Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Oskar Kessler

Oskar Kessler
Direktor
Familien - Residenz Hotel Besitz- und BetriebsgmbH
9504 Villach-Warmbad, Warmbader Allee 53
Unternehmer
Unterbringung, Hotels, Pensionen
40
02/11/1956
Villach
Lebensgemeinschaft mit Sieglinde
Reisen
Franz und Juliane
Radfahren, Schwimmen, Schifahren
Lehrtätigkeit am WIFI Klagenfurt, Prüfungsvorsitzender Lehrabschlußprüfungen (Gastronomieberufe).

Zur Karriere von Oskar Kessler


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Im Jahr 1976 maturierte ich an der Handelsakademie und war aufgrund meines Interesses für Fremdsprachen im Ausland. In der Folge absolvierte ich das Lehramtsstudium Englisch und Italienisch, das ich 1986 mit zwei Diplomen abschloß. Während des Studiums arbeitete ich im Romantikhotel Post in Klagenfurt und blieb dort insgesamt 17 Jahre beschäftigt. In dieser Zeit betrieb ich intensiv Öffentlichkeitsarbeit und war außerdem in der Erwachsenenbildung tätig, unter anderem als Lektor an Volkshochschulen. Dies war in Arnoldstein als Drehscheibe zu Italien von großer Bedeutung. In weiterer Folge erwarb ich etliche Zusatzausbildungen im Gastronomiebereich und lernte weitere Sprachen. Seit zwei Jahren bin ich Direktor der Familien - Residenz, wo ich zuvor sechs Jahre als Sales-Manager gearbeitet hatte.

Zum Erfolg von Oskar Kessler


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Zu Erfolg gelangt man heute nur dann, wenn man vielseitig ist. Umfassendes Wissen, kaufmännisches Können und Einfühlungsvermögen gehören dazu.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, für mich ist wichtig, daß ich alle Stationen durchlaufen habe, um heute meine Tätigkeit wirklich gut ausüben zu können. Das Wissen um die Materie ist einfach zu wenig, ein erstklassiger Betrieb will auch entsprechend vermarktet werden. Diesen Betrieb konnte ich im Laufe der Jahre neu positionieren und eine erfolgreiche Struktur aufbauen. Ich habe es geschafft, mit den sechs großen deutschen Reiseveranstaltern zusammenzuarbeiten, arbeite seriös und betreibe keine Freunderlwirtschaft. Wir haben sehr großen Erfolg mit Kurgästen und verstehen uns heute als Wellness- und Seminarhotel. Es war mir wichtig, etwas zu machen, das niemand anderer zuwege bringt. Ich habe dafür hart gearbeitet und auf Urlaube bzw. freie Tage verzichtet, aber auch mein Privatleben ist zufriedenstellend, was eine Grundvoraussetzung für den Erfolg im Beruf darstellt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Schon als Jugendlicher hatte ich den Wunsch, beruflich einmal mit Menschen zu tun zu haben. Mein Weg war untypisch, da ich ursprünglich die Beamtenlaufbahn einschlagen sollte und keine touristische Ausbildung genoß. Für eine Spitzenposition ist jedoch unbedingt Erfahrung notwendig, die meiner Meinung nach eine Sache des Alters darstellt. Die menschliche Reife kann man in jungen Jahren einfach nicht haben. Diese braucht man aber nicht nur, um Mitarbeiter auszubilden, sondern vor allem, um sie zu führen und ihnen ein gutes Vorbild zu sein.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich war stets sehr sozial eingestellt und wollte anderen helfen. In Arnoldstein war ich Bindeglied zwischen Italien und Österreich, weil wenige die Sprache des anderen beherrschten.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich bin jetzt das sechste Jahr Prüfungsvorsitzender bei den Lehrabschlußprüfungen im Bereich Hotel- und Gastgewerbeassistent und Restaurantfachmann. Dafür habe ich die entsprechenden Dekrete erhalten.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ja, meine Eltern, die mir bis heute Vorbild sind.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Es geht um die Mitarbeiter, die erstklassig ausgebildet werden müssen, um die Marke Österreich würdig vertreten zu können. Der Charme der Österreicher und die gute Küche werden von den Gästen erwartet. Da sehe ich vermehrt das Problem, daß den jungen Leuten die Liebe zum Beruf fehlt. Die Branche hat mit einem Imageverlust und mit familienfeindlichen Arbeitszeiten zu kämpfen. Wir müssen mit der nächsten Generation vehement auch gegen schwarze Schafe ankämpfen, und ich bin recht froh, daß mit den trendigen Kochsendungen dem bereits Rechnung getragen wird. Die Methoden mancher Lehrherren sind ebenfalls veraltet, viele Lehrlinge werden nicht umfassend ausgebildet, was aber wiederum damit zu tun hat, daß ein halbwegs guter Schüler eine höhere Schule anstrebt und die intellektuell Schwächeren für die Lehrberufe übrig bleiben. Ich sehe in der Rekrutierung von ausländischen Lehrlingen keine Lösung, weil damit das Urtypische verloren geht und diese Personen sich nicht mit dem identifizieren können, was sie tun.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Meine vielfältigen Qualifikationen zeichnen mich besonders aus und runden die vom Haus gebotenen Qualitätsmerkmale in harmonischer Weise ab.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Mein persönlicher Rat lautet, sich Zeit zu lassen, um seine Interessen und Fähigkeiten auszuloten. Darunter verstehe ich, aktiv zu sein, die Augen offen zu halten und einiges auszuprobieren. Es ist auch kein Problem, die Schule oder den Lehrberuf zu wechseln. Mein zweiter Appell - da sind die Politiker gefordert - ist der, auch in Österreich die mittlere Reife einzuführen, weil danach die Jugendlichen gefestigter und reifer an die Berufswahl herangehen. Dabei denke ich auch an die Überwindung der schwierigen Phase der Pubertät. Die Lehre ist eine große Chance auf dem Weg zur Karriere. Jedoch läßt in Österreich die Allgemeinbildung sehr zu wünschen übrig - besonders Fremdsprachenkenntnisse fehlen, wobei wir bald von den Ländern des ehemaligen Ostblocks überholt und uns nur mehr die Hilfsarbeiterposten bleiben werden. Wenn jemand erfolgreich werden will, kommt er nicht umhin, in jungen Jahren privat auf vieles zu verzichten. Er muß viel mehr leisten als andere. Der Mut zum Risiko darf keine Eintagsfliege sein, er muß ständig bewiesen werden. Gerade die Tourismusbranche ist stetigen Veränderungen ausgesetzt. Wir sind hier aber so vielschichtig gelagert, daß, wenn ein Segment einbricht, die anderen Möglichkeiten dies wunderbar abfedern. So gesehen ist Vielseitigkeit in allen Bereichen unbedingt ratsam.
Oskar Kessler
SPÖ.

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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