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* Mag. Gerhard Resch-Fingerlos, MBA

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Partner
Spencer Stuart Management Consulting GmbH
1010 Wien, Marc-Aurel-Straße 4/14
Managementberater
Unternehmensberater
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Profil

Zur Person

Mag. MBA
Gerhard
Resch-Fingerlos
16.05.1965
Salzburg
Selina (1992) und Victoria (1998)
Verheiratet mit Petra
Schifahren, Laufen, Mountainbiken, Lesen (Managementliteratur), Internet, New Economy
Lehrtätigkeit an der Fachhochschule für wirtschaftsberatende Berufe, Wiener Neustadt.

Service

Gerhard Resch-Fingerlos
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Resch-Fingerlos

Zur Karriere

Zur Karriere von Gerhard Resch-Fingerlos

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich maturierte 1983 am Akademischen Gymnasium Salzburg. Hier wurde der Grundstock für meine Ausbildung gelegt, ich war in eine gewisse soziale Schicht eingebunden und wurde vom Gymnasium mehr geprägt als vom Elternhaus. Nach dem Bundesheer absolvierte ich von 1984 bis 1988 das Studium der Betriebswirtschaft in Wien, anschließend (bis 1990) machte ich den MBA an der University of Cincinnati. Das Auslandsstudium war der Kick in meiner Persönlichkeitsbildung, da es mir Selbstsicherheit und Vertrauen in die eigenen Stärken vermittelte. Ende 1990 trat ich als Trainee in die OMV-Gruppe ein, übernahm anschließend verschiedene Funktionen im Marketingbereich und war zuletzt Marketingleiter für technische Kunststoffe der Firma PCD. In der OMV lernte ich nicht nur das Konzernleben kennen, sondern machte auch die Veränderung von der verstaatlichten Industrie zur Privatwirtschaft mit. Diese Tätigkeit war international geprägt und mit hoher Reisetätigkeit verbunden. 1995 wechselte ich als Marketingleiter zur Frantschach AG (Frantschach Packaging), wo ich mit dem Aufbau der internationalen Vertriebsschiene betraut war. Frantschach, zu einer südafrikanischen Firmengruppe gehörend, war vom Managementstil her im Gegensatz zur Österreichischen OMV-Gruppe besonders angelsächsisch geprägt (Low Cost, high Shareholder Value). 1997 wurde ich von der Beratungsfirma Egon Zehnder als Senior Consulter abgeworben. Obwohl ich bei Frantschach erst sehr kurz tätig war, wechselte ich in dieses Unternehmen; für seine Karriere muß man auch einen gewissen persönlichen Egoismus aufbringen. Die kommenden zwei Jahre bei der Firma Egon Zehnder waren für mich sehr herausfordernd, da ich in der Dienstleistung bald an meine Grenzen stieß. In der Industrie spielte Personal Relationship eine ganz andere Rolle als im Dienstleistungsbereich. Ich mußte also komplett umdenken. 1999 wurde ich von Heidrick & Struggles, einem Top Headhunterunternehmen mit Konzernsitz Chicago, das ein neues Büro in Wien eröffnete, angeworben. Ich war von der Stunde Null mit dem Marktaufbau in Österreich beschäftigt und übernahm 2001 die alleinige Geschäftsführung als Partner. Der Wechsel zur Spencer Stuart Management Consulting GmbH im Jahr 2003 resultierte aus meinen sich verändernden Vorstellungen, die in Richtung Private Ownership gingen, und denen das Unternehmen Spencer Stuart, wo ich seit 2006 Partner bin, gänzlich entsprach. Mein physischer Sitz im Unternehmen ist Wien, doch agiere ich international; meine Geschäfte laufen über Singapur, New York und San Francisco. Das spiegelt sich in einem meiner Aufgabenbereiche wider, nämlich der Führung eines weltweiten Bereichs des Management Assessments von Spencer Stuart.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Gerhard Resch-Fingerlos

