Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Dipl.-Ing. Erwin Prodinger

Dipl.-Ing. Erwin Prodinger
Geschäftsführer
bit Business & IT Consulting GmbH
1110 Wien, Guglgasse 6/3 (Gasometer A)
EDV-Dienstleistungen
22
03/09/1966
Tamsweg
Elektronik
Dipl.-Ing.
EDV-Technologie, Schifahren, Laufen, Rotwein

Zur Karriere von Erwin Prodinger


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich maturierte 1986 an der HTBLA Salzburg, Fachrichtung Elektrotechnik, und leistete anschließend meinen Präsenzdienst ab. Von Oktober 1987 bis Mai 1994 studierte ich an der Technischen Universität Graz Wirtschaftsingenieurwesen für Maschinenbau, Studienzweig Mikroprozessoren und Technische Datenverarbeitung. Während des Studiums war ich als Lektorenassistent in Graz und am Da-Yeh Institute of Technology in Taipeh tätig. Im November 1994 trat ich als SAP-Berater bei ai informatics ein, wo ich mich auf die Erstellung betriebswirtschaftlicher Konzepte, die Umsetzung diverser Konzepte sowie die Begleitung von Softwareimplementierungen konzentrierte. Im Juni 1998 wechselte ich zur Associated Consulting Network GmbH nach Köln, wo ich als Gründungsmitglied mit dem Aufbau der Logistikressourcen für SAP und Baan Implementierungsprojekte betraut war. b Juni 1999 leitete ich den Bereich Enterprise Applications bei Integrated Systems 4 e-Business GmbH. 2005 gründete ich mein eigenes Unternehmen, die bit Business & IT Consulting GmbH, die derzeit 22 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen befaßt sich mit der Applikationsberatung der metallverarbeitenden Industrie.

