Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Gabriele Rothen

Gabriele Rothen
Inhaberin
Haarstudio Rothen
A-1050 Wien, Gießaufgasse 4
Friseurmeisterin
Kosmetika / Dienstleister
10
21/05/1971
Amstetten
Fabian (1999) und Riccarda (2001)
Verheiratet mit Werner
Kosmetik
Christine und Hans
Lesen, Joggen

Zur Karriere von Gabriele Rothen


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Pflichtschule absolvierte ich die Lehre in Wien und legte nach drei Jahren Praxis die Meisterprüfung ab. Nach zwei weiteren Praxisjahren machte ich mich im Jahr 1994 selbständig. Mein erstes Geschäftslokal hatte 40 Quadratmeter, ich betrieb das Unternehmen allein mit einem Lehrling. Ich stockte auf drei Mitarbeiter auf, übersiedelte in ein neues Lokal und besuchte verschiedene Seminare, zum Beispiel für Nagelpflege und Haarverlängerung. Heute führe ich mein Unternehmen mit neun bis elf Mitarbeitern. Wir beschäftigen uns im Grunde mit der Schönheit an sich und versuchen, immer etwas Neues in unser Programm aufzunehmen, wie zum Beispiel dekorative Kosmetik, Solarium und Nagelpflege.

Zum Erfolg von Gabriele Rothen


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist für mich, wenn ich mir Ziele setze, die ich in kleinen Schritten erreiche. Auch die Anerkennung von außen ist mir wichtig, um nicht betriebsblind zu werden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bin noch nicht dort, wo ich hin gelangen will, doch bisher ist alles so gelaufen, wie ich es wollte. Ich bin gerade einmal an der Mitte meines Weges angekommen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich glaube, daß in erster Linie meine Ehrlichkeit und meine Offenheit für meinen Erfolg verantwortlich sind. Was ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann, das mache ich einfach nicht. Eine große Rolle spielt dabei die Freude an dem, was ich mache. In diesem Sinne ist mein Beruf auch mein Hobby, selbstverständlich auf der Basis einer guten Ausbildung und laufender Fortbildung.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich gehe ruhig an jedes Problem heran, egal wie groß es ist. Ich überdenke, beziehungsweise überschlafe lieber alles noch einmal, bevor ich ein Problem löse. Zuerst treffe ich eine Entscheidung alleine und diskutiere sie dann im Team. Dabei stellt sich heraus, inwieweit die anderen meiner Lösung nahekommen, eventuell revidiere ich sie, wenn die Mehrheit mich vom Gegenteil überzeugt.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
Da ich in einer von Frauen dominierten Branche tätig bin, trifft dies auf mich nicht zu.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Für mich ist wichtig, daß sich jeder einzelne Mitarbeiter mit dem Geschäft identifiziert und das Gefühl hat, es wäre sein eigenes. Ich setze absolute Freundlichkeit und Loyalität voraus. Die fachliche Kompetenz ist sehr wichtig, aber wenn jemand fachlich nicht so versiert ist, aber vom Beruf begeistert und willig ist, kann er den letzten fachlichen Schliff durchaus erst an Ort und Stelle erwerben. Der Beruf soll ihm Spaß machen. Beim Vorstellungsgespräch übergebe ich jedem Bewerber ein kleines Buch mit der Firmenphilosophie und er entscheidet, ob er einverstanden ist, danach zu arbeiten.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Der Kunde kann sich als individuelle Persönlichkeit wahrnehmen, wir sind kein Massenbetrieb. Der Kontakt zum Kunden ist sehr persönlich, in die Kundenkartei wird jedes Detail eingetragen. Sobald der Kunde bei uns ist, versuchen wir, ihm eine Atmosphäre des Wohlbefindens zu vermitteln und ihm das Gefühl zu geben, im Mittelpunkt zu stehen und optimal betreut zu werden. Außerdem wird die Kundenberatung bei uns groß geschrieben und wir bieten unseren Kunden auch die neuesten Trends in Sachen Haarmode und Kosmetik. Wir eröffnen in Kürze einen zweiten Salon und werden unser jetziges Lokal als Schulungszentrum führen. Im neuen Salon wird uns neben einem integrierten Wellness-Kaffeehaus auch ein Frisurencomputer zur Verfügung stehen. Mit dem Schritt in Richtung Gastronomie steht unser Unternehmen auf einem weiteren Standbein.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich trenne diese beiden Bereiche zu je 50 Prozent. Ich habe zwei Kinder und habe über diese Frage eingehend nachgedacht. Vor den Kindern war meine Arbeit mein Kind, und ich könnte nach wie vor nicht Hausfrau und Mutter sein, ohne meinen Beruf. Andererseits will ich auch nicht mein Leben lang im Salon stehen. Ich bin drei Tage im Salon und drei Tage bei meiner Familie, ohne daß diese beiden Bereiche ineinanderfließen. Ich muß sagen, daß es für die Zufriedenheit der Kinder sicher wichtiger ist, wenn sie die Mutter drei Tage voll haben und ihre ganze Aufmerksamkeit genießen und dann wieder eine bestimmte Zeit gar nicht, wenn ihre Mutter mit sich selbst zufrieden ist.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich würde einem jungen Menschen raten, sich ein paar klare Ziele vor Augen zu halten, beinhart an deren Erreichung zu arbeiten und auch nach Rückschlägen nie aufzugeben. Ich glaube nicht, daß die schulische Ausbildung die unverzichtbare Voraussetzung für Erfolg ist. Wichtiger ist, daß ich das, was ich mache, wirklich will. Die Persönlichkeitsbildung, das heißt, wie ein Mensch an ein Problem herangeht, ist sicherlich wichtiger.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Da mein Mann mittlerweile in mein Unternehmen eingestiegen ist, haben wir uns mittelfristig das Ziel gesetzt, die Anzahl unserer Salons auf drei bis vier zu erhöhen. Meine Tätigkeit möchte ich auf zwei bis drei Tage in der Woche einschränken. Mein Hauptziel ist es, in einigen Jahren mit drei bis vier Stunden das zu verdienen, was andere in zwei bis drei Monaten verdienen, um mich mehr meiner Familie widmen zu können. Die einzelnen Salons sollen relativ eigenständig funktionieren, denn im Moment sind sie doch eher personenbezogen.
Gabriele Rothen

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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