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* Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger

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Rektor
Universität Salzburg
5020 Salzburg, Kapitelgasse 4
Ordinarius für Christliche Philosophie an der Theologischen Fakultät
Wissenschaftliche Institute, Forschung
2000
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dr.
Heinrich
Schmidinger
15.02.1954
Wien
Maria und Heinrich
Theresia (1982), Veronika (1985) und Lukas (1990)
Verheiratet mit Mag. Katharina, geb. Mayr
Lesen, Musik hören, Modelleisenbahnen, Schwimmen, Wandern

Service

Heinrich Schmidinger
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Schmidinger

Zur Karriere

Zur Karriere von Heinrich Schmidinger

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich wuchs in der französischen Schweiz auf. Von 1965 bis 1972 besuchte ich das Gymnasium Stella Matutina in Feldkirch in Vorarlberg. Nach der Matura studierte ich von 1972 bis 1980 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom Philosophie und Theologie. Nach meiner Rückkehr nach Österreich im Jahre 1980 war ich sieben Jahre als Assistent am Internationalen Forschungszentrum in Salzburg tätig. Gleichzeitig habilitierte ich mich 1984 für Christliche Philosophie an der Theologischen Fakultät in Innsbruck und hielt ab diesem Zeitpunkt regelmäßig Vorlesungen. Von 1987 bis 1993 war ich als Lektor und stellvertretender Leiter des Tyrolia-Verlages in Innsbruck tätig. Im Jahre 1993 wurde ich als Ordinarius für Christliche Philosophie an die Theologische Fakultät der Universität Salzburg berufen, 1995 wurde ich zum Dekan der Theologischen Fakultät und als solcher zum Vorsitzenden der Österreichischen Dekanekonferenz gewählt. Als Dekan hatte ich unter anderem die Leitung der Budget- und Planstellenkommission inne. Schicksal und Fügung spielten bei meiner Karriere und in meinem Leben immer eine wesentliche Rolle. 1997 traten staatliche Einsparungsmaßnahmen in Kraft, was bis auf weiteres keine Neueinstellungen und auch die Streichung des Investitionsbudgets bedeutete. Nach dieser Periode erhielten wir ein Kompensationsbudget. Von diesem Zeitpunkt an wurde meine Funktion aufgewertet, und ich wurde sozusagen über Nacht zum Entscheidungsträger, der die Gelder verwaltete und zuteilte. Kurz darauf trat das Autonomiegesetz in Kraft, das die Universitäten im Grunde wie ein wirtschaftliches Unternehmen strukturierte. Der Einfluß der Gremien wurde erheblich heruntergesetzt, während Verantwortung und Entscheidungsbefugnis der Funktionsträger erhöht wurden. Von Februar 1999 bis Oktober 2001 wirkte ich als Vizerektor für Ressourcen und als Stellvertreter des Rektors. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden meines Vorgängers wurde ich 2001 zum Rektor der Universität Salzburg gewählt. Im April wurde ich vom Universitätsrat einstimmig wiedergewählt, und im März 2007 wurde ich für weitere vier Jahre in meinem Amt bestätigt. Die Universität Salzburg hat unter meiner Leitung mehrere Studienrichtungen neu eingerichtet (Recht und Wirtschaft, Ingenieurwissenschaft, European Union Studies), eine offensive Berufungspolitik betrieben und den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt gefördert. Die externen Forschungsmittel konnten in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt werden (von sechs Mio. Euro 2002 auf 14 Mio. Euro im Vorjahr). Es wurden vier Christian-Doppler-Labors eingerichtet und die Beteiligung an EU-Projekten verdoppelt. Die Zahl der Studierenden konnte auf 13.000 erhöht werden.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Heinrich Schmidinger

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich das Wissen, durch mein berufliches Engagement Gutes bewirkt zu haben.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Meine Wiederwahl bestätigt meinen bisherigen Erfolg. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Die Unterstützung durch ein gutes Team war ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Wir sind ein Team, das gemeinsame Ziele verfolgt, und wo jeder dem anderen vertraut. Weiters war sicherlich ausschlaggebend, daß ich stets auf Kommunikation setzte. Das war zwar manchmal anstrengend, entpuppte sich jedoch als der richtige Weg.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Wesentlich ist eine langfristige Planung. Herausforderungen widme ich mich ehestmöglich, denn alles andere erzeugt Sorgen, Ängste und Streß. Ich bewahre jedoch Ruhe und reagiere nicht sofort nach der ersten emotionalen Regung. Konflikte versuche ich durch Gespräche zu lösen.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Eine wesentliche Rolle spielte mein Vater, der eine ähnliche Karriere wie ich verfolgte, und von dem ich in beruflicher Hinsicht sehr viel lernen konnte. Im Tyrolia-Verlag prägte mich der ehemalige Generaldirektor Schiemer, von dem ich lernte, wie man ein Unternehmen führt.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Die schönsten Anerkennungen waren natürlich gute Rezensionen meiner Publikationen, ebenso die positiven Rückmeldungen meiner Studenten. Eine weitere Anerkennung stellte für mich die Wahl zum Rektor dar.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Mein Erfolg hängt in hohem Maße von meinen Mitarbeitern ab.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Da ich nicht die Möglichkeit habe, meine Mitarbeiter finanziell zu motivieren, ist die Kommunikation ein wichtiger Motivationsfaktor. Das heißt, ich bin für meine Mitarbeiter direkt und unbürokratisch erreichbar. Sie wissen, daß ich sie ernst nehme und an dem interessiert bin, was sie tun.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich werde teilweise als zu gutmütig, zu wenig hart und als zu kompromißbereit gesehen. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Wir haben eine sehr konsequente Schwerpunktsetzung durchgeführt und einen realistischen Organisationsplan entworfen. Weiters verfügen wir über einen sehr guten Entwicklungsplan, der einen Ausbau der Universität vorsieht.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Ich suche hier die Kooperation. Wir sehen das Verhältnis der Universitäten zueinander als freundschaftliche, partnerschaftliche Konkurrenz, denn wenn Probleme auftauchen, werden diese bei den Rektorenkonferenzen besprochen.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich halte es für wesentlich, eine humorvolle Einstellung zum Leben zu bewahren.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Die Universität muß sich bewegen, offensiv und dynamisch bleiben. Ein weiteres Ziel ist, daß die Universität in einigen Bereichen noch wächst.
Ihr Lebensmotto?
Ich glaube an das Leben vor dem Tod.

Publikationen

Das Problem des Interesses und die Philosophie Sören Kierkegaards, Verlag Karl Alber 1983; Nachidealistische Philosophie und christliches Denken, Verlag Karl Alber 1985; Der Mensch ist Person. Ein christliches Prinzip in theologischer und philosophischer Sicht, Tyrolia Verlag 1994; Metaphysik. Ein Grundkurs, Kohlhammer Verlag 2000 und 2006; Hat Theologie Zukunft? Ein Plädoyer für ihre Notwendigkeit, TOPOS-PLUS-Taschenbuch 2000; Wege zur Toleranz. Geschichte einer europäischen Idee in Quellen, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2002.

Mitgliedschaften

Österreichische Forschungsgemeinschaft, Rektorenkonferenz, Direktorium der Salzburger Hochschulwochen, Europäisches Forum Alpbach.

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