Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Dipl.-Ing. Karl Angerer

Dipl.-Ing. Karl Angerer
Geschäftsführer
Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH & Co KG
2560 Berndorf, Leobersdorfer Straße 26
Maschinenbauingenieur
Metallverarbeitung
150
26/10/1962
Kirnberg
Stefan (1987) und Daniel (1989)
Verheiratet mit Marlene Mitterhöfer
Industrie
Dipl.-Ing.
Karl und Marianne
Radfahren, Laufen und Skifahren

Zur Karriere von Karl Angerer


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich absolvierte die HTL für Maschinenbau, studierte sechs Jahre Maschinenbau in Wien und begann anschließend bei Semperit in der Reifenforschung und Entwicklung zu arbeiten, wo ich sechs sehr interessante Jahre lang tätig war. In dieser Zeit lernte ich auch die Abläufe und Zusammenhänge kennen, wie ein Konzern funktioniert und vor allem, wie das Zusammenspiel von Entwicklung, Forschung und Produktion vor sich geht. Teamarbeit war ebenfalls für mich sehr wesentlich, weil in einem Konzern dieser Größenordnung in größeren Einheiten zusammengearbeitet wird. Dadurch habe ich auch im Umgang mit PC-Anwendungen sehr viel Neues dazugelernt, was für mich persönlich auch heute noch von größtem Nutzen ist. Das Arbeiten mit verschiedensten Betriebssystemen und inhomogenen Rechensystemen gehörte unter anderem auch zu meinen Aufgabenbereichen. Durch diverse Neuerungen im Vorfeld der Forschungsentwicklung wurde ich eine Art „Zwischending“ zwischen Forscher und Entwickler, dadurch fand ich meinen neuen Tätigkeitsbereich als Best-User für alle Anwendungen in der Auslegung und der Berechnung. Das Wissen über das Projektgeschäft habe ich mir zusätzlich angeeignet, es kam mir im weiteren Berufsleben zu Gute . Durch die damalige Diskussion über die Verlegung der Entwicklung von Porsche – Traiskirchen nach Hannover faßte ich letztendlich den Entschluß, das Werk 1994 zu verlassen. Die nachfolgenden Schritte waren eher hektisch; ich war unter anderem in einer Firma als Entwicklungsleiter tätig, die KFZ-Aufbauten, Kabinen für Traktoren und kleine Bagger herstellte. Als stellvertretender technischer Leiter wurde ich in die Firma Berndorf Bäderbau aufgenommen, wo ich nach einer relativ kurzen Einarbeitungsphase zum technischen Leiter aufstieg, da mein Vorgänger in den Ruhestand ging. Nach weiteren sechs Jahren als technischer Leiter bin ich nunmehr seit zwei Monaten Geschäftsführer der Firma Berndorf Metall und Bäderbau GmbH & Co KG.

Zum Erfolg von Karl Angerer


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich persönlich bedeutet Erfolg, Spaß an der Arbeit zu haben, mit der man sich auch identifizieren kann, um infolge des Geleisteten eine adäquate Bezahlung zu erreichen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich denke, daß die richtige Wahl des Arbeitsplatzes, die strategische Ausrichtung und viel Geduld ausschlaggebend für meinen Erfolg waren.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, denn ich habe alles erreicht, was ich mir vorgenommen hatte, zum Beispiel, mein Studium in zwölf Semestern abzuschließen und mit 30 ein eigenes Haus zu besitzen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Zum ersten Mal empfand ich den Erfolg mit dem Abschluß meines Studiums, zum zweiten Mal nach vier Jahren bei Semperit.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Großteils bei Personalentscheidungen, aber auch bei der Auswahl der EDV-Systeme.
Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein?
Das kommt ganz darauf an. Originalität würde ich nicht als oberstes Ziel setzen. Imitation oder Nachbau ist in manchen Bereichen vielleicht der bessere Weg. Kostengünstiger zu produzieren, intelligenter nachzubauen (jedoch im Rahmen der Legalität) ist wahrscheinlich oft der zielführendere Weg.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
In jeder Firma, in der ich tätig war, gab es jemanden, der mir die wesentlichsten Ziele vorgegeben hatte, jedoch bin ich der Ansicht, daß wahrscheinlich der erste Abteilungsleiter ein etwas konservatives, aber sehr humanistisches Weltbild vorlebte. Er war immer verläßlich und ehrlich und prägte mich dadurch gewissermaßen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Es waren einige formale Anerkennungen, eine einzige erhielt ich völlig überraschend.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Das leidige Problem der Auftragnehmer, die im öffentlichen Sektor zuliefern und die Billigstanbieter.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich glaube, daß ich manchmal ein sehr hartes Auftreten habe, jedoch nicht nachtragend bin. Außerdem bin ich der Meinung, das 95 Prozent aller Gespräche als positiv zu bewerten sind. Ich hoffe, daß es mir gelingt, eine gewisse Entscheidungsfreudigkeit in Verbindung mit Humor und Dynamik nach außen zu transportieren.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
In erster Linie nach der erforderlichen Qualifikation, sowie der Fähigkeit, sich in ein Team einzufügen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Bei guten Leistungen wird das Lob vor allen Mitarbeitern ausgesprochen, was einerseits die betreffende Person oder Personen ehrt, andererseits den Arbeitseinsatz der anderen steigern soll. Motivation wird auch durch Außendienstmitarbeiter vermittelt, die das Lob des Kunden in unseren Betrieb tragen und weitergeben. Prinzipiell werden die Mitarbeiter nicht in erster Linie durch Bezahlung motiviert.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Vorwiegend als gerechter und humaner Vorgesetzter, der Probleme erkennt und sie auch bespricht.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die beiden Bereiche kann ich sehr gut trennen, da ich meine Tätigkeit auf die Werktage aufteile und für mich am Freitag die Arbeitswoche zu Ende ist.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Im Prinzip fünf Tage im Jahr durch Seminare, ansonsten laufend durch Zeitschriften und sonstige Informationstechnologien.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man sollte sich in einem Fachgebiet als Spezialist einen Namen machen, in weiterer Folge Kontakte pflegen und jemandem, der etwas von einem will, das Gefühl vermitteln, ihm etwas gegeben zu haben.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Eigentlich sehr wenige, aber meine Ziele der Weiterentwicklung sowie meinen Studienabschluß und die Selbständigkeit, die mir die Möglichkeit zur freien Entscheidung gibt, habe ich erreicht.
Ihr Lebensmotto?
Tolerant sein, jedem eine Chance geben, egal welche Vorgeschichte er hat.
Karl Angerer

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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