Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Werner Grassmann

Werner Grassmann
Gschf
Leiner Rudolf GmbH
3100 St. Pölten, Rathausplatz 7-10
Manager
Möbel u. Einrichtungsgegenstände
27/05/1964
Kirchberg / Pielach
Miriam
Lebensgemeinschaft mit Doris
Wohnen
Sport, Gesellschaftsleben
Zur Karriere von Werner Grassmann

Wie war Ihr Werdegang?
1979 trat ich in den elterlichen Betrieb ein und schloß die Lehre als Einzelhandelskaufmann ab. Es war dies ein Betrieb mit Lebensmitteln und Farben. Hier legte ich bereits den Grundstein für meine Karriere, denn ich bin im und mit dem Geschäft aufgewachsen. Es war bereits damals so, daß für mich nach dem Schulalltag das Geschäft wichtiger war als das Lernen. Ich habe schon immer mit Menschen, aber im besonderen mit Kunden zu tun gehabt. Nach der Lehrzeit wurde ich zum Bundesheer einberufen, und danach arbeitete ich in einer Diskothek als Barkeeper, genauso wie als Einkäufer, und machte dort bereits kleine Schritte in Richtung Führung eines Unternehmens. Nach zwei Jahren begann ich bei Kika als Verkäufer in der Kleinmöbelabteilung und wechselte nach einem Jahr in die Wohnzimmerabteilung, was mir nicht sehr viel Spaß bereitete. 1989 erfüllte ich mir meinen Jugendtraum und wurde Vertreter. Diese Arbeit war für mich aber eine große Enttäuschung, und ich ging nach vier Monaten wieder zu Kika zurück. Ich begann als Abteilungsleiter in der SB-Kiefermöbel-Abteilung und verdiente mir dort meine ersten Lorbeeren. Nach eineinhalb Jahren wurde ich zum Geschäftsführer-Stellvertreter ernannt. Während dieser Zeit lernte und arbeitete ich in allen Bereichen. Das war eine der wichtigsten Stationen in meiner Laufbahn. Im März 1994 wurde mir die Geschäftsführer-Position bei Kika-Horn angeboten. Nach dreimaliger Absage nahm ich den Job doch an und ging nach Horn. Ich begann noch während der Bauzeit dort zu arbeiten, und blieb bis Februar 1998. Das war für mich die beste Lehrzeit. Ich habe dieses Haus zu den Top-Ten bei Kika gebracht und wurde von der NÖN zum Mann des Jahres gewählt. Es ist für mich eine große Ehre, jetzt das Leiner Stammhaus führen zu dürfen. Die Meinung des Chefs: Ich habe den Grassmann aus Horn geholt, sonst wäre er dort auch noch Bürgermeister geworden. Ich mußte hier sehr viel verändern, es ist ja das Stammhaus und somit auch das älteste aller Leiner-Häuser.
Zum Erfolg von Werner Grassmann
Was ist für Sie Erfolg? Es geht alles immer schneller, alles wird kurzlebiger, man muß ständig am Laufenden sein, und es wird immer mehr nach Zahlen gearbeitet. Es wird die Arbeit härter, aber auch der Wettbewerb, und natürlich auch das Leben. Da ist es für mich wichtig, daß ich die Menschen, die bei uns arbeiten, mit den Zahlen in Einklang bringe. Das Wichtigste für mich ist der Mensch. Das trifft auf Kunden genauso zu wie für die Mitarbeiter. Wenn es den Mitarbeitern gut geht und sie Spaß an der Arbeit haben, dann fühlt sich auch der Kunde wohl. Wenn das ganze Team stimmt, kommt auch der Erfolg in Form von Erfüllung der Erwartungen der Geschäftsleitung. Primär muß man mit den Menschen arbeiten und nicht mit den Zahlen.
Ihr Erfolgsrezept?
Ich kümmere mich um Menschen, und damit kommt der Erfolg von selbst. Wenn man für die breite Bevölkerung viel tut, dann wird das auch anerkannt, und es ist ein weiteres Steinchen auf dem Weg zum Erfolg. Ich habe in dieser Hinsicht immer mehr getan als andere große Unternehmer. Man muß auch den Mitarbeitern eine klar definierte Linie vorgeben, damit sie genau wissen, was zu tun und was zu lassen ist. Ich versuche meinen Mitarbeitern zu erklären, daß der Kunde die Nummer eins ist, er bezahlt die Ware, er bezahlt auch die Gehälter, und er bringt Leben in das Geschäft. Die Mitarbeiter müssen gefordert werden, im besonderen beim Mitdenken, ich verlange von den Mitarbeitern, daß sie laufend überlegen, was zu tun wäre, um den Kunden noch zufriedener zu machen.In welcher Situation haben Sie sich erfolgreich entschieden? Das war die Entscheidung, zu Kika-Horn ja zu sagen. Auch die Entscheidung für meinen Traumberuf - Vertreter - war richtig, obwohl es nicht funktioniert hat.Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein? In meiner Position bin ich für das gesamte Geschäft und auch für die Mitarbeiter verantwortlich. Ich stelle sie ein, und ich kündige sie auch. Bei einem Vorstellungsgespräch ist es manchmal so, daß ich schon weiß, ob jemand geeignet ist, wenn er mir die Hand gibt. Sehr oft ist es der erste Eindruck, auf den ich mich verlassen kann. Für mich ist nicht so wichtig, was ein Bewerber bis jetzt gemacht hat. Mir ist aber seine Ausstrahlung wichtig, und wie er mit Leuten umgeht. Das kann man leider nicht lernen, das muß man haben. Ich behandle meine Mitarbeiter so, daß ich ihnen immer in die Augen schauen kann, auch dann, wenn ich diese Position nicht mehr habe.Welche Rolle spielt für Sie Anerkennung? Man muß immer wieder abwägen, ob sie ehrlich gemeint ist oder nicht. Ehrliche Anerkennung freut mich schon sehr. Im besonderen die Anerkennung als Mann des Jahres hat mich sehr beeindruckt. Es ist mir aber auch bewußt, daß die Anerkennung immer mit der Firma zusammenhängt. Ich gebe die Anerkennung auch immer an meine Mitarbeiter weiter.Spielen Niederlagen eine Rolle, und wie gehen Sie damit um? Niederlagen gehören zu jeder Karriere. Aus Niederlagen kann ich gut lernen, man muß aber auch zu Mißerfolgen stehen können. Ich bin ein extrem positiver Mensch, ich sehe auch in einer Niederlage noch etwas Positives.Woraus schöpfen Sie Ihre Kraft? Aus dem Urlaub. In meinem Alter brauche ich noch keine Zeiten zum Relaxen. Das kommt wahrscheinlich auch daher, daß ich meine Arbeit gern mache und sie mir großen Spaß bereitet.
Ihre Ziele?
Ich möchte im Vergleich zwischen den Leiner-Häusern ganz vorn liegen. Privat möchte ich heuer noch heiraten.
Ihr Lebensmotto?
Man lebt nur einmal. Man soll das Leben so gut wie möglich meistern und sich das leisten, was man sich leisten kann.Welchen Ratschlag für Erfolg würden Sie gern weiter geben? Immer am Boden bleiben.
Werner Grassmann
Lions Club, Union.
Ehrung der NÖN: Mann des Jahres.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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