Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Hofrat Mag. Johann Sterzinger

Hofrat Mag. Johann Sterzinger
Direktor
BRG-BORG Telfs
6410 Telfs, Weißenbachgasse 37
Lehrer
Grundbildung
50
19/06/1945
Leonhard (1968), Urban (1970), Magdalena (1972), Veronika (1976) und Magnus (1979)
Verheiratet mit Isabella
Bildung
Mag.
Johann und Maria
Informatik, Kulturgeschehen

Zur Karriere von Johann Sterzinger


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich wurde als fünftes Kind der Eheleute Johann und Maria Sterzinger in Telfs geboren. Von 1951 bis 1955 besuchte ich die Volksschule, von 1955 bis 1958 die Hauptschule in Telfs. Anschließend wechselte ich an das Bischöfliche Gymnasium Paulinum in Schwaz, wo ich am 18. Juni 1965 mit ausgezeichnetem Erfolg maturierte. Vom Wintersemester 1965/66 bis zum Wintersemester 1971/72 studierte ich an der Philosophischen Fakultät der Universität Innsbruck die Fächer Mathematik und Physik. Am 18. Dezember 1971 wurde mir der akademische Grad Magister der Naturwissenschaften verliehen. Am 14. September 1970 trat ich als Vertragslehrer am musisch-pädagogischen Bundesrealgymnasium, Expositur Telfs, dem späteren Bundes-Oberstufenrealgymnasium Telfs, in den Dienst des Landesschulrates für Tirol. Bereits 1973 wurde ich zum provisorischen Professor ernannt. Die Definitivstellung erfolgte am 1. Jänner 1975. Mit Beschluß des Kollegiums des Landesschulrates für Tirol wurde mir 1975 am musisch-pädagogischen Bundesrealgymnasium Telfs eine schulfeste Stelle verliehen. Bereits sehr früh wurden mir immer wieder administrative Aufgaben wie die Erstellung der Stundenpläne, der Supplierpläne und der Maturaeinteilungen übertragen. Daher wurde ich auch nach der Einführung der Administratoren an Kleinschulen (ab acht Klassen) mit dem Amt des Administrators am BORG Telfs betraut. Als solcher war ich Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der Administratoren Tirols. In der Standesvertretung engagierte ich mich als ÖPU Vertrauensmann der Schule, als Obmann des gewerkschaftlichen Betriebsausschusses am BORG Telfs, als Mitglied der Landesleitung der Sektion 11 im ÖGB und in der Fachgruppe AHS Lehrer im AAB Tirol. Außerhalb der Schule engagierte ich mich in kulturellen Belangen der Marktgemeinde Telfs. Ich war über 15 Jahre Obmann des Kulturbeirates der Marktgemeinde Telfs, Gründungsmitglied und Obmann des Kreises für Kultur und Bildung, der Konzertreihe Interregional sowie der Studentenverbindung Hertenberg zu Telfs. Aufgrund meines Engagements wurde mir 2004 der Berufstitel Hofrat verliehen.

