Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Erich Loest

Erich Loest
Schriftsteller
Literatur
24/02/1926
Mittweida
Kunst und Kultur
Mitbegründer des Linden-Verlages in Künzelsau.
Zur Karriere von Erich Loest

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Das Kriegsende, das ich als 19-jähriger Soldat erlebt habe, war sehr prägend. Die Ereignisse um den 17. Juni 1953, als es zum Arbeiteraufstand kam und jegliche Reaktion der SED ausblieb, erschütterte mich schwer. Um 1957 wurde ich wegen konterrevolutionärer Gruppenbildung zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. 1981 übersiedelte ich schließlich in die BRD, um nach 1990 wieder in Etappen zurück nach Leipzig zu gehen. Ich war bald nach dem Krieg Journalist und schrieb nebenbei Kurzgeschichten. Die wenigen Fakten, die mir damals in der Lokalredaktion zur Verfügung standen, versuchte ich dabei einfließen zu lassen. Es machte mir Spaß, mir Dinge auszudenken. Wären diese ersten Arbeiten nicht angenommen worden, wäre ich von der Idee, Geschichten zu schreiben, wahrscheinlich wieder abgekommen. Aber ich wuchs in die Sache hinein. Es gab doch ein ziemliches Auf und Ab in meinem Leben, und da möchte ich manchmal gerne klüger gewesen sein. Einmal ließ ich mich nach der Nazizeit wieder in ein totalitäres System einfangen. Dann wäre es wohl auch klüger gewesen, mich 1957 mit meiner Familie aus der DDR abzusetzen, um der Haft zu entgehen, aber zum einen war ich 20 Jahre alt, als sich der DDR-Sozialismus durchsetzte, und zum anderen konnte ich 1957 meine bevorstehende Haft nicht abschätzen. Ich hätte so manche Zeit sparen können, doch erstens sind solche Gedanken müßig, zum anderen beeinflußten mich die Ereignisse natürlich in meiner Arbeit.
Zum Erfolg von Erich Loest

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Das Durchsetzen, Erscheinen und schließlich der Erfolg eines Buches und vor allem längerfristig anhaltendes Interesse daran erfahre ich als Erfolg. Darin können Aspekte, wie Verkauf, Kritik und Diskussionsfähigkeit eines Buches enthalten sein. Was mich sehr befriedigt, ist, wenn ein Buch nicht nach zwei Jahren aus dem Buchladen verschwindet, sondern auch nach 20 Jahren noch für Gesprächsstoff sorgt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Wenn ich ein Buch schreibe, müssen mehrere Faktoren zusammentreffen und -passen. Da ist zunächst einmal die schriftstellerische Qualität, die es zu erreichen gilt. Ein Buch muß die Zeit treffen, darf also weder zu spät noch zu früh erscheinen. Es sind jedoch nicht nur berechenbare oder erarbeitbare Aspekte, die für einen Erfolg sorgen, sondern auch Faktoren, für die man keine Vorkehrungen treffen kann. So kann ein halbes Jahr vor Erscheinen einer längeren Arbeit ein anderer Schriftsteller das Thema zu dominant besetzen. So kommen wäg- und unwägbare Dinge zusammen, die über Erfolg oder Nichterfolg eines Buches entscheiden. Ich bin ein politischer Schriftsteller, interessierte mich immer für meine Zeit und möchte politisch genau sein. Ich lese wahrscheinlich zu zwei Drittel geschichtliche Literatur und habe Jahre damit zugebracht, in Bibliotheken Informationen zusammenzutragen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Wichtiger als die Un-Personen meiner damaligen Umgebung waren literarische Vorbilder, wie Hemingway, Drivonow oder Putin. Aber ich glaube, fern von dem Verdacht zu stehen, jemanden zu kopieren.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich habe eine Reihe von schriftstellerischen und politischen Auszeichnungen bekommen, die für das sorgten, was man unter Schriftstellern einen Namen haben nennt.Welche Rolle spielen Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg? Als Schriftsteller ist man nur sich selbst verantwortlich. Man hat eine Idee und geht dieser alleine nach. Man erzählt sie schon einmal einem Freund, aber die Arbeit macht man schon alleine. Ein Lektor hat natürlich einen geringfügigen Einfluß auf ein Buch, den er während der Arbeit oder zum Schluß beisteuert, doch letztendlich geht es auch ohne Fremdhilfe. Im Filmgeschäft ist natürlich einiges anders. Hier arbeitet man mit einem Co-Autor und einem Regisseur zusammen. Schwierig dabei ist, daß man einen in Romanform vorliegenden Text nicht einfach in ein Drehbuch, geschweige denn in einen fertigen Film verwandeln kann. Da muß man sich gemeinsam über den Text beugen und eine meist neue Geschichte extrahieren. Dabei wird es manchmal schwierig, einen Grundzug aufrechtzuerhalten oder zu verteidigen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Meine Arbeit erledige ich großteils von zu Hause aus. Was notwendig ist, ist eine gewisse Konsequenz, mir am Vormittag eine ruhige Atmosphäre zu schaffen, was von meiner Familie auch respektiert wird.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ein junger Mensch soll seinen Weg selbst gehen, sich darum kümmern und fragen, aus welcher Umgebung und Zeit er kommt. Er soll genießen, sich aber auch dessen bewußt sein, in welcher Zeit er lebt und welche Freiheit er jetzt besitzt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mit 76 Jahren kann ich nichts Umwerfendes mehr planen, wie ich glaube. Es wird noch eine Weile so dahingehen wie bisher. Es existiert auf jeden Fall genug Beschäftigung für die nächsten zwei, drei Jahre, und dann bin ich alt.
Erich Loest
Jungen, die übrig bleiben (1950), Liebesgeschichten, Sportgeschichten, Die Westmark fällt weiter (1952), Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene, Autobiographie: Durch die Erde ein Riß, Zwiebelmuster, Nikolaikirche.
Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Schriftsteller.
Ehrenbürgerschaft, Leipzig.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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