Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
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Otto C. Schittenhelm

Otto C. Schittenhelm
Geschäftsführer
Cards & Systems EDV Dienstleistungs GmbH
1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 5
EDV-Dienstleistungen
105
14/06/1946
Wien
Tanja (1975)
Elektronik
Dipl.-Ing. Dr. Otto und Maria
Kleinkunst, Reisen

Zur Karriere von Otto C. Schittenhelm


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura 1964 war ich ein Jahr lang bei Siemens und von 1966 bis 1972 bei der Ersten Österreichischen Sparkasse als Organisationsprogrammierer beschäftigt, ehe ich zu Univac wechselte, wo ich nach zwei Jahren als Communications Programmierer und Productmanager für Österreich und Osteuropa neben dem Servicebereich auch mit den Bereichen Marketing und Vertrieb betraut wurde. Bis 1979 war ich als Projekt- und Produktmanager bei Univac tätig, wechselte 1980 für vier Jahre ins Hauptquartier von Sperry-Univac nach Amsterdam und war von 1984 bis 1991 als Projekt-, Professional Services- und Branch-Manager für Banken und Versicherungen bei Sperry bzw. Unisys tätig. 1991 wechselte ich als EDV-Leiter der Länderbank (Bank Austria) New York wieder in die Finanzwirtschaft und bin seither in diesem Unternehmen, wenn auch in verschiedenen Positionen bei Tochterfirmen tätig: 1992 wurde ich Geschäftsführer von Genesis, von 1994 bis 1996 war ich Integrationsmanager und Assistent der Geschäftsleitung sowie bis 2001 Abteilungsleiter Vertrieb Geldinstitute. Seit 2001 bin ich als Geschäftsführer von Cards & Systems tätig. Dieses Unternehmen, an dem neben der CA-BA auch die RZB, Visa und Diners Club beteiligt sind, beschäftigt sich mit dem Geschäftsfeld Kunden-, Kredit- und Ausweiskarten, von denen aktuell mehr als zwei Millionen Stück namhafter Unternehmen und Institutionen im Umlauf sind.

Zum Erfolg von Otto C. Schittenhelm


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet, mit seiner Tätigkeit glücklich zu sein und darin Befriedigung zu finden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Absolut, wobei der Erfolg nicht an der Umsatzverantwortung, sondern an der Funktion und Tätigkeit zu messen ist.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Im Laufe der Jahre habe ich in einem Unternehmen jeweils verschiedene Disziplinen (Service, Vertrieb, Marketing) kennengelernt, so habe ich Verständnis für alle Bereiche. Um in der Geschäftsführung erfolgreich zu sein, sollte man vorher alle Stationen kennengelernt haben. Daher habe ich mich nicht frühzeitig in eine Ecke stellen lassen, sondern mich durch mein Pendeln zwischen EDV und Bankwesen, lokalen Organisationen, Hauptquartier und Tochterunternehmen, sowie In- und Ausland für diese Funktion qualifiziert. Jede dieser Funktionen machte mir Spaß, und ich sah jede Herausforderung als neue Chance an. Auch die traditionelle Ausbildung in der Bank sowie in einem US-Unternehmen war eine gute Mischung. Neben meinem offenen Geist und meiner Neugierde ist es vor allem dieser Mix, der die Grundlage für meinen Erfolg bildet.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
1969 war das 150-jährige Jubiläum der Ersten, damals war alles in der EDV auf Erfolg programmiert, und ich konnte in dieser Zeit vieles positiv umsetzen. Erfolg verspüre ich vor allem in beruflichen und technischen Dingen. Mein privater Gegenpol ist künstlerischer Natur: seit 42 Jahren schreibe ich Lieder und bestreite als Gitarrist und Liedersänger kleinere Auftritte.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Jeden Wechsel von Position und Dienstort erachte ich als positive Entscheidung. Der Anstoß, in die EDV-Branche zu gehen, kam von meinem Philosophielehrer. Ich erkannte dann sehr rasch, welches Potential in diesem Bereich liegt, und strebte damit auch eine Leitungsfunktion an.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Man muß ein Visionär sein, ohne bestehende Erkenntnisse völlig außer Acht zu lassen. Triebfedern sind immer visionäre Dinge, bei denen auch Mitarbeiter lieber mitziehen und durch die man leichter motivieren kann. Visionen führen zu mehr Engagement, allerdings muß man auch in der Lage sein, die Visionen zu realisieren. Es nützt nichts, ein Konzeptriese zu sein, wenn man dabei ein Realisierungszwerg ist.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich sah immer gerne zu jemandem auf. Neben meinem Philosophieprofessor Dr. Biricz konnte mich vor allem der damalige Referatsleiter des Bereichs EDV und Betriebswirtschaft in der Ersten, Dipl.-Kfm. Peter Huber, begeistern.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung spüre ich vor allem durch den Erfolg an sich. Ab einer gewissen Managementstufe bekommt man Anerkennung nicht mehr verbal mitgeteilt, sondern man verspürt sie durch den Einklang mit den Vorgesetzten.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter und die gemeinsame Umsetzung von Zielen sind das Wichtigste. Optimal ist es, wenn die Mitarbeiter meine Begeisterung teilen. Dazu ist es nötig, daß sie die Unternehmensziele kennen und diese mit ihren Bedürfnissen im Einklang stehen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Neben einer fundierten Basis zählen für mich vor allem die Softfacts: ein Mix aus Auftreten, Offenheit, Engagement und Wissen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Motivation geht von der Vorbildwirkung des Chefs, seiner Konsequenz, Festigkeit und Stabilität aus. Er muß eine gewisse Linie beibehalten, damit die Mitarbeiter an ihn glauben und ihm vertrauen. Als Vorgesetzter muß man nicht der beste Angestellte sein, sondern der beste Vertreter einer Idee und der Zielsetzung.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir bieten mit unseren kompetenten Partnern das komplette Kundenmanagement für Unternehmen. Wir verfügen über ausgezeichnetes Know-how in den Bereichen Karten, deren Arten und Nutzung, Kundenbetreuung und Kundenmarketing, Verwaltung bis hin zum Zahlungsverkehr.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Diese beiden Bereiche sind nicht komplett zu trennen. Man muß gegenüber beidem eine entsprechende Wertschätzung haben.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Monatlich wende ich ein bis zwei Tage für fachspezifische Weiterbildung auf.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine Funktion muß mir Spaß machen, und ich muß mich mit den Firmenzielen identifizieren können. Da ich mit meinen Lebensumständen zufrieden bin, sehe ich keinen Grund, sie zu ändern.
Otto C. Schittenhelm

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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