Zum Erfolg von Erwin Prodinger


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Beruflicher Erfolg bedeutet für mich das Erreichen von Zielen, die in meinem Fall der Aufbau eines Fachbereiches und die Erweiterung des Kundenspektrums sind. Mit unserem dementsprechend vorhandenen Branchen-Know-how versuchen wir uns in der Nische als Gesamtanbieter für IT-Lösungen in der Prozeßindustrie zu plazieren. Dazu bedarf es neben hohen Fachwissens sozialer Kompetenz. Wenn man Verantwortung für einen Bereich trägt, ist es wesentlich, die Balance zwischen den Kunden, den Mitarbeitern und den Eigentümern des Unternehmens zu finden. Dieser Gleichklang ist eine Basis für den Erfolg. Hausverstand und Einfühlungsvermögen zählen ebenfalls dazu.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bin zufrieden mit dem bisher Erreichten. Ich bin mir bewußt, daß ich Erfolg habe, denn sonst wäre ich sicher nicht mehr hier.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Natürlichkeit, Beharrlichkeit und Zielorientierung. Meine Persönlichkeit hat sich trotz meines Erfolges nicht verändert.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Als Freiberufler führte ich auch mein eigenes Unternehmen, doch ist es wieder etwas anderes, sein eigenes Kapital in ein Unternehmen zu investieren und selbst das Risiko zu tragen. Dies erscheint mir als der beste Weg, um den Umgang mit Risiko zu erlernen. Kein Planspiel kann das leisten, was die Realität bietet. Den Mitarbeitern tagtäglich eine Perspektive zu geben, für sie verantwortlich zu sein und die Kunden zufriedenzustellen führt zu wohlkalkulierten, aber schnelleren und wahrscheinlich besseren Entscheidungen. No risk, no fun.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Im IT-Bereich hat man es mit vielen verschiedenen Branchen zu tun (z.B. Investitionsgüter-, Stahl-, Papierindustrie), die sich vorwiegend mit Themen wie Wachstum, Qualifikation der Mitarbeiter und Investitionen für neue Lösungen auseinandersetzen müssen. Firmen, die schrumpfen, stecken natürlich bei den IT-Investitionen zurück. Je mehr Problemstellungen vorhanden, desto besser für die IT-Branche, weil sie dadurch auch stärker zur Problemlösung beitragen kann. Ein Nachteil ist der Mangel an hochqualifiziertem Personal, doch damit haben andere Branchen auch zu kämpfen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Nach dem MbO-Prinzip, also der Führung mittels Zielen. Ich bin kein Despot, sondern versuche einen sehr demokratischen Stil einzuhalten, obwohl jemand eine Entscheidung treffen muß: und das bin ich. Ich versuche dennoch, die Mitarbeiter in meinen Entscheidungsprozeß miteinzubeziehen. Auch lasse ich meinen Mitarbeitern den Freiraum, mit bestimmten Problemlösungen zu experimentieren, was ihnen über den IT-Zyklus hinaus ermöglicht, mehrere Aufgaben zu übernehmen. Training on the Job erachte ich als sehr wichtig. Die meisten Mitarbeiter, die ich an Bord hole, kommen von großen Konzernen und schätzen die schlanke Struktur und kurzen Entscheidungswege meines Unternehmens.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Das entsprechende Fachwissen unserer Mitarbeiter und deren persönlicher Einsatz. Da das Unternehmen sehr klein ist, wird es von Großunternehmen sicherlich unterschätzt. Doch alle Mitarbeiter verfügen über einen Erfahrungsschatz, der zehn bis 15 Jahre größer ist als in der Branche üblich. Man kann sagen, daß in unserem Unternehmen wohl über hundert Jahre IT-Wissen vorhanden sind. Hinzu kommt die umfassende Branchenerfahrung in der metallverarbeitenden Industrie. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? In der IT-Beratung sind wir mit den Produkten vieler Mitbewerber konfrontiert. Derzeit herrscht ein Verkäufermarkt, die Nachfrage übersteigt also das Angebot. Die Produktgeber bieten für diese Produkte zwar Schulungen im Unternehmen an, jedoch fehlt oft das entsprechende Know-how, um wirklich erfolgreich sein zu können.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Familie ist für mich der Ausgangspunkt für den Erfolg. Man darf sich nicht nur auf den Job konzentrieren, denn in der Familie findet man jene Ruhe und Kraft, die man für den beruflichen Alltag benötigt. Ich bin im Regelfall vier Tage pro Woche nicht zu Hause, weil meine Familie in Salzburg lebt, und genieße daher umso stärker das Privatleben am Wochenende. Die Koordination von Beruf und Familie ist mit der Gründung meines eigenen Unternehmens einfacher geworden, da ich mir die Zeit leichter einteilen kann.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Im großen und ganzen ist dies ein permanenter Prozeß. Wichtig ist, seine Mitarbeiter dazu anzuhalten, nicht nur die Ziele innerhalb des Aufgabengebietes zu erreichen, sondern selbst großen Wert auf Aus- und Weiterbildung zu legen. Dabei darf nicht nur die fachliche Thematik im Vordergrund stehen, es geht darum, den Horizont zu erweitern und auch branchenfremde Veranstaltungen zu besuchen. Die Mobilität bei Projekten ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich habe sehr gute Erfahrung mit der dualen Ausbildung gemacht. Man sollte sich nicht nur auf die Technik konzentrieren, sondern auch die kaufmännische Seite miteinbeziehen. Es zeigt sich immer wieder, daß die wenigsten Studenten wissen, welchen Beruf sie nach einem Studium ergreifen wollen. Somit ist eine breitere Ausbildung eindeutig besser, als sich nur auf ein Kerngebiet zu konzentrieren. Auslandserfahrung ist heute fast eine Notwendigkeit, denn sie zeigt, daß man flexibel ist, mit neuen Situationen umgehen kann und mit anderen Sprachen und Kulturen vertraut ist.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist, mich mit der Firma als Größe zu etablieren - in dem Sinn, daß das Unternehmen für seine Leistung respektiert und anerkannt wird. Geplant ist, die Mitarbeiterzahl auf maximal 30 zu erhöhen. Alles darüber hinaus würde einen Verlust an Lebensqualität bedeuten.
Erwin Prodinger

Club-Carriere

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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