Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Daniela Leonhartsberger

Daniela Leonhartsberger
Heimleiterin
Kloster der Kreuzschwestern, Alten- und Pflegeheim Haus Elisabeth
2361 Laxenburg, Johannesplatz 5-6
Diplomierte Krankenschwester
Diverse Gesundheitseinrichtungen
21/12/1951
Amstetten
Gesundheit
Hermine und Friedrich
Handarbeit, Querflöte, keltische Musik, Dudelsack und Panflöte

Zur Karriere von Daniela Leonhartsberger

Welche waren die wichtigsten Stationen Ihrer Karriere? Nach der Hauptschule - als ältestes von zehn Kindern - half ich meiner Mutter zu Hause. 1968 begann ich mit der Krankenpflegeschule, machte mein Praktikum im Krankenhaus Amstetten und 1971 den Abschluß mit Diplom. Drei Wochen später, am 3. Oktober 1971 trat ich nach zweijähriger Überlegungsphase, verbunden mit innerlichen Kämpfen, in die Kongregation der barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz hier in Laxenburg ein. Ich war zwei Jahre Kandidatin, um die Gemeinschaft besser kennenzulernen und hineinzuwachsen. 1973 kam ich in das Postolat; das ist eine nähere Bindung mit dem Unterricht und Einführung in die Ordensgeschichte. Ein Jahr später bekam ich das Ordenskleid und wurde in das Noviziat aufgenommen. Das Noviziat besuchte ich zwei Jahre lang, davon hielt ich mich ein Jahr - abgeschlossen von der Außenwelt - im Mutterhaus in der Schweiz auf. Hier wurden wir in die Ordensgeschichte, die Regeln des heiligen Franziskus und in die Konstitutionen unserer Kongregation eingeführt. Das Leben mit Christus heißt Vertiefung in die Heilige Schrift. Nach einem praktischen Jahr in verschiedenen Gemeinschaften arbeitete ich - nach einem Wunsch der Oberin aus Laxenburg - in der Schweiz, in der Krankenpflege. Nach meiner Rückkehr nach Laxenburg 1975 arbeitete ich im Altersheim und im Kleinkinderheim in der Hinterbrühl. 1976 verbrachte ich noch einmal drei Monate in der Schweiz, um mich auf die Profeß, die Gelübdeablegung vorzubereiten. Diese fand am 15. August 1976 in Laxenburg im Kreise der Mitschwestern, der Familie, Verwandten und Freunden statt. Dieses große Fest ähnelt einer weltlichen Hochzeit. Von 1976 bis 1982 war ich als Krankenschwester auf der Onkologie im Kaiser Franz Josef - Spital. Anschließend war ich für vier Jahre auf der Herz - Intensivstation tätig. Während dieser Jahre erlernte ich in der Freizeit den Beruf der Pastoral - Assistentin auf dem zweiten Bildungsweg. 1987 kehrte ich nach Laxenburg zurück. Meine Aufgabe war es dann, mich um die Ordensjugend zu kümmern. 1989 wurde ich zur Stationsschwester hier im Altersheim bestellt. Von 1996 bis 1998 besuchte ich - berufsbegleitend - den Heimleiterkurs in Oberösterreich und habe ihn mit EU-Certifikat abgeschlossen. Am ersten Mai 2000 wurde mir die Heimleitung anvertraut. Zur Zeit sind wir 96 Heimbewohner; wir bieten 43 Wohnplätze für Personen bis zur Pflegestufe drei, 29 Plätze ab Pflegestufe vier, und 24 Pflegeplätze für schwerst Chronischkranke, bis Pflegestufe sieben. Balidivpflege und auch Sterbebegleitung des Bewohners gehört zu unseren Aufgaben. Mir persönlich liegen besonders die Sterbenden am Herzen, und natürlich auch deren Angehörige.

Zum Erfolg von Daniela Leonhartsberger


Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil die Menschen, mit denen ich zu tun habe, zufrieden sind und sich wohl fühlen; das macht mir Freude. Was ist
Ihr Erfolgsrezept?
Ich versuche die Leute so anzunehmen, wie sie sind, das heißt, sie anzuhören. Mein Motto ist ein offenes, ehrliches Gespräch. Alles andere würde zu Irrwegen führen, die dann nur Unzufriedenheit verursachen würden. Hatten Sie ein Vorbild? Ja, meine Eltern, besonders meine Mutter; sie war immer da, sie war sehr offen mit uns und wir konnten mit allem kommen. Ihr Motto war: Nie ein Kind aus dem Haus weisen.Gibt es jemanden, ohne den Sie nicht so weit wären? Ja, meine Hauptschullehrerin. Ich hatte es beim Lesen und in Deutsch allgemein sehr schwer, aber sie hatte sehr viel Geduld, obwohl sie damals nicht wußte, daß ich Legastenikerin war. In anderen Fächern war ich sehr begabt. Ab wann waren Sie bewußt erfolgreich? In der Kindheit habe ich schon gespürt, daß ich einen Hang zum Ordensleben habe, andererseits konnte ich mir gut vorstellen, auch einige Kinder zu haben. Wie gehen Sie mit Rückschlägen um? Traurig bin ich schon, ziehe mich in die Meditation zurück, denn ein Mißerfolg hat auch seinen Grund, den man vielleicht erst später erkennt. Großteils schöpfe ich im Gebet Kraft und beginne noch einmal von vorn. Wie werden Sie von Freunden gesehen? Sie sehen mich als tolle, starke Frau. Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern empfunden? Als manchmal etwas streng, aber sie sagen auch, daß man mit mir reden kann, und ich für sie sorge. Wie kennt Sie Ihre Familie? Sie sind sicher, daß ich alles schaffen werde. Gibt es Anerkennung für Sie? Ja, Lob ist schon für jeden Menschen wichtig, man braucht es als Bestätigung.
Woraus schöpfen Sie Kraft?
Gott gibt mir die Kraft, und ich rufe ihn oft an. Haben Sie noch ein Ziel? Ich möchte das Heim auf Hochglanz bringen, so wie das vor 30 Jahren der Fall war; damals war es das modernste Altersheim Österreichs. Ihr Ratschlag für den Erfolg? Nicht stehenbleiben, sondern mitgehen und das Beste herausholen, und im Umfeld einsetzen. Sich Zeit nehmen und sein Gegenüber ernst nehmen, das ist ganz wichtig. Der inneren Stimme folgen und umsetzen, trotz aller Widerstände. Unser Orden würde dringend Nachwuchs brauchen, damit wir das Angefangene fortführen können, das heißt Hilfsbedürftigen beizustehen, und zwar mit der totalen Hingabe als Mensch und mit dem ganzen Herzen. Diese Erfahrung macht einen glücklich und zufrieden.
Daniela Leonhartsberger
2000 Neue Broschüre des Altersheimes.
Katholische Kirche und des Ordens der Kreuzschwestern aus Ingenbohl (Schweiz).

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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