Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Dipl.-Ing. Erich Kirchner

Dipl.-Ing. Erich Kirchner
Vizepräsident für Strategie und Marketing
AT & S Austria Technologie & Systemtechnik AG
8700 Leoben-Hirtenberg, Fabrikgasse 13
Ing. grad. der Fertigungstechnik
Telekommunikation
3
28/11/1941
Berlin
Silvia (1967), Britta (1970) und Christian (1974)
Verheiratet mit Ingrid
Elektronik
Dipl.-Ing.
Lotte und Erwin
Essen, Wandern, Auto
Präsident des Verbandes deutschsprachiger Leiterplattenindustrie.

Zur Karriere von Erich Kirchner


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Pflichtschulzeit verbrachte ich ebenso wie meine Lehrzeit als Maschinenbauer in Berlin. Im Jahr 1961 entschloß ich mich, die Ingenieurschule für Fahrzeugtechnik zu besuchen, die ich 1964 erfolgreich beendete. Daraufhin trat ich bei Siemens ein. Das Unternehmen verlegte den Konzernsitz kurze Zeit später nach München, und weil mich die Arbeit dort nicht in dem Maße interessiert hat, wie ich mir das gewünscht hatte, wechselte ich zu IBM nach Stuttgart. Dort übernahm ich im Produktionsbereich verschiedene Aufgaben und wurde schließlich Bereichsleiter. Damit verbunden waren einige Auslandsaufenthalte, unter anderem in den USA. In der Folge hatte ich einen Unternehmensbereich, der ausgelagert werden sollte, in die Selbständigkeit zu führen und entwickelte innerhalb von zwei Jahren ein Konzept, das ich zur Umsetzung brachte. Das nun neue Unternehmen habe ich bis zu dessen Verkauf an einen neuen Eigentümer im Jahr 1995 geleitet. In der Folge kam es zu Differenzen mit dem nunmehrigen Eigentümer über die wirtschaftliche Ausrichtung des Unternehmens, weshalb ich meine Funktionen zurücklegte und im Jahr 1998 bei der Firma AT & S, die zum IBM-Konzern gehört, zu arbeiten begann. Meine Aufgabe dort lag auf dem Bereich strategische Planung. Wegen eines Abkommens zwischen IBM und der österreichischen Regierung über den Kauf von elektronischen Komponenten aus Österreich, entstand diese Firma am Standort Leoben-Hinterberg. Seit Juni 1999 unterstütze ich den Standort Leoben in den Belangen Strategie, Marketing und der gesamtunternehmerischen Ausrichtung.

Zum Erfolg von Erich Kirchner


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Unter Erfolg verstehe ich, daß man Aufgaben wahrnimmt, erfolgreich lösen kann und darin wieder Ziele erkennt, die man erreichen will. Ich hatte in meinen bisher 37 Jahren Berufsleben Erfolge und Mißerfolge zu verzeichnen. Wenn man Mißerfolge erlebt und aus diesen Erfahrung sammelt, kann man diese wiederum für neue Aufgaben einsetzen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Wenn ich auf meine bisherige Ausbildung, die ich genießen durfte, und deren Umsetzung zurückblicke, sehe ich mich als erfolgreich an.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich denke, daß die Tatsache, Mitarbeiter für die an mich gestellten Aufgaben begeistern zu können ein Schlüssel für mein erfolgreiches Leben war. Nur mit einem gemeinsam agierenden Team, das einen unterstützt, kann man Aufgaben umsetzen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Eine Aufgabe, die ich in jungen Jahren von IBM zugeteilt bekam - ich sollte als Teamleiter einer dreißigköpfigen deutschen Gruppe in Amerika neue Produktstrategien für Europa entwerfen - war ein Grundstein für meine weitere Karriere.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ich fühle mich immer dann erfolgreich, wenn ich am selben Tag, an dem ich ein Problem ausdiskutiert habe, eine richtige Entscheidung treffen kann. Die Summe an Entscheidungen über einen längeren Zeitraum geben mir das Gefühl, erfolgreich zu sein.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich hatte bei IBM einen Vorgesetzten, der sich sehr bemühte, uns unsere Aufgaben näherzubringen. Er war ein pädagogisch geschulter Mann, dem ich sehr viel zu verdanken habe. Er brachte uns bei, uns selbstkritisch zu erkennen, um daraus zu lernen. Es gab einen weiteren Mentor in den USA. Dieser war Werkleiter und brachte mir die ganze amerikanische Arbeitswelt näher. Die dortigen Geschäftsabläufe wurden mir durch ihn sehr vertraut.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Wir stehen in unserer Branche vor einigen Problemen, die mit unserer heutigen Struktur nicht gelöst werden können. Unser Preisniveau zwingt uns gegenüber der asiatischen Welt dazu, immer vernetzter mit Partnern und Mitbewerbern zusammen zu arbeiten und uns mit der Entwicklung gesamtheitlicher Lösungen einen Zeitvorsprung zu sichern.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Als Führungskraft muß man dafür Sorge tragen, allen Beschäftigten das Gefühl zu geben, daß ihre Arbeit honoriert und geschätzt wird. Ohne Mitarbeiter, die als Team arbeiten, kann nichts aufgebaut werden.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Als erstes betrachte ich die fachliche Qualifikation. Wir sind technologisch sehr fortschrittlich orientiert und müssen natürlich darauf achten, daß der Betreffende sein Wissen auch umsetzen kann. Als zweites muß er über hohe soziale Kompetenz verfügen und sich in ein Team integrieren können. Dazu ist Konfliktfähigkeit nötig.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Eigentlich motiviere ich, indem ich Wege aufzeige, wie wir ein Problem angehen könnten und wie erfolgreich wir eine Aufgabe zu lösen imstande wären. Über die Nachteile der Nichterreichung darf ebenfalls niemand im Dunkeln bleiben. Jeder Kollege sollte am Ende des Tages das Gefühl haben, daß seine Arbeit sinnvoll war.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich denke, daß sich alle Mitarbeiter sehr stark mit dem Unternehmen identifizieren. Dies erfahre ich gerade hier in der Steiermark. Bei uns weiß jeder, welchen Ansprüchen unsere Produkte genügen müssen, um auf dem Weltmarkt bestehen zu können.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich bemühe mich, den Spagat zwischen beiden Bereichen zu bewältigen. Einerseits ist klar, daß ich für meine Tätigkeit bereit sein muß, ein Maximum an Einsatz zu gewährleisten, andererseits möchte ich die wenige verbleibende Zeit in einer Umgebung verbringen, die mir zusagt, sei sie nun gesellschaftlicher oder kultureller Natur. Meine Familie wohnt weiter in Stuttgart, weshalb ich viel pendle.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich besuche Seminare, lerne aber in besonderem Maße aus Gesprächen mit Kollegen und Konkurrenten.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man muß sich bereits während der Schulzeit bewußt machen, daß das Leben ständiger Veränderung unterworfen und deswegen ein nicht endender Lernprozeß ist.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein beruflicher Werdegang neigt sich eigentlich dem Ende zu. Ich möchte mit den Aufgaben, die ich bisher geleistet habe, einen Beitrag dazu geleistet haben, daß unser Unternehmen seinen Stand in der Welt gesichert und ausgebaut hat.
Erich Kirchner
Diverse Fachartikel.
VDL.

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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