Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Caspar Richter

Caspar Richter
Musikalischer Direktor
Vereinigte Bühnen Wien
1060 Wien, Linke Wienzeile 6
Dirigent, Arrangeur
Kulturmanagement
16/09/1944
Lübeck
Verheiratet mit Angela
Kunst und Kultur
Musik, Archäologie, Griechisch, Latein, griechische und römische Geschichte
Ehrendirigent des Stadtorchesters Brünn.
Zur Karriere von Caspar Richter

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Gemeinsam mit Peter Weck zähle ich zu den Gründungsmitgliedern der Vereinigten Bühnen Wien. Geboren wurde ich in Norddeutschland, wo ich an der Musikhochschule Hamburg studierte. Ich war Herausgeber der Neuausgabe der Werke von Jaques von Offenbach, Leiter des RIAS-Jugend-Symphonieorchesters und der Rundfunk-Symphonieorchester in Frankfurt, Stuttgart und Hamburg. Ich übersiedelte nach Berlin, wo ich als Assistent und Mitarbeiter von Lorin Maazel und als Gastdirigent bei den Berliner Philharmoniker tätig war. Als Lorin Maazel 1982 als Gastdirigent an der Wiener Staatsoper engagiert wurde, kam auch ich erstmals beruflich nach Wien. Ende 1983 schloß ich als Dirigent einen Vertrag mit der Staatsoper ab und wurde zum Orchesterchef der Volksoper in Wien ernannt. Ich dirigierte Ballettproduktionen von Rudolf Nurejew und John Neumaier in Paris, Basel und Hamburg. Bis zum Sommer 1987 war ich musikalischer Leiter der Volksoper. Zu jener Zeit lernte ich Peter Weck kennen. Lustigerweise brachte uns der gemeinsame Steuerberater zusammen. Seit Herbst 1987 bin ich mit Unterbrechungen Musikdirektor der Vereinigten Bühnen Wien. Peter Weck wollte unbedingt mit mir als musikalischer Direktor kooperieren, und ich stimmte nach kurzer Bedenkzeit zu. Als musikalischer Leiter von Musicals pendelte ich manchmal zwischen drei Musikhäusern hin und her. Folgende Musicals zählten zu den von mir arrangierten Aufführungen: Das Phantom der Oper, Freudiania, Der Tulifant im Ronacher, Elisabeth, Mozart!, Jekyll & Hyde am Theater an der Wien, A Chorus Line, Les Miserables und zuletzt die Uraufführung von Wake up am Raimund Theater. Zuletzt hatte ich die musikalische Leitung der Produktion der Lustigen Witwe am Stadttheater Brünn über.
Zum Erfolg von Caspar Richter

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn man jung ist, möchte man bald einmal der Beste und der Erfolgreichste sein. Erfolg ist für mich heute nicht wichtig, er ist für mich auch gar nicht wirklich definierbar. Musiktheater ist für mich zu einer Lebensaufgabe geworden, und natürlich freue ich mich, wenn alles so funktioniert, wie ich es mir vorgenommen habe. Ich lernte, mein Leben zu genießen, so gut es geht, ohne Streß und Hektik. Es kommen ohnehin jene Aufgaben auf einen zu, die kommen müssen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich habe sehr viel erreicht und freue mich, wenn ich mit anderen Menschen meine Ideen realisieren kann. Erfolg muß mit anderen geteilt werden, damit er ein echter ist.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Wenn ich ein Musical als Leiter übernehme, dann behandle ich dieses Musikstück nicht anders als eine seriöse Opernaufführung: ich bringe denselben Elan, dieselbe Hingabefähigkeit und Ernsthaftigkeit auf. Ich stelle hohe Ansprüche an die musikalische Qualität, die Orchestrierung und den Einsatz der Sänger und Sängerinnen. Ich habe 20-jährige Erfahrung im Musiktheater, ebenso lange ist das Orchester in Wien mir verbunden. 2007 feiern wir unser 20-jähriges Jubiläum mit einem Galaabend. Darauf freue ich mich sehr. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein Vater war ein evangelischer Pastor, der uns Kinder zu nichts gezwungen hat. Ich genoß als Kind daher ein relativ freies Aufwachsen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Wenn nach einer gelungenen Umsetzung einer Idee ganz viele Menschen Freude an der Realisierung hatten, ist dies der schönste Lohn für mich.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Demut, Dankbarkeit und Respekt vor sich selbst und vor den Mitmenschen sind die wichtigsten Leitgrößen im Leben. In jungen Jahren war ich durchaus getrieben von Karrierewünschen und wollte der beste Dirigent werden. Doch mit der Zeit reichte es, mein Bestes zu geben. Ich genieße die Abwechslung und die Möglichkeit, immer wieder neue Stücke inszenieren zu können.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich setze mir keine Ziele, auch wenn ich sehr wohl Wünsche an die Zukunft habe. Da ich mich mit dem Buddhismus wie auch mit dem Christentum beschäftige, glaube ich immer mehr, daß im Leben ohnehin eintrifft, was kommen muß. Ich wünschte, mit beitragen zu können, daß die Menschheit endlich aufwacht und von Gewalt, Eifersucht und anderen niederen Handlungsmotiven absieht. Es gibt von allem genug für alle Menschen auf dieser Welt. Mein Vater war Sudetendeutscher, daher ist es gut möglich, daß ich meine Wurzeln erkunde. Es freut mich, in Brünn gastieren zu können. Ich bin dort zum Ehrendirigenten ernannt worden und freue mich, musikalische Produktionen, so zum Beispiel bereits den dritten Zyklus von Gustav Mahlers Symphonien, umsetzen zu können. Auch überlege ich derzeit, ob ich mich wieder stärker der Klassik zuwenden soll.
Caspar Richter
Zahlreiche Auszeichnungen, darunter Goldene Schallplatten für „Elisabeth“, „Romeo und Julia“ und andere Musicals, Internationaler Musikpreis für die Aufführung „Elisabeth“ in Triest.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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