Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Helga Götz

Helga Götz
Direktorin
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege am Sozialmedizinischen Zenrum Ost d. Stadt Wien
1220 Wien, Langobardenstraße 122
Diplomkrankenschwester
Weiterbildung
03/03/1942
Villach
Bildung
Anna und Hans
Bergsteigen, Wandern, Kultur, besonders Musik

Zur Karriere von Helga Götz

Welche waren die wichtigsten Stationen Ihrer Karriere? Nach dem Besuch der Hauptschule begann ich bei einem Kinderarzt in Kärnten als ärztliche Ordinationshilfe zu arbeiten. Hier wurde mein medizinisches Interesse geweckt und mein Chef riet mir zu einer diesbezüglichen Ausbildung. So ging ich 1960 nach Wien, absolvierte bis 1963 die Krankenschwesternausbildung am Wilhelminenspital, schloß diese mit Auszeichnung ab und arbeitete anschließend im gleichen Spital auf der Internen Abteilung bei Prof. Weissl. Dieser empfahl mir Medizin zu studieren, ich blieb jedoch weitere drei Jahre Krankenschwester in seiner Abteilung und war anschließend ein Jahr Unterrichtende an der Schwesternschule. Um meine Ausbildung zu komplettieren, dazuzulernen und gewisse Dinge im Unterricht besser vermitteln zu können, ging ich 1968 an das Unfallkrankenhaus Meidling. Dies war für mich eine sehr lehrreiche, wertvolle Erfahrung und praktische Ergänzung. Nach zwei Jahren bekam ich das Angebot in die Krankenpflegeschule nach Wiener Neustadt zu gehen, und hier die ganze Organisation mitaufzubauen. Das war eine reizvolle Aufgabe, die ich sofort annahm, lehnte jedoch die Leitung ab und da ich klar erkannte, daß ich dazu zu jung war und zu wenig Erfahrung hatte. Nach drei Jahren erkrankte meine Mutter schwer und ich mußte nach Villach, wo ich einige Monate zusätzlich in der Krankenpflegeschule Villach tätig war. Nachdem es meiner Mutter wieder besser ging, kehrte ich 1968 nach Wien in die Krankenpflegeschule Rudolfstiftung zurück. Hier bekam ich die Chance eines Stipendiums und eine zweimonatige Studienreise in die Schweiz und Deutschland. Dies war für mich entscheidend, ich saugte alle was ich kennenlernte auf, insbesondere die lehrende Ausbildung. In Westberlin entdeckte ich die Möglichkeit einer kostenlosen Ausbildung, wollte diese unbedingt absolvieren und konnte es bei meinen Vorgesetzten durchsetzen. Es war eine sehr fundierte Ausbildung und ich knüpfte wesentliche Kontakte. Nach der Rückkehr nach Wien wurde ich 1970 in das AKH versetzt, mit der Aufgabenstellung eine Fortbildung für Krankenschwestern aufzubauen. Dies war eine große Herausforderung für mich, da die meisten Absolventen wesentlich älter als ich und Persönlichkeiten waren. Ich führte eine konstruktive Kurskritik ein, was teilweise auf wenig Verständnis traf, um den Lehrplan verändern zu können. Außerdem entwickelte ich einen Lehrplan für die erste lehrende Sonderausbildung für Lehrschwestern. Nach fünf Jahren wurde ich in die Magistratsabteilung 17 (zuständig für alle Krankenhäuser, Pflegeheime und Krankenpflegeschulen) berufen, und wurde 1976 Oberin. Dies war eine schwierige Zeit für mich, ich führte Statistiken ein und kam dahinter, daß ich mit meinen Anliegen von den Durchführenden nicht ganz verstanden wurde. In den drei Jahren in dieser Abteilung, konzentrierte ich mich sehr auf den Schulbereich, dieser war mein großes Anliegen. 1978 übernahm ich dann die Leitung meiner derzeitigen Schule, wo die baulichen Gegebenheiten noch gar nicht abgeschlossen waren, so daß ich teilweise noch Einfluß darauf hatte.

Zum Erfolg von Helga Götz

Was bedeutet für Sie Erfolg? Daß sich meine Mitarbeiter und Schüler wohlfühlen.
Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend?
Ich bin eine Kämpferin die nie aufgibt, glaube an das Positive und habe die Fähigkeit, Mitarbeiter zu begeistern und zu motivieren. Ich weiß genau, was ich will und analysiere was ich zur Durchsetzung brauche. Die richtige Selbsteinschätzung ist nötig, mit der Fähigkeit im entscheidenden Augenblick bestimmte Dinge bewußt abzulehnen. Meine Funktion als Leiterin ist wesentlich, um den Lehrenden vorzügliche Bedingungen für ein gutes Arbeiten zu schaffen. Dazu gehört, meinen Einfluß geltend zu machen, gut zu kalkulieren und vorauszudenken. Wesentlich ist sicher auch, daß ich meine minimale Schulbildung immer als persönlichen Makel empfand, was dazu führte, daß ich eine permanente Lernende war, alles in mich aufsaugte und viele Möglichkeiten mit Ehrgeiz nützte. Ich wußte bereits in meiner Ausbildungszeit, daß ich einmal in eine Position kommen möchte, wo ich etwas bewegen kann. Ich vertrat bereits vor Jahren die Meinung, daß in den Schulen ein psychologischer Dienst eingeführt werden sollte. Ich erlebte, daß man mit viel Widerstand rechnen muß, wenn man mit seinen Ideen der Zeit voraus ist, ließ mich jedoch nie abschrecken. Mit der Zeit lernte ich diplomatischer zu agieren, und meine Anliegen besser verständlich zu machen. In 21 Jahren als Schuldirektorin habe ich gemeinsam mit meinen Mitarbeitern über 1000 Absolventen zum Diplom geführt.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Ich hatte über lange Zeit den Ruf eines Schulrebellens, über den ich nicht glücklich war. In letzter Zeit erlebe ich, daß die Schule viel Anerkennung und Erfolg erfährt, und da stellt sich bei mir Zufriedenheit ein.Ist Anerkennung für Sie wichtig? Nur insofern, als es für mich in der selbstkritischen Betrachtung wichtig war zu bestehen.Sind Mitarbeiter für Erfolg wichtig? Ganz wesentlich, durch das Arbeiten im Team, die gemeinsame Begeisterung und das gemeinsame Ziel. Kreativität verbindet und motiviert. Wir setzen unsere Ideen um und haben Mut, Dinge flexibel zu ändern. Wie gehen Sie mit Schwierigkeiten um? In der Krise liegt die Chance. Nötig ist, die Ursachen zu analysieren.
Helga Götz
Mitherausgeberin des Krankenpflegebuches "Bausteine der Gesundheits- und Krankenpflege".

Club-Carriere

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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