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Helmut Laab

Helmut Laab
Bürgermeister
Stadtgemeinde Stockerau
2000 Stockerau, Rathausplatz 1
Kaufmännischer Angestellter
Politische Parteien
19/08/1956
Klement
Michaela und Christian
Verheiratet mit Maria
Politik
Leopold und Magdalena
Radfahren, Wandern, Lesen
Vorstand der GEBOS, Stadtparteiobmann, Bezirksvorsitzender des Gemeindevertreterverbandes der SPÖ.

Zur Karriere von Helmut Laab


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ehe ich das Bürgermeisteramt in Stockerau antrat, war ich viele Jahre bei der Privatbank Winter beschäftigt. Aufgrund der überschaubaren Größe dieses Bankhauses mit maximal 65 Mitarbeitern hatte ich dort die Möglichkeit, die verschiedenen Geschäftsbereiche des Bankwesens mit all seinen Facetten kennenzulernen und entsprechende Erfahrungen zu sammeln. Ich war in den unterschiedlichsten Positionen tätig, von Buchhaltung und EDV über das Wertpapiergeschäft bis hin zu interner Revision und Facility Management. Das Bankhaus Winter ist rein privat geführt, es gab einen Generaldirektor und damit einen direkten Ansprechpartner, sodaß Entscheidungen sehr rasch getroffen werden konnten. Das war mit Sicherheit eine prägende und wichtige Station meiner beruflichen Karriere. Als ich im November 2006 mein Amt als Bürgermeister von Stockerau antrat, beendete ich meine Laufbahn bei der Privatbank Winter.

Zum Erfolg von Helmut Laab


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich bedeutet Erfolg, andere Menschen von meinen Ideen zu überzeugen und diese mit Hilfe meiner Mitarbeiter umzusetzen. Das sehe ich heute als Bürgermeister ebenso wie früher als Mitarbeiter der Bank.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich denke nicht darüber nach, ob ich erfolgreich bin oder nicht - ich versuche ganz einfach, meine Ideen zu verwirklichen. Das geht manchmal recht schnell, dann wieder etwas langsamer.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich ging im Laufe meines Berufslebens immer sehr offen und interessiert an die Dinge heran. So kam ich im Endeffekt auch zur Politik und zu dem Amt, das ich heute bekleide. In einer Gemeinde werden immer Funktionäre gebraucht, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit engagieren. Das tat ich mit Begeisterung - ohne darüber nachzudenken, wohin mich dieses politische Freizeitengagement eines Tages führen könnte. In der Politik ist der direkte Kontakt zu den Menschen das Wichtigste, und ich gehe sehr offen und ehrlich auf die Bürger zu. Ich bin authentisch und versuche nicht, aus taktischen Gründen nach außen hin etwas anderes darzustellen, als ich tatsächlich bin.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Zuletzt, als ich das Amt des Bürgermeisters angenommen habe. Diese Entscheidung habe ich noch keine Sekunde bereut.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Meine Eltern waren sehr dafür, daß ich eine Laufbahn bei der Bank einschlagen kann, und unterstützten mich auch dementsprechend. Das war für meine berufliche Entwicklung sicher prägend. Meine spätere politische Karriere war nur durch die Unterstützung meiner Frau möglich. Meine Funktion als Bürgermeister läßt wenig Zeit für Privates, was viel Verständnis aus dem persönlichen Umfeld erfordert.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Es wurde in den letzten 30 Jahren eine hervorragende Infrastruktur in der Gemeinde Stockerau aufgebaut. Dazu zählen Freizeiteinrichtungen ebenso wie das einmalige Naturschutzgebiet der Au direkt vor unserer Haustür. All dies zu erhalten ist eine große Herausforderung. Auch die Entwicklung der Stadt muß vorangehen, allerdings nicht zu rasch und in einem erträglichen Ausmaß. Hier müssen wir die richtige Balance finden - wirtschaftliches Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen auf der einen Seite, andererseits darf die Atmosphäre und Lebensqualität von Stockerau nicht darunter leiden. Das sind die Aufgaben, die zu lösen sind, und dafür setze ich mich als Bürgermeister mit voller Kraft ein.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Mein Vorgänger als Bürgermeister war über 27 Jahre im Amt, ich bekleide diese Position erst seit November 2006. Es ist daher ganz natürlich, daß dies eine gewisse Zeit der Umgewöhnung erfordert. Man wird zuerst beobachten, wie ich arbeite und agiere, dann kann man auch ein Urteil abgeben. Bis jetzt bekam ich aber durchwegs positive Reaktionen und Rückmeldungen in bezug auf meine Arbeitsweise.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich bin nicht so vermessen zu sagen, daß erreichte Erfolge nur auf meine Person zurückzuführen sind. Ich kann als Bürgermeister nur erfolgreich sein, wenn mich gute und motivierte Mitarbeiter unterstützen. Jeder Mitarbeiter, egal welche Position er in der Gemeinde bekleidet, trägt auf seine Weise zum Gesamterfolg und zum Funktionieren der Stadt bei.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Eine Stadt spiegelt ja das tägliche Leben wider, dementsprechend vielfältig sind die Aufgaben und Bereiche, die abzudecken sind. Wir geben ganz besonders jenen Menschen eine Chance, die es in der heutigen brutalen Arbeitswelt schwer haben, eine geeignete Stelle zu finden. Außerdem sind natürlich Leute willkommen, die sich auf besondere Weise mit der Stadt verbunden fühlen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich versuche meine Termine so zu gestalten, daß wenigstens an den Wochenenden etwas Zeit für die Familie und das Privatleben bleibt. Das geht natürlich nicht immer. Ich nehme meine Gattin gern zu diversen Veranstaltungen mit, was allerdings nicht immer möglich ist.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Vor meinem Amtsantritt besuchte ich regelmäßig politische Fortbildungsseminare. In meinem ersten Jahr als Bürgermeister blieb dazu aber keine Zeit, da passiert die Fortbildung eher in der Praxis der Tätigkeit.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Eines der nächsten Ziele ist es, die Finanzstrukturen so zu gestalten, daß die erforderlichen Mittel zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben aufgebracht werden können. Langfristiges Ziel ist es, die Lebensqualität für die Bürger zu erhalten und zu verbessern, was angesichts des zunehmenden Verkehrsaufkommens immer schwieriger wird. Ich persönlich strebe keine höheren politischen Ämter auf Landes- oder Bundesebene an - Kommunalpolitik ist für mich die schönste Form der Politik, weil man direkt etwas bewegen und bewirken kann.
Ihr Lebensmotto?
Nicht die Menschen sind für den Bürgermeister da, sondern der Bürgermeister für die Menschen. Das versuche ich zu leben.
Helmut Laab
SPÖ.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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