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* Renate Lehner

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Senior Partnerin
NP Neumann & Partners GmbH
1010 Wien, Kärntner Straße 51
Unternehmensberater
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Profil

Zur Person

Renate
Lehner
Christoph (1984)
Golf, Schifahren, Wandern, Lesen, Vernissagen

Service

Renate Lehner
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Lehner

Zur Karriere

Zur Karriere von Renate Lehner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Mutter war Alleinerzieherin von vier Kindern. Die finanziellen Mittel für eine Ausbildung waren knapp. Ich wuchs auf dem Land auf und rief während meiner Schulzeit am Gymnasium bei der Landesregierung an, um mich nach einem Ferialjob in Wien zu erkundigen. Dem Personalchef gefiel diese Eigeninitiative einer 15-Jährigen, und er lud mich zu einem Vorstellungsgespräch ein. Ich bekam die Ferialpraxis und startete meine Berufslaufbahn nach dem Gymnasium ebenfalls bei der Landesregierung im Wohnbaubereich. Nach eineinhalb Jahren interessierte ich mich für eine Veränderung. Ich hatte in meinem Job meinen Mann kennengelernt und wollte Beruf und Privatleben trennen und meine Sprachkenntnisse besser nützen. Ich wechselte in die Papierindustrie. Dort lernte ich, selbständig Kunden zu betreuen, und da Frankreich und Nordafrika in meinen Zuständigkeitsbereich fielen, konnte ich auch meine Französischkenntnisse gut einsetzen. Über Vermittlung der Firma Neumann kam ich in die Stahlhallenbranche. In diesem Unternehmen war ich sieben Jahre als Assistentin des Vorstandes tätig, leitete den administrativen Bereich und eignete mir auch Wissen im Marketing- und Finanzbereich an. Leider wurde die Firma liquidiert, und ich mußte mir eine neue Herausforderung suchen. Ich bewarb mich 1982 beim Personalberatungsunternehmen Neumann und wurde als Assistentin des damaligen Geschäftsführers aufgenommen. In dieser Funktion lernte ich die Branche der Personalberatung von der Pike auf kennen. Dr. Neumann war zu dieser Zeit gerade dabei, Büros in Osteuropa zu eröffnen, was ein zusätzlicher interessanter Aspekt war. Schließlich wurde mir angeboten, das Research-Team zu unterstützen, und ich lernte dadurch die Wirtschaftsszene besser kennen und verstehen. 1984 kam mein Sohn zur Welt. Nach der Karenzzeit stieg ich wieder ins Berufsleben bei Neumann ein. Da mir Familie und Kind sehr wichtig waren, arbeitete ich zunächst in Teilzeit im Research und konnte meine Projekte nach eigenem Ermessen gestalten. Nach einiger Zeit bekam ich die Leitung des Research in Österreich, und in weiterer Folge wurde ich auch „Internationaler Research Country Coordinator“ und unterstützte mit einem Team in Österreich rund 20 Berater. Mein letztes internationales Research-Meeting organisierten wir in Brüssel mit 83 Researchern aus ca. 15 Ländern. In den jährlichen Mitarbeitergesprächen wurde mir von der Geschäftsführung klargemacht, daß für mich als Nicht-Akademikerin eine Weiterentwicklung als Beraterin nicht möglich sei. Ich hatte jedoch in einigen ehemaligen Vorgesetzten, die meine Arbeitsweise kannten, sehr gute Fürsprecher. Als sie bei Neumann ausschieden, boten sie mir die Möglichkeit, als Beraterin Karriere zu machen. So entschloß ich mich nach 18 Jahren Neumann im Jahr 1999 zum Wechsel zur Personalberatung Kienbaum. Dort performte ich sehr gut. Mir wurden nach sechs Monaten die Prokura und die Leitung des Office übertragen, und ich konnte mithelfen, Kienbaum in Österreich stärker zu etablieren. Da ich durch meine Tätigkeit bei Neumann zahlreiche langjährige Kundenbeziehungen im Ausland hatte, Kienbaum aber auf den deutschsprachigen Raum fokussiert war, entschied ich mich im Jahr 2002, das Angebot von Helmut Neumann anzunehmen, ihm beim Aufbau seines neuen Unternehmens Neumann & Partners zu unterstützen. Nachdem Internet und EDV immer mein Liebkind waren, baute ich hier eine Datenbank auf, die mittlerweile alleine in Österreich 50.000 Kandidaten umfaßt, und startete als Senior Partner. Mein Schwerpunkt liegt im Executive Search, wo ich alle meine Kundenprojekte vom Research bis zur Besetzung betreue. Ich sehe mich heute als Generalistin mit den Branchenschwerpunkten im Maschinenbau, der Automobilindustrie und der Konsumgüterindustrie bzw. dem Handel. Die Personalsuchen sind aufgrund der Globalisierung sehr international und reichen von Mexiko bis Rumänien. Ich präsentiere den Unternehmen in der ersten Runde drei bis vier Kandidaten, und da ist meistens schon der Richtige dabei - darauf bin ich stolz.