Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Ing. Wolfgang Pfeffer

Ing. Wolfgang Pfeffer
Geschäftsführer, Verkauf und Marketing
ESAB GmbH
1230 Wien, Dirmhirngasse 110
Maschinenbau, Werkzeugbau
27/10/1962
Wien
Michael (1997)
Verheiratet mit Erika
Industrie
Ing.
Julius und Hermine
Sport, Garten, Essen und Trinken
Sales Manager bei ESAB Cutting Systems GmbH (Zentraleuropa).

Zur Karriere von Wolfgang Pfeffer


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich absolvierte 1982 die HTL für Elektrotechnik und trat nach Ableistung des Präsenzdienstes als Servicetechniker in die Firma Messer Griesheim ein. Nach einiger Zeit wechselte ich in den Innendienst, wo ich zuerst für den Bereich Auftragsabwicklung und später für das Servicemanagement zuständig war. Ich mußte aber erkennen, daß man im Servicebereich immer der „Fußabstreifer“ der Firma ist, und daß ich mich beruflich nur weiterentwickeln kann, wenn ich etwas verändere. So wechselte ich 1990 als Produktmanager für Brennschneidemaschinen zur ESAB. 1993 wurde ich Verkaufsleiter der Tochterfima Nederman GmbH, wo ich bis 1999 für den Verkauf verantwortlich war und das Geschäft in Österreich aufbaute. Dann bot mir der damalige Geschäftsführer Ing. Christoph Pichler seine Position an, da er beabsichtigte, zwei Jahre später in Pension zu gehen. Nach zwei Jahren im Außendienstverkauf bin ich nun seit Anfang 2002 in der Position des Geschäftsführers tätig. 2003 gab es speziell in Europa ein Konsolidierungsverfahren in der ESAB, um etwas schlankere Strukturen zu schaffen. Aufgrund der Veränderungen in der Organisation kam die Geschäftsleitung der ESAB Cutting Systems auf mich zu und bot mir 2004 zusätzlich die Funktion des Sales Managers in Zentraleuropa an. Zu diesen Ländern gehören neben Österreich Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Kroatien. Diese Aufgabe reizte mich, und seither bin ich auch sehr viel international unterwegs, in Österreich kümmere ich mich nur mehr um den Verkauf der Brennschneidemaschinen.

Zum Erfolg von Wolfgang Pfeffer


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist Befriedigung. Ich freue mich über jede Maschine, die wir verkaufen, weil jeder Verkauf ein Zeichen dafür ist, daß wir unsere Arbeit gut machen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, aber ich genieße das Gefühl ganz einfach und mache mir nicht viele Gedanken darüber. Ich fühle mich wohl und bin zufrieden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ehrlichkeit, Konstanz und Einsatz für den Kunden sind die Grundvoraussetzungen. Mein damaliger Chef war mit mir zufrieden und übertrug mir seine Position. Im Verkauf muß man mit Menschen umgehen können, und ich bin am liebsten draußen beim Kunden.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Wirklich erfolgreich im Berufsleben empfand ich mich ab dem Zeitpunkt, als ich in Verkauf wechselte. Im Vertrieb wird der Erfolg meßbar.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Meine Entscheidung, die Firma Messer Griesheim zu verlassen und zur ESAB zu wechseln, war absolut richtig und erfolgreich.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein früherer Chef Christoph Pichler hat mich sehr gefördert und mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Er stand mir als Mentor mit Rat und Tat zu Seite.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Mir reicht es schon, wenn mir Menschen manchmal sagen, daß ich etwas gut gemacht habe. Das baut auf, und daran erkennt man, daß jene Leute, auf die es ankommt, die eigenen Leistungen auch zu schätzen wissen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Jeder einzelne Mitarbeiter trägt seinen Teil zum gemeinsamen Erfolg bei. Eine meiner wichtigsten Aufgaben ist es, verkaufsunterstützend und motivierend zu wirken.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Die meisten Mitarbeiter sind schon länger als ich in der Firma, und es herrscht ein kollegiales Betriebsklima. Bei der Aufnahme neuer Mitarbeiter entscheide ich meist nach Gefühl - Fakten und Zeugnisse alleine sind ja keine Garantie, daß der Bewerber geeignet ist und ins Team paßt. Ein guter Verkäufer muß keine produktspezifischen Fachkenntnisse mitbringen, dieses Know-how bekommt er von uns.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich gebe ihnen Anerkennung wenn die Arbeit gut gemacht wurde - ein ehrlich gemeintes Lob motiviert mehr als eine finanzielle Prämie. Die wichtigste Motivation aber ist ein gewisser Handlungsspielraum; die Leute müssen das Gefühl haben, selbständig arbeiten zu können. Ich versuche mich im Hintergrund zu halten und lasse die Mitarbeiter im Rahmen der Möglichkeiten Entscheidungen selbst treffen. Wenn jemand von sich aus die Bereitschaft zeigt, sich weiterbilden zu wollen, unterstütze ich diese Ambitionen.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Firma ESAB ist auf alle Produkte zum Schweißen und Schneiden sowie auf Automatisierung spezialisiert und auf diesem Gebiet einer der weltweit führenden Anbieter. Das Unternehmen feierte im Jahr 2004 das hundertjährige Jubiläum - das zeigt, daß in der Unternehmensphilosophie auf Beständigkeit Wert gelegt wird. Wir haben sehr viele langjährige Kunden. Eine weitere Stärke ist die weltweite Präsenz, außerdem verfügen wir über mehrere Standbeine. Das bietet mehr Möglichkeiten, die Balance zu halten. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Wir versuchen, fair und sachlich zu sein, aber da wir auf mehreren Standbeinen stehen, kämpfen wir an mehreren Fronten gleichzeitig. Zum Erfolg gehören auch Niederlagen, das sehe ich generell sportlich und nehme es nicht so schwer, wenn mir der Mitbewerb einen Auftrag wegschnappt.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Seit meine Frau und ich ein Kind haben, versuche ich mir die Wochenenden frei zu halten. Was für den Job notwendig ist, muß man einfach machen. Ich bin bereit, auch außerhalb der üblichen Zeiten zu arbeiten, dafür habe ich dann die Möglichkeit, während der normalen Arbeitszeit private Dinge zu erledigen. Nur die Termine für die Urlaube sind immer schwer zu vereinbaren.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Mein Motto heißt: Learning on the job.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich rate jedem, die an ihn gestellten Aufgaben so gut wie möglich zu erledigen, der Rest ergibt sich meistens von selbst. Die Aussage vom Glück des Tüchtigen hat schon etwas für sich; eine gute Portion Glück gehört immer dazu.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich bin mit dem Erreichten im Moment zufrieden und möchte meine Aufgabe so gut wie möglich lösen. Das nächste Ziel ist es, die Firma ESAB nach Österreich auch in Europa zur Nummer eins am Markt zu machen.
Ihr Lebensmotto?
Ich lebe nicht, um zu arbeiten, sondern ich arbeite, um zu leben. Der Beruf muß Spaß machen, dann macht auch das Leben Spaß.
Wolfgang Pfeffer

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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