Zum Erfolg von Johann Sterzinger


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich ein gemeinsames Weiterbringen der Schule. Dazu gehört vor allem der permanente Gedankenaustausch mit den Lehrern, denn wenn es uns gelingt, diese Gedanken in die Tat umzusetzen, haben wir auch Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Zum Teil. Wenn ich auf die letzten zehn Jahre zurückblicke, in denen ich Direktor dieser Schule bin, haben wir einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Diese Weiterentwicklung ist aber nicht nur mein Erfolg, sondern der Erfolg der Schule. Insbesondere ist es uns gelungen, die Schule nach außen hin zu öffnen, europaweite Kooperationen mit anderen Schulen einzugehen und eine enge, praxisbezogene Zusammenarbeit mit der Wirtschaft aufzubauen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Als ich vor zehn Jahren die Schule als Direktor übernahm, machte ich mir Gedanken, wie es weitergehen soll. Dabei kam es zu einer glücklichen Fügung. Ich lernte einen renommierten Wirtschaftsberater aus der Schweiz kennen, Professor Oswald, der eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist. Es gelang mir, ihn für die professionelle Konzeption der zukünftigen Schulentwicklung zu engagieren. Durch ihn haben wir an der Schule gelernt, miteinander richtig umzugehen und daß jeder für seinen Bereich eigenverantwortlich ist. Uns ist bewußt geworden, daß es keinen alleinigen Chef gibt, sondern daß es nur gemeinsam gelingen kann, die Schule in eine positive Richtung zu lenken.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Vor allem durch Gespräche. Meine Tür ist immer offen, und jeder kann mit seinen Anliegen zu mir kommen. Auch wenn ich gelegentlich kritisiere, ich nehme mir Zeit zuzuhören. Ich glaube, das ist die Grundlage unseres Erfolges.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß es auf lange Sicht immer besser ist, wenn man sich offen so gibt, wie man ist. Man muß hinter seiner Meinung stehen, auch wenn es für andere nicht immer leicht ist, so wird man aufgrund der Authentizität doch eher akzeptiert, als wenn man sich verstellen würde.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein einführender Lehrer in Mathematik hat mir im ersten Jahr so beeindruckt, daß ich ihm nacheiferte und Wertvolles von ihm übernahm. Von ihm habe ich gelernt, Dinge zu hinterfragen und erst dann zu beurteilen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich bin nicht auf Anerkennung aus, aber natürlich habe ich mich gefreut, als ich zum Hofrat ernannt wurde. Viel wichtiger ist mir jedoch, daß ich manchmal Briefe von Eltern bekomme, in denen mir mitgeteilt wird, wie gut sich das Kind entwickelt hat. Eine große Anerkennung ist es auch, wenn ich ehemalige Schüler treffe und sich herausstellt, daß sie ihren Weg gemacht haben und es zu etwas gebracht haben im Leben.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Die finanzielle Situation im Bildungswesen ist sicherlich ein zur Zeit ungelöstes Problem. Außerdem finde ich es bedenklich, daß die Politik glaubt, überall mitmischen und mitbestimmen zu müssen. Für zukunftsweisende Konzepte im Bildungswesen bedarf es ausgewiesener Fachleute und nicht unbedingt Politiker.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Mein Erfolg ist der Erfolg der Lehrer.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich habe keinen Einfluß auf die Auswahl meiner Lehrer, was manchmal natürlich auch negative Auswirkungen hat.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Unsere Schule hat zwei Schwerpunkte: Informatik und den musisch-kreativen Bereich. Ich glaube, daß wir durch den Einsatz aller Lehrer mittlerweile eine führende Informatikschule in Tirol sind, und wir arbeiten daran, auch im musisch-kreativen Bereich weitere Fortschritte zu machen. Die enge Kooperation mit der Wirtschaft bewirkt einerseits finanzielle Mittel für diverse Anschaffungen, andererseits haben unsere Schüler die Möglichkeit, eine Woche in den Ferien einen Betrieb von innen kennen zu lernen. Erwähnenswert ist auch, daß wir seit kurzem Mitglied der ENIS-Schulen sind. ENIS bedeutet Europäisches Netzwerk innovativer Schulen, und wir sind in Österreich als eine von 20 Schulen für dieses Programm, an dem europaweit 200 Schulen mitwirken, ausgewählt worden. Diesen internationalen Gedankenaustausch sehe ich auch als eine Stärke unserer Schule.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ohne meine Frau hätte ich beruflich nie diesen Erfolg haben können. Sie stand und steht immer hundertprozentig hinter mir, und ihre Ratschläge sind für mich sehr wertvoll.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich liege viele Nächte wach und denke nach. Wenn ich aufwache, lese ich nach und diskutiere auch mit anderen darüber. Als sehr wertvoll erachte ich auch die Treffen mit den anderen Direktoren, bei denen zukunftsweisende Projekte besprochen und diskutiert werden. Davon nehme ich meist viele Anregungen mit.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Das Wichtigste aus meiner Sicht ist, ins Ausland zu gehen und Sprachen zu lernen. Daran kommt man heute nicht vorbei. Interessant ist der Osten, weil sich da etwas auftut, das wir heute noch gar nicht abschätzen können. Mein Rat ist es, flexibel zu sein. Vielleicht sollte man nicht nur ein, sondern zwei Studien abschließen. Nur die Flexiblen werden es schaffen, beruflich erfolgreich zu sein.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte in Zukunft verstärkt den praxisorientieren Unterricht vorantreiben und bevor ich in Pension gehe, den lang geplanten Neubau unserer Schule abgesegnet wissen. Damit beschäftige ich mich intensiv seit sieben Jahren, und eigentlich fehlt nur mehr eine Unterschrift. Meinem Nachfolger möchte ich ersparen, sich damit herumschlagen zu müssen.
Ihr Lebensmotto?
Gib nie auf! Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die es nicht schaffen würden. (Henry Ford)
Johann Sterzinger
Rotary Club Seefeld/Telfs.
Ernennung zum Hofrat, 2004.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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