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, eine Work-Life-Balance zu erreichen. Erfolg kann nicht von außen definiert werden, sondern wird von einem selbst bestimmt. Es gibt keinen allgemeinen Gradmesser für Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich habe meine Ziele sogar übertroffen. Zudem werden meine Erfolge von anderen anerkannt. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich bin in der Lage, Beziehungen unmittelbar und schnell aufzubauen, man gewinnt bei mir sofort den Eindruck von Seriosität, Ehrlichkeit und Vertrauen. Das sind im Beratungsbereich wesentliche Attribute. Meine Tätigkeit ist es, Menschen anzusprechen, zu beurteilen und für eine Aufgabe zu gewinnen. Das gelingt mir in kürzester Zeit. Diese Fähigkeit ist ein besonderes Sensorium. Ich stellte den Menschen stets vor die Sache, was nun in meiner jetzigen Tätigkeit am stärksten zum Tragen kommt. Die Toleranz anderen Menschen gegenüber erleichtert mir den Zugang zu Personen verschiedenster Kulturen. Des weiteren verfüge ich auch über die organisatorischen Fähigkeiten, Aufgaben auszuführen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
So rasch in den Partnerstatus bei Spencer Stuart gehoben zu werden gelang mir durch zählbare Erfolge, durch geschicktes internes Netzwerken, durch persönliche Glaubwürdigkeit und professionelle Qualität. Bevor man bei Spencer Stuart in die Auswahl gelangt, wird man ein Jahr lang von einem Nomination Committee geprüft, es werden Kollegen befragt, Referenzen eingeholt und ein Dossier erstellt. Die Wahl selbst erfolgt nur mit qualifizierter Mehrheit in der Partnerschaft, denn man kann nur Partner der weltweiten Organisation sein. Die Anforderungen sind multidimensional, und dafür sind Konsequenz und harte Arbeit erforderlich. Es reicht in unserem Unternehmen bei weitem nicht aus, ausgezeichnete Ergebnisse zu bringen, sondern genauso wichtig sind das Image im Unternehmen, die Anerkennung seitens wichtiger Kollegen in wichtigen Destinationen der Welt und ebenso die Beherrschung der IT-Systeme. Der Kern der Firmenphilosophie ist Partnerschaft. Partner zu sein ist ein Sonderstatus, und an die eigene Persönlichkeit werden hohe Anforderungen gestellt.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Zuletzt war es der Wechsel zur Spencer Stuart Management Consulting GmbH - eine Entscheidung, die mir aufgrund des gebotenen Wertesystems und der Professionalität des Unternehmens leichtfiel. Die internationale Ausrichtung des Unternehmens reizte mich zusätzlich und entsprach auch meiner Ausbildung und meinen Zielen. Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Eindeutig Originalität, denn man kann niemanden imitieren. Man muß sich selbst erkennen - das bin ich, das kann ich, das will ich -, nur so ist man unterscheidbar und wiedererkennbar. Für mich ist es wichtig, seinen USP zu zeigen und Erkenntnisse weiterzugeben. Mir bereitet es immer mehr Freude, jungen Menschen dieses Thema als Lektor an der Fachhochschule weitergeben zu können.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Es gab immer wieder Vorbilder, doch halte ich nicht nach Ikonen Ausschau, sondern bin offen dafür, von jedem, mit dem ich mich auseinandersetze, etwas zu lernen. So gibt es Personen, die mir in der professionellen Qualität Vorbild sind, und andere, die mir beim Thema Work-Life-Balance als Vorbild dienen. Ich achte auf Qualitäten, die meine eigene Persönlichkeit erweitern und meine Professionalität erhöhen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Binnen kürzester Zeit einer von 150 Partnern von Spencer Stuart zu werden ist die Krönung meiner Karriere. Es ist eine ganz besondere Auszeichnung, für die ich hart arbeitete. Diese persönliche Anerkennung ist mir auch sehr wichtig. Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Da ich zahlreiche Untersuchungen durchführte, um Managementfähigkeiten in der ersten und zweiten Führungsebene zu ermitteln, kann ich das genau sagen: Es ist die fehlende Karriereintelligenz, wie ich es nenne. Damit gemeint ist die Fähigkeit zu erkennen, wann im Laufe der Karriere der Weg zur Seite und nicht nach oben beschritten werden sollte. Zu erkennen, wann man mit einer höheren Position überfordert wäre, wird nirgends gelehrt, außerdem sind unsere Hierarchien nach weiter, höher, schneller ausgerichtet. Ich bewundere die Menschen, die sich zum richtigen Zeitpunkt sagen, daß ein weiterer Karriereschritt nichts für sie ist. Letztlich muß man sich in seiner Position auch wohl fühlen. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ich schaue auf mögliche Entwicklungspotentiale und auf einen hohen Grad an Selbständigkeit. In dieser Branche ist die Fähigkeit, Beziehungen auf höchstem Niveau herzustellen, sehr wichtig. Unsere Mitarbeiter müssen mit Generaldirektoren, Aufsichtsräten und Geschäftsführern umgehen können, daher ist ein breites Allgemeinniveau wichtig.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Einerseits durch finanzielle Anreize, vor allem aber müssen die Mitarbeiter das Gefühl haben, erfolgreich zu sein und am Erfolg des Unternehmens zu partizipieren.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Derzeit ist dieses Thema die größte Herausforderung für mich. Es geht nur mit absoluter Unterstützung meiner Familie und viel Einsatz von meiner Seite. Nur ständiges Bemühen und aktives Herangehen ermöglichen eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Jeder Job hat die Tendenz, einen zu vereinnahmen, und die Internationalität verstärkt diese; es fällt einem nicht so auf, wie wenig man zu Hause ist, und darauf muß man permanent aufpassen. Andererseits hat man die Chance, seinen Horizont in der Beratung auszuweiten, da diese Themen sehr präsent sind.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Um Erfolg zu haben, benötigt man am Anfang stärker die Tiefe als die Breite; man muß ein Gebiet wirklich gut beherrschen, um einen ordentlichen Einstieg zu schaffen, und dann permanent lernen, um erfolgreich zu sein. Innerhalb des Prozesses sind Glaubwürdigkeit und Authentizität wichtig. Nur diejenigen, die authentisch geblieben sind, sind wirklich erfolgreich. Offenheit und Toleranz für Neues, auch für andere Kulturen, sind Grundvoraussetzungen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Dabei unterscheide ich persönliche und Organisations- bzw. Firmenziele. Organisatorisch gelang es mir bereits, einen Produkt- und Dienstleistungsbereich international zu führen, was einen Ansatz und Neuaufbau für das Unternehmen darstellt. Dieses Unternehmen soll in Österreich die Nummer eins am Markt werden. Letztendlich ist das Ziel, vom Markt als glaubwürdiger, hochprofessioneller Ansprechpartner für Problemstellungen der oberen Führungsebene anerkannt zu werden. Das Rollenbild wird von außen definiert, und in gewisser Weise ist es schon vorhanden, muß jedoch für jeden Partner erarbeitet werden. Dieser Anspruch treibt mich und erfordert Geistes- und Herzensbildung, dafür gibt es keine Ausbildung. An diesen Anspruch kann man sich nur aus der Vorbildwirkung heraus herantasten, durch Gespräche mit Kollegen, die dies erreicht haben, und durch Trial & Error. Persönlich strebe ich einen gewissen Grad an Unabhängigkeit an, womit auch eine finanzielle Komponente verbunden ist.
Ihr Lebensmotto?
Sine ira et studio - Ohne Zorn und Eifer. Man muß alles im Leben mit Distanz und Rationalität sehen und über Dinge auch lachen können.

Publikationen

Mitautor des Buches "Telekom III" (Personalsuche im Internet).

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