen eine ganz wichtige und große Rolle. Wir sind ein kleines Team, jeder hat seinen Verantwortungs- und Aufgabenbereich und jeder trägt seinen Teil zum Erfolg bei. Die Arbeit macht allen Beteiligten großen Spaß, auch weil das Tätigkeitsfeld sehr breit gestreut ist und von rechtlichen über ökologische bis zu prüftechnischen Aspekten reicht.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Gutes Auftreten, Freundlichkeit und Kundenorientierung sind neben der fachlichen Qualifikation die wichtigsten Kriterien.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Flexibilität und Schnelligkeit. Das sind sicher auch die Gründe, warum wir sehr viele Kunden im Ausland - von den USA bis Zypern - haben. Diese ausländischen Kunden sind für das Institut enorm wichtig, da wir nur mit dem österreichischen Markt nicht überleben könnten. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Mitbewerb im weitesten Sinne gibt es in Österreich nur durch Marktforschungsunternehmen, die aber nicht über diese detaillierten Marktkenntnisse in der Verpackungsbranche verfügen wie wir. Mit ausländischen Instituten gibt es einen regelmäßigen Informationsaustausch in Arbeitsgruppen und diversen Organisationen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Zwischen 1990 und 1997 absolvierte ich bis zu 15 Auslandsaufenthalte pro Jahr, was schon recht heftig war. Inzwischen sind die Geschäftsreisen seltener geworden, dadurch lassen sich auch Beruf und Privatleben ganz gut vereinbaren.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Einerseits trete ich selbst als Vortragender zwei bis drei Mal jährlich bei Fortbildungsveranstaltungen auf, andererseits bilde ich mich permanent weiter. Ich muß ständig am Ball bleiben, da sich auch die Verpackungsbranche dynamisch entwickelt, beziehungsweise sich Vorschriften regelmäßig ändern.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich könnte mir nicht vorstellen, eine Arbeit zu machen, die mich nicht interessiert. Daher kann ich nur raten, bei der Berufswahl sehr auf die Stimme des Herzens zu hören. Wer unschlüssig ist, sollte in verschiedene Bereiche reinschnuppern.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Da die Ausbildungsmöglichkeiten für die Verpackungsbranche in Österreich nahezu Null sind, werden wir im Lauf der nächsten Jahre einen Lehrgang für Verpackungstechniker auf die Beine stellen. Das ist ein wichtiges Projekt, um das Bestehen des ÖIV langfristig abzusichern.
Thomas Maximilian Rieder
Beitrag zu: "50 Jahre Staatspreis - Vorbildliche Verpackung", viele Fachstudien (werden nicht veröffentlicht).
Verein der Tarifeure, Hauptverband der Sachverständigen, Vorsitzender des Fachnormenausschusses Verpackungswesen im Österreichischen Normeninstitut, Mitglied der ARGE Gebrauchsgegenstände gem. §6 lit.a. der Codexkommission, österreichischer Delegierter zu mehreren Ausschüssen der Europäischen Normenorganisation CEN, Mitarbeit in der IAPRI - Dangerous goods working group, Mitarbeit im Verpackungsbeirat des BMWA, Bestellung zum wissenschaftlichen und administrativen Leiter des ÖIV, Vertreter der Prüfgemeinschaft Verpackung gefährlicher Güter bei regelmäßigen internationalen Expertengesprächen in Deutschland, Mitarbeit im Standards Committee der Federation Europeenne des Fabricants de Carton Ondule (seit 1985 offizieller Delegierter der österreichischen Wellpappenindustrie).
Silberne Ehrennadel des Österreichischen Normungsinstitutes (1989), Goldene Ehrennadel des Österreichischen Normungsinstitutes (1996).

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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