Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Herbert Waltersam

Herbert Waltersam
Geschäftsführer
Wasser - Gas - Wärme Erich Vetter GmbH, behördlich konzessionierter Installateur
1150 Wien, Braunhirschengasse 12-20/4
Gas-, Wasser- und Heizungsinstallateurmeister
Gas, Wasser, Heizung, Sanitär
4
18/05/1954
Mödling
Sabrina
Verheiratet mit Christiane, geb. Breit
Wohnen

Zur Karriere von Herbert Waltersam


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Pflichtschule absolvierte ich die Lehre zum Gas-, Wasser- und Heizungsinstallateur in Mödling und war in meinem ehemaligen Lehrbetrieb bis 1972 tätig. Danach wechselte ich nach Guntramsdorf, wo ich in die Firma Polster eintrat. 1978 war ich kurz in einem weiteren Unternehmen tätig und begann zu dieser Zeit mit dem Vorbereitungskurs für die Meisterprüfung, die ich schließlich zu Beginn der Neunziger ablegte. In der Folge war ich in Wien tätig und beschäftigte mich mit Kundenbesuchen und Baustellenüberwachungen, sowie Kostenvoranschlägen. Nach etwa drei Jahren wurde ich gewerberechtlicher Geschäftsführer in einem weiteren Wiener Unternehmen im ersten Bezirk. Ab 1999 zog ich in Erwägung, die Erich Vetter Ges.m.b.H. zu übernehmen, ließ sie genauestes auf Bonität, etc. überprüfen und bin seit 1. Jänner 2000 hier als Geschäftsführer tätig. Den bestehenden Namen behielt ich bewußt bei. Ich führe das Unternehmen mit insgesamt fünf Mitarbeitern, darunter auch meine Frau.

Zum Erfolg von Herbert Waltersam


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg zu haben hängt immer damit zusammen, wie hoch man sich die Latte legt. Für mich bedeutet Erfolg, dieses Unternehmen mit finanziellem Gewinn zu führen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Da der Begriff Erfolg selbst so dehnbar ist, fühle ich mich in manchen Belangen erfolgreich – im Vergleich zu sehr erfolgreichen Menschen, wie etwa Bill Gates, bin ich natürlich nur ein “kleiner Fisch“. Grundsätzlich sehe ich mich in meinem Bereich als durchaus erfolgreich, es kommt eben immer darauf an, an wem man sich mißt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich versuche, meine Kunden persönlich zu betreuen und lege großen Wert darauf, eine Vertrauensbasis zu ihnen aufzubauen. Langfristige Kundenbindung ist mir sehr wichtig, mein Logo lautet nicht umsonst „Ihr freundlicher Installateur“. Ich konnte einen bereits bestehenden Kundenstock übernehmen, das Unternehmen war aber im näheren Umkreis als zu teuer verschrien und ich mußte dieses Terrain zurückerobern. Dies gelang mir durch Postwurfsendungen und Werbeeinschaltungen, in denen ich mich persönlich vorstellte und die Übernahme der Firma bekannt gab. Ich bin via Handy permanent für meine Kunden erreichbar und glaube, daß dies sehr wichtig ist. Wenn es zu Notfällen, etwa zu Gasgebrechen, kommt, kann ich schnell und flexibel agieren, das verschafft mir vor allem im Winter einen guten Namen, da meine Kunden nicht lange warten müssen, um wieder warmes Wasser zu haben.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung besteht für mich vor allem in den positiven Rückmeldungen zufriedener Kunden, solches Lob gebe ich auf jeden Fall an die jeweiligen Mitarbeiter weiter.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Da der Staat derzeit fast keine, oder zu lange Wartezeiten für geförderte Projekte bzw. Zuschüsse für neue oder revitalisierende Projekte zur Verfügung stellt, sind auch die großen Installationsfirmen gezwungen, kleinere Projekte und Arbeiten durchzuführen. Dadurch leidet die Auftragslage für uns kleine Betriebe erheblich.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Meine Mitarbeiter spielen eine wesentliche Rolle, vor allem meine Frau, die im Verkauf arbeitet. Ich kann mich hundertprozentig auf sie verlassen und freue mich über eine sehr gute Zusammenarbeit.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Freundlichkeit und Sauberkeit sind mir sehr wichtig, auch müssen meine Mitarbeiter fachlich kompetent sein und qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Ich muß mich auf sie verlassen können und erwarte nicht zuletzt die Bereitschaft, eigenverantwortlich zu agieren.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Mitarbeitermotivation ist sehr wichtig – mein Vorgänger beschränkte sich darauf, zu Weihnachten kleine Geschenke zu verteilen. Ich beschenke meine Mitarbeiter auch zum Geburtstag und motiviere sie vor allem mit finanziellen „Zuckerln“. Auch ist es kein Problem, wenn jemand unvorhergesehen einen Urlaubstag braucht.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich glaube, daß unsere Zusammenarbeit von gegenseitigem Respekt geprägt ist und lege im allgemeinen großen Wert auf eine flache Hierarchie. Ein kollegiales Arbeitsverhältnis ist mir sehr wichtig und ich denke, daß mich meine Mitarbeiter als sehr umgänglichen Vorgesetzen kennen und schätzen.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir sind in allen Bereichen dieser Branche tätig und leisten ganz einfach gute Arbeit; egal, ob es sich um Installationsarbeiten für ein ganzes Haus handelt oder den simplen Tausch einer Dichtung. Wir verlassen den Arbeitsplatz so, wie wir ihn vorgefunden haben; das heißt, wenn wir stemmen, verputzen wir anschließend auch und ersetzen eventuell beschädigte Fliesen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich kann die beiden Bereiche nicht exakt trennen, weil meine Frau ebenfalls im Betrieb arbeitet. So hoffe ich, daß es aufgrund dessen, daß wir uns ständig sehen, nicht irgendwann einmal zu Auseinandersetzungen kommt. Früher gelang es mir besser, Beruf und Privatleben zu trennen, weil ich mich den ganzen Tag über freute, nach Hause zu kommen und meine Familie zu sehen. Wir versuchen allerdings, zu Hause nicht über das Unternehmen zu sprechen, wenn ich mir Arbeiten mitnehme, erledige ich sie in einem eigens dafür geschaffenen Raum.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich bilde mich laufend weiter und absolviere zahlreiche Kurse, auch besuche ich viele Vorträge.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich rate der jungen Generation meiner Branche, nicht auf das Handwerk zu vergessen. Wenn man gute Arbeit leistet, kann man in diesem Beruf sehr erfolgreich werden. Wesentlich ist dabei die Bereitschaft, sich (fachlich) weiterzubilden, dann kann man die Meisterprüfung absolvieren und sich letztlich selbständig machen. Dieser Schritt sollte allerdings wohlüberlegt und erst nach einer fundierten Praxis, in der man viel Erfahrung sammeln kann, erfolgen.
Herbert Waltersam
Siedlerverein Neu-Guntramsdorf.

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Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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