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Renate Lehner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich Ausgeglichenheit, Zufriedenheit; sich Ziele zu setzen und sie zu erreichen. Diese Ziele können sehr unterschiedlich definiert sein und sowohl den privaten wie den beruflichen Bereich betreffen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, im Rahmen meiner Definition sehe ich mich als erfolgreich. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich wuchs mit meinen Aufgaben, entwickelte mich Schritt für Schritt weiter und baute dadurch auch ein gesundes Selbstbewußtsein auf. Meine Genauigkeit, Diskretion und Engagement werden von den Kunden sehr geschätzt. Ausschlaggebend für meine Karriere waren sicherlich mein Ehrgeiz und mein Wille, mich in die Materie zu vertiefen und ein entsprechendes Wissen aufzubauen. Ich verfüge über Menschenkenntnis, Fingerspitzengefühl und lernte, auf Kunden einzugehen und ihnen genau zuzuhören. Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein? Es gibt nach wie vor sehr wenige Frauen in Führungspositionen. Männer können sich wesentlich besser vernetzen, Frauen müssen erst lernen, sich gegenseitig zu unterstützen. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein erster Chef bei der Landesregierung war mein großes Vorbild. Er kam aus ähnlichen familiären Verhältnissen, war sehr engagiert und studierte neben seiner Berufstätigkeit Jus. Er begleitete mich viele Jahre, ist sehr belesen, verfügt über ein großes Netzwerk, und ich hole mir nach wie vor Anregungen von ihm. Auch mein Mann hat mich immer sehr motiviert und unterstützt, obwohl er es zumindest zu Beginn meiner Karriere vorgezogen hätte, wenn ich zu Hause geblieben wäre. Wir haben uns nach 30 Jahren Ehe getrennt, es verbindet uns aber nach wie vor ein gutes Verhältnis.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich erfahre Anerkennung einerseits auf der Kundenseite, weil ich viele Folgeaufträge bekomme und die Kunden aktiv auf mich zukommen; andererseits bekomme ich Anerkennung von den Menschen, die einen Job suchen, und die ich dabei erfolgreich unterstützen kann. Von meinem Sohn, auf den ich sehr stolz bin, erfahre ich ebenfalls Anerkennung, aber auch konstruktive Kritik. Das schätze ich sehr, weil diese Meinung ungefiltert und ehrlich ist. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Die Persönlichkeit ist neben einer guten Ausbildung und fachlicher Qualifikation das wichtigste Kriterium. Wo paßt die Chemie am besten, wer paßt am besten ins Team und in das Unternehmen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Familie ist für mich der Ruhepol, wo ich Kraft tanken, aber auch diverse Probleme und Fragen diskutieren kann. Der familiäre Background ist mir enorm wichtig. Natürlich arbeite ich sehr viel und greife immer wieder auch am Wochenende oder im Urlaub zum Telefon. Ich kann aber auch gut abschalten und nehme mir entsprechende Auszeiten, um die Batterien für den Job wieder aufzuladen. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Mir ist es gelungen, auch als Nicht-Akademikerin Karriere zu machen. In der heutigen Zeit empfehle ich aber jedem, ein Studium oder zumindest eine fundierte Ausbildung zu absolvieren. Ein ganz wichtiger Punkt ist die soziale Kompetenz. Bei rascher Karriereentwicklung von Managern kommen oft Kommunikation, Teamorientierung und Wertschätzung von Mitarbeitern zu kurz.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich bin mit meinem privaten Leben und meiner beruflichen Tätigkeit sehr zufrieden. Gerne würde ich noch einige Zeit in meinem Job so erfolgreich wie bisher bleiben und wünsche mir, daß der wirtschaftliche Aufschwung weiterhin anhält. Im privaten Bereich hoffe ich, daß mein Sohn seinen beruflichen wie privaten Weg weiterhin so erfolgreich geht. Er beendet gerade sein Jus-Studium mit der Dissertation und wird zusätzlich noch BWL studieren. Persönlich wünsche ich mir, gesund zu bleiben, und möchte mir künftig etwas mehr Freizeit gönnen.

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