Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Dr. Günther Gorgas

Dr. Günther Gorgas
Inhaber
Dr. Günther Gorgas Unternehmens und Organisationsberatung
1190 Wien, Radelmayergasse 2/8
Unternehmens- und Organisationsberatung
Unternehmensberater
07/12/1951
Wien
Theresa (1981), Anna-Maria (1983), Nikolaus (1987) und Franziska (1992)
Verheiratet mit Irmgard
Berater
Dr.
Hermine und Wilhelm
Briefmarken, Garten, Lesen (Geschichte, Technik), Fotografieren
Qualitätsauditor der Österreichischen Vereinigung für Qualitätssicherung Quality Austria.

Zur Karriere von Günther Gorgas


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura und abgeleistetem Präsenzdienst studierte ich ab 1971 an der Universität Wien Physik und Mathematik. Ich sah dann zu dieser Zeit, wie viele meiner Freunde bereits im Berufsleben standen und Geld verdienten, das mir nur in beschränktem Maß zur Verfügung stand. Daher überlegte ich, das Studium abzubrechen und die Ausbildung zum Croupier bei den Casinos Austria zu absolvieren. Da ich ein Mensch bin, der gern zu Ende bringt, was er beginnt, und mich die Physik auch interessierte, zog ich das Studium doch durch und beendete es 1978 mit der Promotion. Anschließend bewarb ich mich bei 14 Firmen, erhielt vier positive Antworten und entschied mich schließlich für die Kapsch AG. Dort begann ich 1979 als Labortechniker und durfte vier Jahre später die Leitung des Bauteilelabors übernehmen. Außerdem wurde mir das Vertrauen ausgesprochen, ein Prüflabor nach meinen Vorstellungen und Ideen aufzubauen. Von 1988 bis 1992 hatte ich die Leitung des Component Engineering inne. Ab 1992 wurde mir neben der Leitung des Bauteilelabors zusätzlich die Position des stellvertretenden Leiters des Zentrallabors übertragen. Außerdem wurde ich Qualitätsbeauftragter der Fertigung und absolvierte nebenbei alle dazu notwendigen Ausbildungen. Das war eine Herausforderung, die mir sehr gefiel. Im Jahr 1999 stieg ich zum Leiter des Zentrallabors auf und hatte damit alle Laboratorien der Kapsch AG mit rund 50 Mitarbeitern unter mir. Mitte 2002 teilte sich die Kapsch AG in vier Einzelunternehmen, ich trat in die Firma Kapsch Components über und bekam dort die Funktion des technischen Leiters. Allerdings nur für drei Wochen, dann ging ich auf Urlaub - und als ich zurückkam, war ich entlassen. Das war aber keine allzu große Überraschung, weil ich schon im Vorfeld mitbekommen hatte, daß es um das Unternehmen wirtschaftlich nicht gut bestellt war, und die Bank inzwischen das Sagen hatte. Ich war damals bereits über 50 Jahre alt, und meine Chancen am Arbeitsmarkt waren realistisch gesehen mehr als gering. Daher nahm ich die Situation zum Anlaß und machte mich Anfang 2003 als Unternehmensberater selbständig. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Qualitätsbeauftragter bei Kapsch ist das Qualitätsmanagement einer meiner großen Schwerpunkte. Der Bereich, in dem ich tätig bin, umfaßt ein breites Spektrum vom Prozeßmanagement über Organisationsentwicklung bis hin zur Organisationsoptimierung. Die grundlegende Frage lautet: Wie motiviert man die Menschen dazu, ihr vorhandenes Wissen noch stärker zum Wohl des Unternehmens einzubringen? Als Berater bin ich außerdem auf die Verbesserung der Abläufe bei der Fertigung elektronischer Systeme spezialisiert, und im Jahr 2005 wurde ich zum ÖQS-Qualitätsauditor berufen.

