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* Robert Böhm

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Geschäftsführer
Diebold Österreich Selbstbedienungssysteme GmbH
2355 Wiener Neudorf, Industriezentrum NÖ-Süd, Straße 16, Objekt 69/10
Kaufmännischer Angestellter
Maschinenbau, Werkzeugbau
14
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Profil

Zur Person

Robert
Böhm
17.05.1965
Wien
Albert und Beatrix
EDV, Computer, Squash, Fußball

Service

Robert Böhm
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Böhm

Zur Karriere

Zur Karriere von Robert Böhm

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Von 1980 bis 1983 absolvierte ich die Bankkaufmannslehre bei der CA, wo ich bis 1986 im Zweigstellenbereich beschäftigt war. Als 1985 die EDV auch in diesem Gebiet seinen Einzug hielt begann ich mir gewisse Grundkenntnisse anzueignen, um mir und meinen Kollegen durch kleine Programme die Arbeit zu erleichtern und konzentrierte mich immer mehr auf diese Arbeit als auf den Schalterbetrieb. Anfang 1987 wechselte ich als Softwareentwickler zu Nixdorf, wo Mitarbeiter, die den internen Bankbetrieb kennen, gesucht wurden. Dort war ich vier Jahre als Programmierer tätig und kam dabei mit den Selbstbedienungsgeräten (Geldausgabeautomaten, Kontoauszugsdrucker, etc.) in Berührung. 1993/94 ging ich in den Vertriebsbereich SB-Geräte von Siemens-Nixdorf und wurde daraufhin vom Mitbewerber IBM umworben. Nachdem ich einige Zeit abgelehnt hatte, wechselte ich 1997 doch zu IBM, die nach Osten expandieren wollte. Ab 1998 war ich für SB-Geräte in den Märkten Central Europe und Rußland zuständig und damit viel in diesen Ländern unterwegs. Diese Geräte wurden nicht von IBM, sondern von Diebold hergestellt, der in den USA Marktführer ist und sich außerhalb Amerikas der Vertriebsschiene von IBM bediente. Ende 1998 wurde diese Kooperation beendet und Diebold bot mir an, die Österreichische Niederlassung zu gründen und zu leiten. Am 1. Mai 1999 begann ich mit einem Laptop und Handy von meinem Wohnzimmer aus, dieses Unternehmen bei Null zu gründen. Neben der üblichen Vorbereitungsarbeiten zur Firmengründung mußten auch die Bankomatgeräte beim Austrian Payment System Service (APSS - dem Rechenzentrum und Clearingstelle zu den Banken) zertifiziert werden. Meine Kenntnisse um das System und die Mitwirkenden dabei kam mir hierbei sehr zugute. Im Juni 1999 hatte ich den ersten technischen Mitarbeiter und begann mich auf den Vertrieb zu konzentrieren. Die nächste Herausforderung erwartete mich, als Diebold im April 2000 die SB-Bereiche unserer beiden Mitbewerber Bull und Getronics komplett übernahm. So hatte ich auf einen Schlag zwölf weitere Angestellte und 1200 Wartungsverträge. Meine Aufgabe war es nun nicht nur, die nötige Infrastruktur (Büro, Lager, Fuhrpark) zu schaffen und die Produktfamilien, die zu je 50 Prozent von Diebold und Bull stammen, zu verbinden, sondern auch die Mitarbeiter aus drei ehemals rivalisierenden Firmen zu einem Team zu formen. In dieser Zeit hatten wir praktisch ein Monopol auf diese Geräte, ich wußte aber, daß bereits zwei neue Konkurrenten im Zertifizierungsprozeß der APSS waren, blieb auch in dieser Zeit der Alleinstellung unseren Kunden gegenüber fair und hielt die Preise gleich. Diese Vorgangsweise wurde uns später hoch angerechnet. Heute haben wir einen Marktanteil von 95 Prozent und warten 1.600 SB-Gerät (Bankomaten). Ich bin stolz darauf, daß kein Kunde seinen Wartungsvertrag im Zuge der Übernahmen aufgelöst hat und es mir gelungen ist, aus den Mitarbeitern von drei Firmen ein Team zu bilden.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Robert Böhm

