Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Ing. Harald Posch

Ing. Harald Posch
Geschäftsführender Gesellschafter
BM Ing. Harald Posch Bauleitung - Planungs GmbH
8072 Fernitz, Dr.-Hans-Kloepfer-Straße 22
Manager
Bauplanung und -betreuung
04/03/1951
Altschlaining
Rainer (1978), Mario (1983) und Bernhard (1985)
Verheiratet mit Sylvia
Bau
Ing.
Eugen und Sophie
Oldtimer, Musik - 30 Jahre aktives Mitglied der Blasmusik in Oberwart
H. P. Baumanagement, Konzession für Transportgewerbe.
Zur Karriere von Harald Posch

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der HTL für Hochbau in Graz 1972 war ich zwei Jahre in einem Architekturbüro in Oberwart tätig, wo ich in die Planung einer Schule und einiger Wohnhäuser eingebunden war. Da mich jedoch die Praxis mehr reizte, wechselte ich 1974 zu einer Baufirma. Die Philosophie meiner beruflichen Laufbahn war stets, mich nach oben zu kündigen bzw. abwerben zu lassen und so immer auch neue berufliche Erfahrungen zu sammeln. Daraus ergab sich in den ersten zehn Jahren eine hohe Fluktuation in meinem Berufsleben. So wechselte ich trotz meiner Ausbildung im Hochbau zur Firma Lehner Putz in die Tiefbauabteilung, vertiefte mich in die Materie und eignete mir das entsprechende Wissen an. Nach einem halben Jahr erhielt ich die erste eigene Kanalbaustelle, danach war ich gemeinsam mit einem Kollegen mit dem Bau zweier Brücken betraut. Nach einem Jahr wurde mir die erste eigene Brücke anvertraut. Da ich diese Aufgabe bestens meisterte, war ich in weiterer Folge vor allem im Brücken- und Straßenbau tätig. Von 1978 bis 1980 widmete ich mich wieder dem Hochbau und war als Bauleiter für Wohnanlagen in Wien und eine Veranstaltungshalle verantwortlich. Danach, von 1980 bis 1983, wurde ich in einem Oberwarter Architekturbüro mit der kompletten Aufbereitung von Projekten betraut. 1983 erhielt ich vom Grazer Architekturbüro Kordon das Angebot, als Hauptbauleiter beim Umbau des Grazer Opernhauses mitzuwirken, eine sehr schöne und reizvolle Aufgabe. In die Bauphase fiel der tragische Tod des Seniorchefs, dennoch blieben wir als eingeschworenes Team beisammen, auch um den guten Ruf des Hauses abzusichern. Ab 1989 war ich bei der Mandlbauer GmbH als Abteilungsleiter für Hochbau für die gesamte Projektabwicklung, Akquise und Kalkulation verantwortlich und hatte nun den „richtigen Schliff“ erworben, um mich 1991 mit meinem eigenen Unternehmen, der BM Ing. Harald Posch Bauleitung - Planungs GmbH selbständig zu machen, wobei mein Schwerpunkt auf der Bauleitung liegt. Seit 1994 betreuen wir mehrere Bauvorhaben im Rahmen des Gesamtbauvorhabens LKH-Universitätskliniken Graz, parallel dazu Landesbauvorhaben und eine Reihe von Industriebauten - so zeichnete unser Unternehmen beispielsweise für die örtliche Bauaufsicht von IKEA Graz verantwortlich.
Zum Erfolg von Harald Posch

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich zunächst Zufriedenheit, ist aber natürlich auch ein wirtschaftlicher Faktor, der es erlaubt, über die Grundbedürfnisse hinausgehende Bereiche abzudecken. Meine Zufriedenheit resultiert zum einen aus der Bewältigung von Herausforderungen und neuen Aufgaben, zum anderen aber auch wesentlich aus dem Wissen, etwas Beständiges geschaffen zu haben. Alleine schon, wenn ich durch Graz gehe und die von mir erbauten Bauwerke sehe, erfüllt mich ein Gefühl der Zufriedenheit.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, insbesondere da ich alles aus eigener Kraft, ausschließlich aufgrund meiner Qualifikationen erreicht habe. Ich hatte weder eine Intervention noch eine Sonderstellung nötig, auch war ich nie auf Akquisition angewiesen, sondern erhielt Aufträge stets durch Mundpropaganda. Es wurde stets angefragt, ob ich Interesse hätte. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Wesentlich war meines Erachtens die unaufhörliche Bereitschaft, neue Wege zu beschreiten und neue Herausforderungen zu suchen. Sobald eine Aufgabe abgeschlossen war und ich das Gefühl hatte, genug Erfahrungen gesammelt zu haben, widmete ich mich einer neuen Aufgabe. Neben dem von meinen Vorfahren ererbten ungarischen Temperament war auch der Ehrgeiz, in gewissen Bereichen anders und auch besser zu sein als andere, ein entscheidender Erfolgsfaktor. Bereits in meiner Jugend war es mir wichtig, durch meine Leistung hervorzustechen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Neuen Herausforderungen begegne ich mit Begeisterung, oft zu großem Optimismus, aber dennoch realistischem Sinn für die Umsetzung.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich fühlte mich erfolgreich, nachdem ich mich selbständig gemacht hatte. Meine Auftraggeber interessierten sich für meine Leistung und traten von sich aus an mich heran. Für all die großen Projekte - beispielsweise die Industriebauten - habe ich mich nicht beworben, sondern wurde immer angesprochen. Das erfüllt mich mit Stolz. Auch als Angestellter empfand ich mich als erfolgreich, denn in den meisten Fällen wurde ich abgeworben, und das erachte ich schon als Erfolg. Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Problematisch erscheint mir, daß im Rahmen der jetzigen EU-Verfahren der bloße Ausbildungsgrad vergleichsweise höher bewertet wird als Können und Qualität der bisherigen Arbeit.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Den Mitarbeitern kommt ein Löwenanteil am Erfolg zu, denn nur im Team können wir etwas schaffen. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Als überaus wichtig erachte ich es, die Sprachen der Zukunftsmärkte zu erlernen. Meinen Kindern rate ich beispielsweise, Norwegisch zu lernen, da Norwegen aufgrund seiner Lage und autarken Stellung ein Zukunftsland ist. Generell möchte ich der Jugend weitergeben, daß jeder Dienstnehmer seinen Arbeitsplatz nur selbst zu sichern imstande ist: durch Leistung, Qualität der Arbeit, Arbeitsauffassung und entsprechendes Auftreten.
Ihr Lebensmotto?
Ich arbeite, um zu leben.
Harald Posch
Silbernes Verdienstkreuz des Blasmusikverbandes Burgenland.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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