Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Ann-Elisabeth Wolff

Ann-Elisabeth Wolff
Direktorin
euro-scene Leipzig
04109 Leipzig, Gottschedgstraße 16
Diplom Musikwissenschafterin
Kulturmanagement
14/03/1953
Halle / Saale
Kunst und Kultur

Zur Karriere von Ann-Elisabeth Wolff


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich studierte Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Gesang und Klavier in Leipzig und belegte danach zahlreiche Kurse, zum Beispiel im Bereich Marketing. In der Folge war ich vierzehn Jahre als Lektorin bei Edition Peters tätig und wechselte 1990 zum Theater euro-scene Leipzig, das ich mit aus der Taufe hob. Zunächst war ich hier stellvertretende Leiterin, als jedoch mein damaliger Vorgesetzter nach drei Jahren überraschend starb, übernahm ich seine Position, in der ich nunmehr seit neun Jahren tätig bin.

Zum Erfolg von Ann-Elisabeth Wolff


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist schwer zu definieren, weil ich ihn in keiner Weise angestrebt habe. Er ist eher ein Ergebnis, das die Umstände mit sich gebracht haben – als mir plötzlich die Leitung dieses Festivals auferlegt wurde, dachte ich nicht an persönlichen Erfolg. Mein Ein und Alles ist nicht der Erfolg sondern, daß dieses Festival stattfindet.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
In erster Linie mein Elternhaus. Ich bin in einem sehr kultur- und kunstinteressierten Umfeld aufgewachsen, also mit Theater, Tanz, bildender Kunst, Musik und Literatur. Entscheidend ist, daß ich ein kontinuierlicher Mensch bin - vor der Wende sind wir ja auch dauerhafter und länger bei einer Sache geblieben, waren nicht zu einem ständigen Wechsel gezwungen. Ich liebe die Musik sehr und habe vorher auch meine Arbeit als Lektorin geliebt. Ausschlaggebend war darüber hinaus jener Moment, als mein früherer Chef, der das Festival geleitet hat, gestorben ist: Ich stand vor der Entscheidung, ein junges Festival, das kurz vor dem dritten Jahr seiner Existenz stand, weiterzuführen. Ein sehr wesentlicher Faktor war die Begegnung mit meinem späteren Kollegen Michael Freundt, der als Pressereferent begann und das Festival allmählich mit Sorgfalt und Intelligenz aufgebaut hat. Wir haben zusammen das Festival an den Punkt gebracht, an dem es heute ist.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Die Jahre von 1998 bis 2000 waren jene Zeit, in der wir uns in die Riege der großen europäischen Festivals aufschwingen konnten.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Geprägt wurde ich durch meinen langjährigen Freund Werner Stiefe und darüber hinaus durch den erwähnten Kollegen Michael Freundt, mit dem ich eine sehr angenehme Arbeitsbeziehung habe.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Man braucht ein Team, um gute Arbeit leisten zu können - unseres ist eigentlich fast zu klein für ein so großes Festival. Ich mache mir sehr viele Gedanken über unsere Personalstruktur, die über die Jahre gewachsen ist. Meine Mitarbeiter sind schon lange dabei. Das Team ist die Grundlage.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich stehe nicht oft vor der Situation, eine Auswahl treffen zu müssen. Voraussetzung ist, daß sich der Bewerber vollkommen für das Festival einsetzt und beim Arbeiten nicht auf die Uhr schaut, weil unser Arbeitspensum nicht in der normalen Arbeitszeit zu schaffen ist, obwohl wir es versuchen. Ich erwarte in erster Linie Kollegialität und integere Mitarbeit auf einer gemeinsamen Wellenlänge.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Jeder sollte einen festen Arbeitsbereich haben, für den er verantwortlich ist, auch mit relativ eigener Zeiteinteilung, je nach Veranlagung und Notwendigkeit.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Nach so vielen Jahren der gemeinsamen Zusammenarbeit denke ich, daß sie mich schätzen. Daß ich Dinge manchmal auch sehr hart einfordere, wird, glaube ich, nicht so positiv gesehen, obwohl auch alle wissen, daß es ohne dieses Durchsetzungsvermögen nicht gehen würde.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir veranstalten das einzige Festival für zeitgenössisches Theater in den neuen Bundesländern und zeichnen uns durch starke Ausstrahlung und einen hohen Standard aus. Trotzdem steht es finanziell von Jahr zu Jahr auf sehr wackeligen Beinen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich kenne keinen Unterschied zwischen Beruf und Privatleben. Seit ich klein war, bin ich ins Theater gegangen und es tut mir um jeden Tag leid, an dem ich das nicht tue. Ich habe es geschafft, meine große Liebe, das Theater, zum Beruf zu machen, zu fördern und zu ermöglichen, und das bereitet mir große Freude. Da mein Freund ebenfalls am Theater beschäftigt ist, bilden Beruf und Privatleben eine Einheit.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich müßte dringend wieder eine weitere Sprache lernen, aber leider kommt Fortbildung derzeit zu kurz.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Es gibt ein Erfolgsrezept, das euro-scene über die Jahre ermöglicht hat, und das lautet, sich nie auf andere zu verlassen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist es, das Festival zu erhalten, obwohl sich nach über zehn Jahren durchaus die Frage stellt, wie lange ich das noch machen möchte. Ich möchte vielleicht in Zukunft ein bißchen Zeit für andere Aktivitäten haben, um mich zusätzlich mit neuen Dingen beschäftigen zu können.
Ihr Lebensmotto?
Der Weg ist das Ziel.
Ann-Elisabeth Wolff
Mitglied im Beirat des Referates Musik und Theater im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen.

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

Bewerbung an:
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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