Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Giovanni Alessandro Mennella

Giovanni Alessandro Mennella
Inhaber
Mennella Design Meisterbetrieb Lackiererei/Spenglerei
1170 Wien, Steinergasse 17
Fahrzeuge / Service
01/03/1969
Ischia / Italien
Fahrzeuge
Antonio und Waltraud
Gitarre, Musik, Fahrzeuge, Design

Zur Karriere von Giovanni Alessandro Mennella


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich bin in Italien geboren, kam aber bereits mit zwei Jahren nach Wien, da meine Mutter eine Wienerin ist. Nach Abschluß meiner Schulausbildung wollte ich eigentlich den Beruf des Kfz-Mechanikers erlernen, bekam aber damals keine Lehrstelle. Daher absolvierte ich bei der Firma Denzel eine Ausbildung zum Autolackierer. In der ersten Zeit fühlte ich mich dort nicht wohl, da es für mich als 15-jährigen Burschen sehr schwer war, mich in diesem Team von gestandenen Männern durchzusetzen und akzeptiert zu werden. Die Situation besserte sich aber bald, im zweiten und dritten Lehrjahr wurde ich sogar der beste Lehrling in meiner Abteilung und legte schließlich erfolgreich die Gesellenprüfung ab. Mein erklärtes Ziel war, möglichst rasch den Meisterbrief zu erwerben, was mir auch gelang - mit 21 Jahren war ich bereits Meister. Das zweite große Ziel war die berufliche Selbständigkeit, das sich aber noch vor meinem 30. Geburtstag wieder verflüchtigte, denn nach 14 Jahren harter Arbeit mit vollem Einsatz hatte ich genug von diesem Beruf. Daher wechselte ich in den Verkauf einer Lackfirma. Es war ein toller Job, bei dem ich auch sehr gut verdiente und wesentlich mehr Freizeit als zuvor hatte. Trotzdem befriedigte mich diese Tätigkeit innerlich nicht ganz. Nach etwa einem halben Jahr im Vertrieb lernte ich den Inhaber einer Autolackiererei kennen, der seine Firma vermieten wollte. Das interessierte mich zunächst überhaupt nicht, da ich die Selbständigkeit abgehakt hatte, außerdem war das Firmenobjekt eine Bruchbude. Einige Wochen später besuchte ich diesen Kunden wieder - und diesmal machte es Klick. Ich rief einen befreundeten Spenglermeister an, erzählte ihm von dieser Möglichkeit und fragte ihn, ob er im Falle einer Firmengründung zu mir kommen würde. Er sagte sofort zu, und damit war die Grundlage meiner Entscheidung geschaffen, denn mit einem guten Freund und Spengler an der Seite bereitete mir der Schritt in die berufliche Selbständigkeit weniger Kopfzerbrechen. Auch die finanziellen Voraussetzungen waren gut, ich hatte keine Schulden und keine Familie zu ernähren. Binnen drei Wochen brachte ich das Projekt bei der Bank durch, ich kündigte bei der Lackfirma, und an meinem 30. Geburtstag, dem 1. März 1999, startete ich offiziell mit der Kfz-Lackierer/Spenglerei Mennella. Durch meine Vertriebstätigkeit kannte ich natürlich sehr viele Werkstätten in Wien und wußte, welche Fehler dort gemacht werden. Mit meinem hohen Qualitätsanspruch, Können und Wissen sah ich für meine Firma gute Chancen. Der Betrieb lief von Beginn weg positiv, wir konnten einen zufriedenen Kundenstock aufbauen und investierten die Gewinne in Material und Werkzeug. Das Geschäft entwickelte sich mehr als zufriedenstellend, sodaß ich 2001 das Unternehmen vom Vermieter kaufte und in weiterer Folge räumlich sanierte und umbaute. Bei allem Erfolg kosteten diese ersten Jahre enorm viel Kraft, ich arbeitete stets mit außerordentlichem Einsatz, und irgendwann fühlte ich mich dann ausgepowert. Aber ich überstand diesen Durchhänger, schraubte etwas zurück, und jetzt geht es wieder bergauf.

Zum Erfolg von Giovanni Alessandro Mennella


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Es ist ein tolles Gefühl, in der Früh sein Geschäft aufzusperren, durch den Hof und die Halle zu gehen, mit den Mitarbeitern zu plaudern und sich auf die Aufgaben des Tages zu freuen. Dieses Erfolgsgefühl kann und will ich nicht missen. Zum Erfolg gehört auch, mein Wissen an die Mitarbeiter weiterzugeben und sie so weit zu bringen, daß sie meine Philosophie mittragen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Die Basis meines Erfolges sind mein fachliches Können und Wissen - es gibt sicher nicht viele Kollegen, die mir das Wasser reichen können. Ich identifiziere mich mit meiner Arbeit und mit meinem Geschäft. Darum sitze ich nicht nur im Büro und spiele Chef, sondern arbeite nach wie vor in der Werkstatt mit, wenn Not am Mann ist. Das kommt bei den Kunden sehr gut an. Mein Freund und Spenglermeister trägt natürlich ebenfalls sehr viel zum Erfolg bei. Wir verstehen einander blind, die Zusammenarbeit klappt einwandfrei - und das ist ein großer, seltener Glücksfall.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Die Zusammenarbeit mit den Versicherungen ist nicht immer einfach; außerdem ist Umweltschutz für uns als Autolackiererei ein heikles Thema.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Der Kunde bekommt zunächst eine ordnungsgemäße Beratung, welche Möglichkeiten es gibt, den Schaden zu beheben. Die Reparaturen werden rasch und in bester Qualität durchgeführt - einem Auto, das unsere Werkstätte verläßt, darf man nicht ansehen, daß es repariert und lackiert wurde. Dafür stehe ich mit meinem Namen. Ein zweites, kleines Standbein sind Designarbeiten mit Lack. Diese künstlerische Gestaltung führe ich nicht nur an Fahrzeugen durch, sondern ich lackiere alle möglichen Objekte, von Tischen über Computer bis zu Heizkörpern.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich arbeite oft bis zu 14 Stunden am Tag, dann gibt es wieder Phasen, wo ich meinem Geist und Körper ganz bewußt Ruhe gönne.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich rate jungen Berufsanfängern in unserer Branche, etwas mehr auf fachliche Ratschläge erfahrener Kollegen zu hören. Ich habe das Gefühl, die Lehrlinge von heute benötigen ein paar Jahre länger, um ein bestimmtes Niveau zu erreichen, als noch meine Generation.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Das größte unternehmerische Ziel ist, schuldenfrei und damit wieder flexibler zu werden. Ich habe den Kopf voller Ideen, die ich derzeit aus finanziellen Gründen nicht umsetzen kann. Wichtig ist, die Kundenzufriedenheit weiter hoch zu halten, eventuell neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz in der Werkstatt noch etwas zu vergrößern. In Zukunft will ich mich stärker auf das Design konzentrieren, da mir dieser Bereich großen Spaß macht.
Giovanni Alessandro Mennella

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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