Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
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KommR. Rudolf Kallat

KommR.  Rudolf Kallat
Generaldirektor und Geschäftsführer
Rosen-Hotels-Austria Gastgewerbebetriebsges.m.b.H
1140 Wien, Linzer Straße 161
Hotelfachmann
Reisen

Zur Karriere von Rudolf Kallat


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach dem Absolvieren der Hauptschule (1952), besuchte ich den einjährigen Sonderfachschullehrgang an der Hotelfachschule Wien. Von 1953-55 verbrachte ich meine Lehrzeit als Restaurantfachmann im Hotel Straubinger in Badgastein. Parallel dazu besuchte ich die Berufsschule im Ort. Von 1955-56 war ich als Chef de rang im Hotel Straubinger tätig. Die nächsten zwei Jahre verbrachte ich in London im Hotel Connaught in gleicher Funktion. 1957 kam ich nach Wien zurück und trat ins Hotel Europa als Maître d´ hotel ein und übte diese Funktion bis 1961 aus. Die nächsten zwei Jahre verbrachte ich wieder in England und zwar im Hotel Golden Lyon, in Hunstanton als F+B Manager. 1963 brachte ich den Militärdienst in Wien hinter mich. Danach nahm ich die Funktion des Hoteldirektors im Hotel Traunstein wahr. In weiterer Folge wurden ein Ganzjahreshotel und zwei Sommerhotels eingegliedert. Von 1967-74 war ich auch Ortsvertrauensobmann der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Oberösterreich und Obmann des Wirtschaftsbundes Attnang-Puchheim. 1968 wurde ich in den Gemeinderat von Attnang-Puchheim gewählt. 1974 erfolgte die Gründung der Rosen-Hotels-Austria Gastgewerbebetriebsges.m.b.H, wobei ich ein zentrales Reservierungsbüro, eine zentrale Einkaufsabteilung und eine Zentrale für Werbe- und Marketingaktivitäten einrichtete. Von 1975-98 wurden sechs weitere Hotels in die Hotelkette eingegliedert. Von 1991- 97 war ich Vizepräsident des Wiener Musikseminares, welches die Aufgabe hat, junge Musikstudenten nach Wien zu bringen und von fachlichen Kapazitäten, wie z.B. Prof. Kammersänger Walter Berry unterrichten zu lassen. Seit 1997 bin ich Präsident des Wiener Musikseminares.

