Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Ing. Harald Weichselbaumer

Ing. Harald Weichselbaumer
Selbständig
Assist Ing. Harald Weichselbaumer
4400 Steyr, Plauenstraße 13
Unternehmensberater
Unternehmensberater
09/08/1964
Steyr
Lukas (1981)
Lebensgemeinschaft mit Gerlinde Dörfel
Berater
Ing.
Martha und Helmut
Laufen, Schifahren, EDV

Zur Karriere von Harald Weichselbaumer


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Mit fünfzehn Jahren, 1979, begann ich eine Schlosserlehre in Steyr. Nach der Lehre arbeitete ich beim Schlüsseldienst, insgesamt war ich zehn Jahre als Schlosser tätig. Ich sah bald keine neuen Herausforderungen mehr für mich, mir wurde sehr bald klar, daß ich mehr lernen wollte. Ich absolvierte die Werkmeisterausbildung in Maschinenbau-Betriebstechnik am BFI in Steyr, inklusive der REFA-Arbeitstechnikerausbildung. Ab 1989 war ich als AV-Techniker (Arbeitsvorbereitung) bei der Firma Ferro-Glas in Linz tätig und besuchte parallel dazu drei Jahre lang abends die HTL in Maschinenbau-Betriebstechnik in Steyr. Ein einschneidendes Erlebnis war für mich ein Optimierungsprojekt, das ich bei Ferro-Glas leitete. Es gelang mir eine dreißigprozentige Optimierung bei der Produktion. Nach Abschluß der HTL sah ich bei der Firma Ferro-Glas keine Karrierechancen mehr für mich. Ich wechselte als Logistikverantwortlicher zur Firma Schiedl, bekannt als Kaminerzeuger. Nach einem Jahr erhielt ich einen Teil der Fertigung zur Optimierung übertragen. Nach zwei Jahren gelang die Fertigung in diesem Bereich doppelt so schnell wie vorher. Die Mitarbeiter arbeiteten nicht mehr als vorher, es ist ein Grundprinzip von mir, nicht über schnelleres Arbeiten oder Mehrarbeit zu optimieren, sondern über die Ausschaltung der Ineffizienz. Der erste Schritt war eine Standardrationalisierung bei den Maschinenabläufen, der zweite Schritt war die Verbesserung der Teamarbeit unter Einbindung aller Mitarbeiter. Dabei kam mir die REFA Industrial Engineer-Ausbildung zugute, die ich parallel dazu absolvierte und sicher auch die Qualitätsmanagementausbildung. Mit diesem Erfolg rationalisierte ich mich sozusagen bei der Firma Schiedl selbst weg, nachdem ich eine gute effiziente Struktur aufgebaut hatte. Zu diesem Zeitpunkt war mir aber bereits klar, daß ich mich im Bereich Qualitätsmanagement und Arbeitsoptimierung selbständig machen möchte. Ich legte die Unternehmensberaterprüfung ab und gründete 1996 die ASSIST Unternehmensberatung, wobei ich die Schwerpunkte auf Arbeitstechnik und Qualität legte. Parallel dazu absolvierte ich die Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft und zu meinen Unternehmensschwerpunkten kam der Bereich Sicherheitsfachkräfte hinzu. Heute habe ich viele Stammkunden und arbeite auch gemeinsam mit Kooperationspartnern an Projekten mit.

Zum Erfolg von Harald Weichselbaumer


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Persönlicher Erfolg bedeutet heute für mich, gute soziale Kontakte und ein harmonisches Umfeld zu haben. Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist mir sehr wichtig. Persönlicher Erfolg bedeutet für mich auch, bewußt im Jetzt zu leben.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich habe sehr bald auf meine innere Stimme gehört. Ich wußte, ich muß dazulernen, um etwas anderes tun zu können. Dabei wußte ich noch nicht genau, was das sein sollte. Durch das Lernen wird das Spektrum so breit, daß auf einmal viele Interessen entstehen. Den ersten Schritt muß man setzen, dann wird der Weg klarer. Die Konsequenz ist wichtig, dann kann man Visionen und Ziele umsetzen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Für meinen Begriff ja, weil ich unabhängig bin und der Arbeit nachgehen kann, die mir Spaß macht. Geld ist der Nebeneffekt von erfolgreicher Arbeit.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ab dem Zeitpunkt, als mir meine Tätigkeit Spaß gemacht hat.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Für mich ist hundertprozentig die Originalität entscheidend. Jeder ist individuell, jeder hat seine Vor- und Nachteile, Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnisse, und das macht eine Person aus.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Zwei Personen, hauptsächlich auf der menschlichen Ebene. Die eine Person war Schlossergeselle, er pflegte, im Gegensatz zu den anderen Facharbeitern, auch mit Lehrlingen einen menschlich gleichwertigen Umgang. Die zweite Person war ein Abteilungsleiter, der mir von der Führungskultur her erstmals neue Wege aufzeigte. Er vertrat ganz andere Philosophien als sie damals bekannt bzw. üblich waren und beeindruckte mich auf der menschlichen Seite sehr.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Das Image der Branche ist nicht das beste. Ich erhielt vor kurzem ein sehr schmeichelhaftes Kompliment von einem Kunden, er sagte mir, ich sei nicht wie die anderen Berater. Das liegt meiner Meinung nach daran, daß ich nicht als jemand auftrete, der einer Unternehmensleitung sagen will, ich hätte bereits die Patentlösung in der Tasche. Mein Ansatz ist, daß ich helfe, unterstütze, analysiere und den Weg finde, der für diese Firma der beste sein könnte. Es gibt viele Wege, die richtig sind, und mein Lösungsansatz muß nicht unbedingt der richtige sein. Man kann auch viel reden mit wenig Inhalt und Lösungsvorschlägen. Es gibt viele mit schlechtem Image in unserer Branche und auch viele, die diesen Ruf bestätigen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Da meine Partnerin ebenfalls selbständig ist, erhalte ich von ihrer Seite viel Verständnis. Ich habe auch gelernt, bewußt nein zu sagen. Ich nehme mir auch Zeit dafür, meine Energie zurückzugewinnen.

Wieviel Zeit verwenden Sie für Fortbildung?

Für Fortbildung verwende ich drei Tage pro Monat.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Eltern sollten ihre Kinder so erziehen, daß sie eine umfassende Vorstellung davon erhalten, welche Möglichkeiten es gibt, dadurch werden ihre Interessen geweckt. Sobald ein Jugendlicher weiß, was er will, sollte er dieses Ziel konsequent verfolgen.
Harald Weichselbaumer

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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