Zum Erfolg von Günther Gorgas


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich etwas umsetzen kann, das ich geplant hatte, bedeutet das für mich Erfolg. Alles andere wäre unter Glück oder Zufall einzuordnen. Erfolg muß man sich erarbeiten. Einer der urmenschlichsten Triebe ist es, Beute zu machen und sie auch zu zeigen. Für mich gehört zum Erfolg auch, andere daran teilhaben zu lassen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich habe meine Linie von Beginn des Studiums bis etwa zwei Jahre vor meinem Ausscheiden bei Kapsch recht erfolgreich durchgezogen. Dann begann das Umdenken in Richtung Selbständigkeit und Unternehmensberatung - ob ich hier ebenso erfolgreich bin, kann ich aufgrund der kurzen Zeitspanne noch nicht beurteilen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Meine Ausbildung hat sicher wesentlich zum Erfolg beigetragen. Wenn man in Österreich einen akademischen Titel hat, wird man danach beurteilt und auch bezahlt. Das ist traurig, aber wahr. Ausschlaggebend für meinen Erfolg ist aber auch die soziale Komponente: Geprägt durch mein Elternhaus bin ich ein ausgleichender, flexibler Mensch, der mit fast allen Menschen zurechtkommt. Ich akzeptiere jeden so, wie er ist, und nehme ihn für voll.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Ich bin erfolgreicher, wenn ich das umsetze, was ich denke und fühle - unbeeinflußt von anderen. Ein Plagiat kann nie so gut sein wie das Original.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich hatte einige ältere Freunde und Bekannte, die Physik studierten oder im Bereich der Forschung arbeiteten. Dadurch wurde auch mein Interesse geweckt, und so kam ich eigentlich zum Physik- und Mathematikstudium. Durch verschiedene Umstände ging ich dann nicht in die Forschung, sondern in die Wirtschaft, meine Kenntnisse konnte ich aber doch immer wieder gut einsetzen. Bei Kapsch hatte ich einen guten Kollegen und Freund, mit dem ich intensiv über meine Zukunftspläne in Richtung Unternehmensberatung sprechen konnte und der mich auch bestärkte.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Man sieht den Beruf des Unternehmensberaters ohne regelmäßiges Fixeinkommen sehr kritisch - so meine Erfahrung aus dem persönlichen Umfeld. Meine Frau hingegen steht voll zu mir.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich bin als Unternehmensberater ein Einzelkämpfer, der vollkommen flexibel ohne Hierarchien eines Beratungsbüros auf den Kunden zugehen und auf ihn eingehen kann. Der Kunde muß sich nicht auf verschiedene Berater einstellen. Eine meiner größten Stärken ist meine Erfahrung; ich habe sehr viel gesehen, erlebt und gemacht und unterscheide mich damit von vielen anderen Beratern, die teilweise ohne jede Berufserfahrung direkt nach dem Studium in diese Branche einsteigen. Mein Hintergrund der Quality Austria und als Auditor rundet das Spektrum noch zusätzlich ab.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich habe mir in unserer Wohnung mein Büro eingerichtet. Das war zu Beginn recht hart, da ich ja die Infrastruktur eines Großbetriebes gewöhnt war. Wenn man zu Hause arbeitet, nimmt die Familie das oft nicht als Arbeit wahr - ich bin ja daheim und könnte daher auch dieses und jenes erledigen. Aber grundsätzlich funktioniert es recht gut, auch wenn die Grenzen aufgrund der räumlichen Gegebenheiten oft fließend sind.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Feuer und Begeisterung zu zeigen. Das gelingt nicht jeden Tag, aber dann muß man sich eben wieder selbst motivieren.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Beruflich möchte ich mein Geschäft konsolidieren, momentan gibt es noch zu viele Schwankungen in der Auslastung. Ich möchte mir mehrere Standbeine erarbeiten. Fällt dann eines weg, bringt mich das auch nicht um. Wenn es mir gelingt, das Unternehmen auszubauen, werde ich durchaus auch andere Berater beschäftigen.
Günther Gorgas
Jährlicher Briefmarkenkatalog, Qualitätstechnischer Fachartikel für "Die Presse", Beitrag über Qualitätsmanagement (Wirtschaftsverlag).
Wirtschaftskammer.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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