Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Berta Slanec

Berta Slanec
Inhaberin
Blumenboutique - Slanec GmbH
A-1200 Wien, Handelskai 94-96
Unternehmerin
Blumen und Pflanzen
09/03/1952
Hollabrunn
Alexandra (1986)
Garten
Alois und Berta
Lesen, Reisen, Skifahren, Reiten
Filialen: • Blumenboutique im AKH • Blumenboutique Millennium City • Blumenboutique U-Bahnstation Heiligenstadt • Blumen- & Geschenkboutique Neulinggasse

Zur Karriere von Berta Slanec


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nachdem ich das Gymnasium nach sechs Jahren abgebrochen hatte, begann ich 1968 zu arbeiten, war im Büro und drei Jahren in der Devisenabteilung einer Bank beschäftigt. Da meine Familie Weingärten und eine Buschenschank hatte, war ich auch immer schon an der Gastronomie interessiert und arbeitete von meinem 17. bis 20. Lebensjahr nebenbei auf Volksfesten. In Folge war ich ein Jahr ganz im elterlichen Unternehmen beschäftigt und eröffnete mit 22 ein Heurigen-Gasthaus in Hollabrunn, das heute noch von meiner Mutter geführt wird. Drei Jahre später heiratete ich und wechselte als Betriebsassistentin zur Firma Wigast. Nach einigen Stationen innerhalb des Unternehmens wurde ich Betriebsleiterin des Restaurants Naschmarkt auf der Mariahilferstraße. Nach meiner Karenzzeit ab 1986 war ich in der Wigast-Zentrale im Personalbüro und Recruiting beschäftigt und zuletzt als Bereichsleiterin für Betriebsorganisation und im Betriebsrat tätig. 1990 übernahm ich eher durch Zufall das Blumengeschäft im AKH, das ich bis 1993 nebenbei führte. Da mein Mann 1991 verstorben war und ich mich meiner Tochter widmen wollte, stieg ich 1993 - wie ich damals glaubte, vorübergehend - bei der Wigast aus und widmete mich nur noch meinem Blumengeschäft. Die Laufbahn in der Gastronomie aufzugeben fiel mir sehr schwer, da ich in der Hierarchie schon weit aufgestiegen war, Bugets erstellte, Seminare hielt, etc. 1993 eröffnete ich jedoch eine weitere Filiale in der SCN und 1994 eine Filiale im Shopping Center Auhof, die ich nach einem Jahr wieder aufgab, da sie nicht wie geplant lief. Ich gebe den Geschäften immer ein Jahr, um sich zu entwickeln; wenn sie nicht wie geplant laufen, kann ich sie auch wieder aufgeben. 1998 eröffnete ich die Filiale in der Lugner City, 1999 eine weitere in der Millennium City und gleichzeitig übersiedelte ich in der SCN in ein größeres Geschäftslokal.

Zum Erfolg von Berta Slanec


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist wesentlich für ein befriedigendes Leben. Erfolg ist das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Das beinhaltet auch ein ständiges Streben nach Mehr.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich habe überall etwas gelernt und könnte heute ein Schuhgeschäft ebenso führen wie ein Restaurant, da es letztlich nur auf das Management ankommt. Wichtig ist es, zielstrebig und lernwillig zu sein; der Mut zu Neuem und zu Entscheidungen spielt eine große Rolle. Häufig fehlt es Menschen am Mut, etwas anzupacken. Natürlich ist das betriebswirtschaftliche Wissen, die Fähigkeit Budgets zu erstellen. Wareneinsatz und Personalkosten zu kennen, ebenso wichtig wie eine Portion Glück. Eine weitere Stärke sehe ich in der Fähigkeit zur Mitarbeiterführung. Ich habe ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und gehe Problemen nicht aus dem Weg oder negiere sie.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja und nein. Obwohl ich mir meinen Erfolg nicht eingestehen will, darf ich mich nicht beschweren.Wieviel Zeit nehmen Sie sich für Entscheidungen? Ich gehe analytisch vor, entscheide schnell, befasse mich aber in der Entscheidungsphase intensiv mit der jeweiligen Sache.
Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein?
Ich bin auf alle Fälle für Originalität und würde z.B. nie eine Mc Donalds-Filiale führen, obwohl das Unternehmen durchaus erfolgreich ist. Als kleines Unternehmen muß man sich aber auf jeden Fall abheben.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Als Unternehmerin erfährt man nicht so viel persönliche Anerkennung, weil man keinen direkten Vorgesetzten hat. Für mich drückt sich berufliche Anerkennung jetzt durch die positive Resonanz meiner Kunden aus und durch die Loyalität meiner MitarbeiterInnen.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
In dieser Branche ist es sehr schwer, gute Mitarbeiter zu finden. Das liegt daran, daß zwei Drittel der ausgebildeten Floristen nach Absolvieren der Lehre die Branche verlassen. Das hängt damit zusammen, daß sehr häufig die Kreativität der Lehrlinge nicht gefragt wird und sie oft nur zu Arbeiten wie Kranzbinden, etc. eingesetzt werden.Welche Rolle spielt Ihr Umfeld bei Ihrem Erfolg? Ich bekam meinen Geschäftssinn von meinem Elternhaus vermittelt. Auch die Einstellung meines Partners, der ebenfalls Unternehmer war, ist wichtig. Man muß auf der selben Welle schwimmen, sonst stören Partnerschaft und Geschäft einander gegenseitig.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich lege größten Wert auf ein gutes Betriebsklima, daher muß jeder Mitarbeiter zu uns passen. Das Alter spielt dabei keine Rolle, da aber Qualität mein oberstes Gebot ist, beschäftige ich nur gelernte Kräfte.Wie motivieren Sie Mitarbeiter? Motivation ist eine der wichtigsten Dinge, da die Mitarbeiter für den Erfolg eines Betriebes entscheidend sind. Meine Mitarbeiter verdienen nicht nur sehr gut, sie bekommen auch zu verschiedenen Anlässen wie Weihnachten, Geburtstage, etc. Extra-Incentives. Die wichtigste Motivation ist es aber, sie selbständig arbeiten zu lassen, damit sie ihre Ideen verwirklichen und ihre Kreativität ausleben können. Da sie im Geschäft allein arbeiten können, übernehmen sie viel Verantwortung und auch das motiviert.

Wieviel Zeit verwenden Sie für Fortbildung?

In den letzten Jahren nicht mehr so viel wie in den Jahren bei Wigast, wo ich jährlich rund drei Wochen auf Seminaren war. Heute investiere ich viel in die Weiterbildung meiner Mitarbeiter in Form von Fachliteratur, Messebesuchen, monatlichen Fachmeetings und Seminaren, die ich in meinen Geschäften abhalten lasse.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich hatte stets Ziele, die ich mit Konsequenz verfolgt und auch erreicht habe, gleich ob geschäftlich oder privat. Ich habe immer Ideen und sehe sofort, wo sich eine Chance ergibt. Dann greife ich zu. Im Betrieb ist mein Ziel die ständige Qualitätssteigerung und Innovation.
Ihr Lebensmotto?
Ich habe mir schon in jungen Jahren geschworen: Ich werde mich durchsetzen und etwas aus meinem Leben machen. Ich glaube, daß man sich mehr anstrengt, wenn man in einer nicht so übersättigten Zeit aufwächst und nicht überfüttert wird. Mein zweiter Leitspruch ist Arbeit macht glücklich. Ich könnte mir nicht vorstellen, mit 60 in Pension zu gehen. Da gleiche ich meiner Mutter, die noch mit 78 Jahren Ihr Gasthaus führt.
Berta Slanec

Club-Carriere

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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