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Daß es mir gelungen ist dieses Unternehmen aus dem Nichts aufzubauen und die an mich gestellten Anforderungen mehr als nur zu erfüllen, sehe ich als Erfolg an.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, würde ich das anderes sehen, wäre ich fehl am Platz und könnte meine Mitarbeiter nicht motivieren. Die letzten beiden Jahre betrachte ich als Riesenerfolg.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Es macht mir Spaß, im Verkauf die zwischenmenschlichen Kontakte in den Vordergrund zu stellen und nicht nur ein Produkt zu verkaufen, sondern die Gewißheit zu haben, daß der Kunde in mir einen hundertprozentigen Partner und nicht einen reinen Verkäufer vorfindet. Das Produkt oder die Dienstleistung selbst ist eher sekundär.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich im August 1999 den ersten Auftrag für Diebold bekam, wußte ich, daß das, was ich vorher an Aufbauarbeit geleistet hatte, auch in der Praxis funktioniert.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Von Siemens-Nixdorf zu IBM zu wechseln war wie von der Regional- in die Bundesliga aufzusteigen. Hier bekam ich mit einem Mal Informationen über Entwicklungen und Trends aus der ganzen Welt, schloß Kontakte und lernte Märkte außerhalb des deutschsprachigen Raumes kennen.Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein? Ich habe auf meinem Weg die Dinge, die gut waren, zumindest mittelfristig beibehalten und alles, was verbesserungswürdig war, schlagartig geändert. Dieser goldene Mittelweg ist für diese Branche und in Österreich richtig.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Die treibende Kraft, die mich zu IBM holte, war einer meiner besten Freunde aus der Nixdorf-Zeit, Helmut Müller (früher Softwareleiter bei Nixdorf, heute bei IBM für den Bereich Banking verantwortlich) Er war es, der mir die Verantwortung für die CEE-Staaten und Rußland übertrug und mich innerhalb der IBM förderte.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
In der US-Unternehmenskultur gibt es keine Jubelstürme, wenn man das Ziel erreicht, das wird erwartet. Man läßt mich aber spüren, daß man mit meiner Leistung in Österreich zufrieden ist, wenn ich bei den quartalsmäßigen Europa-Meetings um meine Meinung gefragt werde, obwohl die Gewichtung Österreichs vom Umsatz her nicht so bedeutend ist.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Sie sind der Schlüssel zum Erfolg, ohne diese Mannschaft hätte ich das alles nie geschafft.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Zu 50 Prozent lege ich Wert auf fachliche Qualifikation und technisches Grundverständnis (die eigentliche Ausbildung bekommen sie bei uns) und zu 50 Prozent auf das Auftreten eines Kandidaten (Umgangsformen, akzeptables Äußeres und Kundenorientierung). Die Außendiensttechniker sind die eigentliche Visitenkarte des Unternehmens, den Verkäufer bekommt der Kunde kaum zu sehen. Bei den Geschäftspartnern arbeiten wir ausschließlich mit renommierten Firmen wie z.B. Wertheim zusammen. Dort kann ich davon ausgehen, daß in unserem Sinn gehandelt wird.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Bei uns herrscht ein familiäres Klima, mein Büro ist für alle offen und ich behandle jeden, unabhängig von seiner Position, gleich. Ich forciere den Teamgeist auch durch regelmäßige Treffen und bei Firmenfeiern, die ich mich auch etwas kosten lasse, um zu demonstrieren, daß es dem Unternehmen gut geht. Mein Grundsatz lautet: Wenn es der Firma gut geht, geht es auch Dir gut.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich bin unverheiratet, kinderlos und meine Partnerin bringt für meinen Beruf, von dem ihr bewußt ist, daß es kein 0815-Job ist, viel Verständnis auf.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Meine permanente Weiterbildung besteht aus Marktbeobachtung, Beobachtung des Mitbewerbes und der Kundenlandschaft, wofür ich das Medium Internet ausgiebigst nutze. Seminare oder Training gibt es für mich aus Zeitmangel kaum noch. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Alle was Du selbst erledigen kannst mache auch selbst. Ab einer gewissen Position läuft man Gefahr, alles zu delegieren und damit den Kontakt zum Kern des Geschäftes zu verlieren. Wenn ich etwas als essentiell erachte (z.B. die Formulierung eines Angebotes), setze ich mich selbst hin und tüftle daran so lange herum, bis es perfekt ist. Nur dann habe ich Gewißheit, daß es so ist, wie ich es mir vorstelle.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
In einigen Jahren möchte ich auch überregionale Verantwortung übernehmen. Ich denke dabei an zusätzliche Aufgaben in der Leitung weiterer Länder wie Ungarn, Slowenien, Kroatien, Tschechien, Slowakei, etc. Das wäre auch deshalb sinnvoll, weil auch die Banken aus Österreich in die Länder der ehemaligen K&K-Monarchie expandieren. Der Umgang mit verschiedenen Kulturen und Mentalitäten machte mir auch schon bei IBM Freude. Für den Erfolg innerhalb eines multinationalen Konzerns ist es auch wichtig, die Mentalitäten anderer Völker zu respektieren. Das ist für viele ein Problem, ich weiß aber, wie ich andere Mentalitäten anpacken muß, damit es auch mir zuträglich ist.

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