Zum Erfolg von Rudolf Kallat


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ein Ziel erreicht zu haben, dies gilt sowohl für den beruflichen als auch für den privaten Bereich. Beruflich gelingt dies mit fachlicher Kompetenz und Menschlichkeit. Längerfristiger Erfolg in meiner Funktion ist auch auf die Mitarbeiter zurückzuführen, die wesentlich am Aufbau des Unternehmens beteiligt gewesen sind. Dadurch kam es auch zu Stammkunden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend war, daß ich zur rechten Zeit das Richtige getan habe. Vor mehreren Jahren war es einfacher, Erfolge zu erzielen. Jetzt im Jahr 2001 ist es wesentlich schwieriger, da der Mitbewerberkampf größer und intensiver geworden ist. Allein in Wien haben die Geschäfte viele tausend Betten zur Auswahl. Diese Bettenwahl stellt das äußerliche Feld dar. Die persönliche Note ist in vielfältigster Natur zu finden, ist aber der ausschlaggebende Faktor, um Erfolg zu haben. Einen Parameter des Erfolges stellt das Personal dar. Wenn die Mitarbeiter motiviert und freundlich den Gästen entgegentreten, kann man auch in ihmen unserer schnellebigen Zeit ein besonderes Ambiente bieten. Sehr wichtig ist es, Veränderungen wahrzunehmen und ehestmöglich auf sie zu reagieren.Gab es Niederlagen und wie gehen Sie damit um? Niederlagen hat es eigentlich keine gegeben. Kleinere Rückschläge gab es schon, speziell wenn diese Rückschläge von außen kamen, das heißt, es hat Zeiten gegeben im Tourismus, in welchen die Bettenkapazität höher war als die Nachfrage - diese Situation ist durch den Hoteldirektor nicht beeinflußbar - um dies zu ändern sind wir neue Wege gegangen, wobei meine Mitarbeiter einen wesentlichen Anteil daran hatten, daß der Expansionskurs gegriffen hat.
Woher schöpfen Sie Ihre Kraft?
Mein Motto lautet: Mein Beruf ist meine Freizeit. Darunter verstehe ich eine 100%ige Identifikation mit meiner Tätigkeit. Dadurch bedingt, daß ich aus einer Wirtsfamilie komme, ist mir Verantwortung und Zielstrebigkeit nicht unbekannt. Auch meine Frau, welche ebenfalls in dieser Branche tätig ist hat mich immer mit ganzer Kraft unterstützt.Wie sehen Sie die Bereiche Familie und Beruf? Ich habe 1961 geheiratet und meine Frau und ich haben gemeinsam ein Hotel geführt, das heißt, daß die Bereiche nicht klar zu trennen sind, wenn beide Partner in der selben Branche und im selben Betrieb tätig sind. Die Arbeit war für uns immer wichtig.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Ja, weil ich der Ansicht bin, das Beste aus meinem Berufsleben gemacht zu haben, denn mit 25 Jahren Hoteldirektor zu sein, hat mich doch mit Stolz erfüllt.Gab es ein Erfolgsrezept? Nein, ich glaube ich bin mit Visionen und Aufgaben gewachsen.Gab es Vorbilder? Es gab mehrere Personen, welche mich durch verschiedene Leistungen beeindruckt haben. Ich möchte jedoch festhalten, daß ich mich mit Ellbogentechnik nie identifizieren konnte.Wie werden Sie von Freunden gesehen? Als freundlicher und erfolgreicher Mitmensch, der jederzeit ein offenes Ohr für seine Umgebung hat, aber auch als kritischer Zeitgenosse - auch gegenüber sich selbst.Woher bekommen Sie Anerkennung? Auf Grund meiner fachlichen Kompetenz und Akzeptanz - wird mein Rat gern eingeholt.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Mein Erfolg ist auch der Erfolg meiner Mitarbeiter und dazu stehe ich. Bei mir gibt es Mitarbeiter, die bereits Jahrzehnte bei mir sind - was in dieser Branche nicht immer selbstverständlich ist. Dies gelingt, indem Mitarbeiter ihren eigenen Verantwortungsbereich haben und auch ihre Meinung und Vorschläge einbringen. Dadurch erreiche ich eine höhere Identifikation mit der Unternehmenspolitik, wobei die Selbständigkeit, besonders meiner Direktoren, für mich sehr wichtig ist. Auch für private Angelegenheiten bin ich gern für meine Mitarbeiter da.Wie sehen Sie die Situation der Mitbewerber am Markt? Ich glaube, daß wir uns durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis in den Vordergrund stellen - Service ist sehr wichtig. Dies geht sogar so weit, daß unsere Direktoren Stammkunden persönlich kennen. Ebenso von Bedeutung ist, daß man in der Hotelbranche nicht mehr auf Jahre hinaus planen kann - auf Grund des kurzlebigen Tourismus.Ihr Erfolgstip für Ihre Branche? Um in die Hotelbranche einzusteigen, sollte man ein Dienstleistungstyp sein, das heißt, offen gegenüber seinen Kunden sein, umgänglich sein, eine große Portion Kommunikationsbereitschaft besitzen und privat einen Partner haben, der für diese Tätigkeit sehr viel Verständnis aufbringt, da speziell in dieser Branche auch zu Zeiten gearbeitet werden muß, wenn andere Freizeit haben. Einfach gesagt, ohne Partner, welcher voll hinter einem steht, geht so gut wie nichts.
Rudolf Kallat
Vorstandsmitglied der österreichischen Jungarbeiterbewegung.
1997 Goldenes Ehrenzeichen der Fachgruppe Hotelerie der Wirtschaftskammer Wien, 1999 Ehrenurkunde des Verkehrsvereins und der Marktgemeinde Weissenkirchen in der Wachau für Verdienste um die Donau-Festwochen, 2000 Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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