Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Mag. Erich Lehner

Mag. Erich Lehner
Geschäftsführer, Partner
Europa Treuhand Ernst & Young, Wirtschaftsprüfungs- und SteuerberatungsgmbH
1220 Wien, Wagramerstraße 19, IZD-Tower
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
10000
17/11/1967
Wien
Maximilian (1999) und Johannes (2002)
Verheiratet mit Doris
Berater
Mag.
Gerhard und Ingeborg
Familie, Gutes Essen, Weinkultur
Miteigentümer der Fa. LS Lehner & Schölmberger GmbH, Laden- und Messebau, Eferding; Lehrbeauftragter an der FH Eisenstadt.

Zur Karriere von Erich Lehner


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura wurde ich 1986 beim Bundesheer als Einjährig-Freiwilliger zum Milizoffizier ausgebildet. 1987 begann ich Betriebswirtschaft an der WU-Wien zu studieren und schloß 1993 mit der Diplomarbeit zum Thema Die Österreichische Steuerstruktur im internationalen Vergleich - Auswirkungen der EU-Integration ab. Neben dem Studium arbeitete ich bereits bei der Firma Ernst & Young. Ich wurde 1993 voll angestellt und legte 1995 die Steuerberaterprüfung ab. Danach arbeitete ich als Prüfungs- und Projektleiter bei verschiedenen Aufgabenstellungen mit. 1999 absolvierte ich die Fachprüfung zum Wirtschaftsprüfer und bin seither primär im Krankenhaus- und öffentlichen Bereich tätig. Im Jahr 2000 wurde ich Gesellschafter bei Ernst & Young, 2002 schließlich Geschäftsführer und verantwortlich für den Marktbereich Health Sciences sowie mitverantwortlich für die Marktbereiche Energy, Chemicals, Utilities und Public Sector.

Zum Erfolg von Erich Lehner


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich glaube, daß Erfolg für jeden Menschen sehr wichtig ist, natürlich auch für mich, jedoch achte ich darauf, diesen Erfolg unter Beachtung meines Privatlebens zu erreichen. Mir bedeutet die Familie sehr viel, und ich jage dem Erfolg nicht um jeden Preis nach. Erfolg motiviert mich aber in jede Richtung.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Lernwilligkeit und Einsatzbereitschaft waren die Basis. Meine Zielsetzungen verfolgte ich konsequent, und meine Ausgeglichenheit und Kompromißbereitschaft ermöglichten es mir, meine Fähigkeiten gut in bestehende Organisationen einzufügen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Zweifellos hat mich mein Vater geprägt. Er ist Nationalökonom am WIFO für Budget und Steuern. Sowohl menschlich, als auch beruflich konnte er mir vieles mitgeben. Sein Wissen um die Volkswirtschaft, sein Engagement und Arbeitseinsatz sowie seine intellektuelle Kapazität sind nur einige Faktoren. Von meiner Mutter habe ich die entsprechenden Softfacts erhalten. Weiters dürfte ich von meinen Großeltern die unternehmerische Ader mitbekommen haben.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Meistens wird eher über Dinge gesprochen, die nicht funktionieren. Ich konnte aber Anerkennung von Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzten erhalten. Soziale Anerkennung ergibt sich in weiterer Folge, sofern die Ethik stimmt. Ich weiß, wie wichtig Lob sein kann, daher vergesse ich in meiner leitenden Funktion nicht, meine Mitarbeiter entsprechend zu behandeln.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Es gibt in meinem Arbeitsbereich eine signifikant geringe Fluktuation. Dieser Parameter wird in unserem Haus gemessen und überwacht, weil er mit Führungsbeurteilung und Kosten zu tun hat. Daraus kann man schließen, daß ich mein Team motivieren und kollegial führen kann. Ich fordere meine Mitarbeiter, gebe ihnen aber auch entsprechenden Spielraum. In unserer Abteilung gibt es volle Kritikfähigkeit in jede Richtung, allerdings werden diese Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Abteilung ausdiskutiert. Nach außen treten wir geschlossen auf. Meine Ziele versuche ich durch Kommunikation und Vorbildwirkung umzusetzen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Die Vorauswahl trifft das Personalbüro unseres Unternehmens. In der Regel bietet man Studenten noch während ihres Studiums die Möglichkeit zum Kennenlernen in der Firma zu arbeiten. Aus diesem Reservoir von Aspiranten wird die Auswahl getroffen. Wenn die Bewerber zu mir kommen, steht die Qualifikation bereits außer Frage. Ich versuche dann Lernfähigkeit und Bereitschaft zu hinterfragen und Teamfähigkeit sowie Persönlichkeit zu prüfen. Wichtig ist mir, verschiedene Charaktere und Persönlichkeiten in unsere Abteilung zu bekommen, damit wir uns gegenseitig ergänzen können.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich gehe jeden Morgen durch die Abteilung, um so jedem Mitarbeiter die Möglichkeit zu geben, mit mir zu sprechen und eventuelle Tagesprobleme aufzuzeigen. Sollte sich dabei herausstellen, daß es gravierende berufliche oder private Probleme gibt, setzt man sich zu einem Gespräch zusammen. Ich betreibe Motivation mit Gefühl in natürlicher Weise. Unser Haus bietet viele Möglichkeiten, um Karriere zu machen.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir werfen Know-how und großes Potential in die Waagschale. Unsere Organisation schafft es, trotz unserer Größe flexibel zu agieren. Dies unterscheidet uns von den Mitbewerbern.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Mir ist in dieser Hinsicht das Gleichgewicht sehr wichtig. Der Beruf dominiert zweifellos, es ist mir jedoch möglich, die notwendigen Freiräume zu schaffen und diese bewußt zu nützen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Wir könnten als Unternehmen nicht überleben, wenn Weiterbildung nicht Teil unserer Tätigkeit wäre. Es gibt sogar vom Institut der Wirtschaftsprüfer Regeln zur Fortbildung, das heißt wir müssen jährlich mindestens 40 Wochenstunden nachweisen, wobei es in der Praxis wesentlich mehr sind. Darüber hinaus gibt es firmeninterne Qualitätsniveaus und entsprechende Schulungen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Es ist von Vorteil, einen Beruf zu wählen, der den Einstieg in alle Branchen ermöglicht. Eine sehr gute Ausbildung erhält man in der Regel in Fachhochschulen. Man weiß auch schon davor, wie lang diese dauern. Ein weiteres Studium wäre danach möglich.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein berufliches Ziel ist es, mich in diesem Unternehmen weiterentwickeln zu können und ohne Scheuklappen auch andere Möglichkeiten zu erkennen. Privat möchte ich mich mehr in die Familie einbinden.
Ihr Lebensmotto?
Es ist nie zu spät!
Erich Lehner
Fachliteratur.
Wirtschaftsbund, Mittelschüler-Kartellverband (MKV).

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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