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* Max Koch

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Sprecher
SOS-Mitmensch
1070 Wien, Zollergasse 15
Sprecher von SOS-Mitmensch
Assoziierte Institutionen, Vereine, Sonstiges
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Profil

Zur Person

Max
Koch
15.12.1943
Moskau
Josef und Betty
Bernhard (1984)
Verheiratet mit Mechthild
Tennis, Fußball und Lesen

Service

Max Koch
Werbung

Koch

Zur Karriere

Zur Karriere von Max Koch
Was waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere? Meine Eltern waren Antifaschisten, die Österreich verlassen mußten und ich wurde in einer bombardierten Stadt geboren. Nach dem Tod meines Vaters ging meine Mutter mit mir wieder nach Österreich zurück. Meine Mutter war immer für mich da, sorgte für mich, und das wiederum stellte eine positive, emotionale Basis für meinen Lebensweg dar. Meine Schuljahre waren nicht erfolgreich, aber trotzdem schaffte ich eine Mechanikerlehre. Diesen Beruf übte ich niemals aus. Nach dem Bundesheer ging ich mit einer Freundin spontan nach Australien, wo ich drei Jahre lang blieb und Englisch lernte. Das war Überlebenstraining. Als ich nach Österreich zurückkam, ging ich zur Post. Dann wandte ich mich der Jugendarbeit zu und wurde Heimerzieher für verwahrloste Kinder. Da ich Talent für diese Arbeit hatte, machte ich eine Ausbildung in Psychotherapie. Wesentliche Station meines Lebens war die Teilnahme an den neuen Entwicklungsmodellen, die unter Sozialminister Dallinger ins Leben gerufen wurden. Er betrieb eine experimentielle Arbeitsmarktpolitik, die durch neu gegründete Arbeitsgruppen umgesetzt wurde. Ich wirkte bei der Gruppe mit, die sich mit der Integration von Jugendlichen mit Arbeitsproblemen beschäftigte. Ich entwickelte damals ein Modell, das noch heute verwendet wird. Später führte ich eine Beratungsstelle für drogenabhängige Jugendliche, die im Auftrag des Sozialministers aufgebaut wurde. Damals fielen erstmals Süchtige auf, die Probleme hattn und auch Probleme für die Bevölkerung schafften. Das Modell, welches ich entwickelte, wurde im Volksmund Ganslwirt genannt. Bei diesem Projekt haben zum erstmals Sozialtherapeuten und Ärzte zusammengewirkt. Es gibt nach wie vor diesen Ganslwirt und dieses Projekt beinhaltet eine Nachtstation, in der man Menschen mit Problemen aufnimmt und betreut. Dieses Modell setzte sich in ganz Österreich durch. Sehr erfolgreich waren wir in jenen Fällen, in welchen wir zu den Orten der jugendlichen Drogenabhängigen gingen, also auf die Straße. Als Erfolg betrachte ich auch die Zurverfügungstellung einer alten Volksschule, in der ich eine Lernstatt aufbaute und mehrere Kurse und Projekte durchführte. 1992 hat mich der damalige Bürgermeister Dr. Zilk beauftragt, den Wiener Integrationsfonds aufzubauen. Die Grundidee war, den zugewanderten Arbeitsmigranten die Übergangsphase zu erleichtern. Es wurden Sprachkurse abgehalten und Außenstellen gegründet sowie Broschüren herausgegeben. Ich führte diesen Fonds und setzte mich für die politischen Rechte dieser Menschen ein. Auch verlangte ich nach dem Zugang dieser Gesellschaftsschicht zu Kommunalbauten. Als man eine Stadträtin, die der SPÖ angehörte, einsetzte, wurde es für mich unmöglich, meine Ideen umzusetzen, und ich war gezwungen, auszuscheiden. Es folgten einige EU-Projekte, die ich im Auftrag des Berufsförderungsinstitutes entwickelte und betreute, und 1995 ernannte man mich zum Sprecher von SOS-Mitmensch.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Max Koch
Was verstehen Sie unter Erfolg? Privat ist es eine gut funktionierende Familie, beruflich bin ich stolz, an der Entwicklung diverser Modelle, die auch heute noch bestehen, mitgewirkt zu haben. Ich fühle mich dann erfolgreich, wenn es mir gelingt, die Sensibilisierung des gesellschaftlichen Klimas zu erreichen und für soziale Minderheiten einzusetzen. Das erfüllt mein Leben und das bezeichne ich als Erfolg.Wie lautet Ihr Schlüssel zum Erfolg? Mein Antriebsmotor ist die Neugierde. Es macht mir nichts aus, Nachteile in Kauf zu nehmen, solange ich mir selbst treu bleiben kann. Zu meinem Wohlbefinden und meiner Zufriedenheit tragen meine Freunde bei und die Tatsache, daß ich keine Angst vor Obrigkeiten habe.Wie gehen Sie mit Mißerfolgen um? Die hindern mich nicht, weiterzuarbeiten. Von Bedeutung ist, die Ursachen eines Mißerfolges zu analysieren und wenn nötig, Ziele zu korrieren.Woher nehmen Sie Ihre Kraft? Aus meiner Familie, dem Freundeskreis, aus Büchern und Weiterbildung.Haben Sie ein Motto oder eine Devise? Es wäre schön, wenn auf meinem Grabstein stehen würde: Er hat sich doch bemüht!

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